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MW-Haussender (Elektronik)
» Edit: Die NF ließe sich sogar mit einem legalen Funkmodul zum Dampfradio
» bringen.
Na ja, Das Dampfradio zeichnet sich ja durch seine manuelle Abstimmung aus - sonst wäre es kein Radio. Und da der genannte VE kein typischer "Super" war, gestaltete sich die Abstimmung noch etwas interessanter - da wäre also die HF-Einspeisung schon wichtig um auch wirklich den Empfang demonstriren zu können.
» Vielleicht ist bei dem ja sogar ein NF-Eingang vorhanden, z.B. als
» Phono-Eingang.
Bei den VEs war das eher selten der Fall und wohl nicht Ziel der Entwicklung...
Aber ein kleiner AM-Modulator ist mit wenigen Bauelementen aufgebaut. den kann man dann direkt an den Antenneneingang ankoppeln. Aber Vorsicht, nicht alle VEs hatten Netztrennung, und den alten Koppelkondensatoren ist nicht zu trauen. Das Chassis kann unter Netzspannung stehen!
Es gibt zwar günstige Mittelwellen-AM-Senderchen, aber die haben oft schon genug Abstrahlung, um Störungen zu erzeugen. Daher würde ist bei deren Verwendung eine direkte Kopplung über einen Abschwächer vornehmen und das ganze gut abschirmen (Der Messsender wurde ja schon genannt).
Im MW-Bereich wird derzeit offenbar ein landgestützes Navigationssystem aufgebaut und erprobt (Stichwort R-Mode) - möglich, dass man da empfindlich auf Störungen reagiert
. Und die Zeit der alleinigen Peilung durch die Post aus einem grauen Bullli ist längst vorbei - die Frequenzbänder werden von sehr empfindlichen, meist automatischen Peilstationen (n >100) permanent überwacht. So gesehen ist auch der Vorschlag des Röhrensenders wohl keine so gute Idee.....
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