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TV Empfang (Telekommunikation)
» Erinnert mich irgendwie an den erfolgreichsten April Scherz der DDR. Es gab
» da eine Zeitschrift Radio Fernsehen Elektronik. Hauptsächlich für
» Rundfunktechniker gedacht. Unter anderem veröffentlichte die alle
» Serviceanleitungen für DDR Radios Fernseher usw. Und in der Zeitung gab es
» jedes Jahr eine Scherzartikel am 1. April, der dann in der nächsten
» Ausgabe aufgeklärt wurde. Und in einem Jahr stand in dem Artikel, das man
» ausgediente Leuchtstoffröhren auch als UKW Antenne nehmen konnte. also an
» jedes Ende einen Draht und damit zum Radio. Zu der Zeit waren noch
» symmetrische Antennenanschlüsse am Radio weit verbreitet, Koax kam erst
» später und so hatte man also auch 2 Löcher Um die Drähte rein zu stecken
» (gab auch Stecker) Der Artikel hat sich so verbreitet in der Bevölkerung,
» das man noch viele Jahre später die Leuchstoffröhren auf dem
» Wohnzimmerschrank liegen sah. Vermutlich hat allein das Aufspreizen der
» Drähte schon für so viel Dipol gesorgt, wie nötig war.
» Die Zeitschrift war schwer zu bekommen, Ein Abo war nur möglich, wenn
» vorher einer gestorben war, der eins hatte. Ich hatte so Mitte der 80er das
» Glück und habe jetzt noch die abgehefteten Service Unterlagen im Regal.
» Die Zeitschrift hatte also der normale DDR Bürger nicht, sondern eher
» Leute vom Fach. Aber die Leuchtsofflampengeschichte hat sich übers ganze
» Land verbreitet
Es müssen also auch viele Fachleute daran geglaubt
» haben. Aber was hat man nicht alles gemacht um Bayern 3 oder Rias 2 hören
» zu können![]()
Danke für die Antworten.
viele Grüße HB
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