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Messmöglichkeit Ruhestrom (Elektronik)
» » Kommt auf dein Messgerät an.
» » Manche haben gerade in den kleinen Strommessbereichen einen nicht
» » unerheblichen Innenwiderstand.
» » Wenn du den Anodenkreis sowieso auftrennen willst, dann bau einen
» » Widerstand ein und mache die Messung im mV-Bereich.
»
» Nein, ich will den Anodenkreis nicht auftrennen. Ich will mit dem
» Multimeter (mA-Bereich) einfach "über" die Wicklung vom AÜ messen. Eine
» Strippe vom Messgerät an die Mittelanzapfung ... da wo die Anodenspannung
» "reingeht" und die andere Strippe an eine Anode. Jetzt sollte doch der
» Anodenstrom so gut wie nur über dem mA-Meter fließen (Innenwiderstand
» Messgerät/Widerstand Primärwicklung) und mir den Anodenstrom recht exakt
» anzeigen. Ein Widerstand zwischen Anode und AÜ ist gefährlich. Geht der
» kaputt, spielt das Schirmgitter der Röhre Anode ... die Röhre stirbt.
Deine Idee kann ich nachvollziehen, aber irgendwie widerstrebt es mir, die Ua so direkt an die Anode zu legen, da ist das Messgerät wenig geschützt. Aber der Trafo hat ja durch die Wicklung auch einen gut messbaren Kupferwiderstand. Sorgst du dafür, dass am Gitter Ruhe herrscht, wird der Gleichspannungsabfall an der Wicklung auch Aufschluss geben. Ausserdem hättest du hier bei Bedarf sogar die Möglichkeit, die Temperatur im Trafo zu messen
. Zu beachten wäre auch noch, dass die Trafos als Induktivitäten einen hohen Wechselstromwiderstand haben - da könnte dir bei der Messung ein Restbrumm auf der Anodenspannung einen erheblichen Fehler verursachen - das würde ich auf jeden Fall überprüfen. Das würde dann auch die Messung nach deiner Idee betreffen. Wahrscheinlich werden daher lieber Kathodenwiderstände zum, Messen eingebaut und der Schirmgitterstrom in Kauf genommen - und gegen Masse zu messsen wäre mir auch irgendwie lieber.
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