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LED-Streifen Deckenleuchte (Elektronik)
Hallo,
sollte es noch von Relevanz sein – hier mal die Verdrahtung und darauf aufbauend die Annahme, wie die LEDs geschaltet sind. Es gibt da noch einige Unsicherheiten, die sich aber durch einfache Messungen oder Verfolgung der Leiterbahnen auf den Streifen abklären lassen sollten. Ich habe zur Veranschaulichung die Streifen gemäß dem 1. Foto von oben herunter durchnummeriert. Die Lötpads (auch die Doppelpads für V+) sind jeweils als ein Kreis dargestellt. Die Verbindungen zwischen Pads auf einem Streifen sind vermutet - aber eigentlich wäre die Versdrahtung so einigermaßen sinnvoll, und die Verbindungen zwischen den Streifen sind ja eindeutig.

Die anodalen Anschlüsse der Streifen 1,3 und 5 sind parallel geschaltet. Dabei ist zu beachten, dass deren Anschlüsse V- sowie die nicht bezeichneten Anschlüsse Doppelpads sind, normalerweise voneonander isoliert. Wird jetzt ein Anschluss belegt, werden durch das Lot die Doppelpads verbunden und somit die Anodenanschlüsse des C-Stranges und W-Stranges auf dem betroffenen Streifen parallel geschaltet.
Mit mit den anodenseitig angeschlossenen Streifen sind die Streifen 2, 4 und 6 jeweils in Reihe geschaltet. Kathodenseitig sind dann zwischen diesen Streifen die C-Stränge und W-Stränge parallel geschaltet. Somit ergeben sich 2x3 parallel (je C oder W) liegende Stränge mit je 14 LEDs.
Demnach sollte der Strom je Strang 250mA / 6 = 42mA betragen – wenn sich der Strom gleichmässig verteilen kann.
p.s. /edit
sollte die Lampe noch betriebsfähig sein, so würde mich mal interessieren, wie sich die LED-Ströme in den Strängen wirklich verteilen, also ausgegangen von 250mA. Gab es eine gute thermische Trennung zwischen den LEDs und dem Treiber? Sind die LEDs thermisch mit dem Blech der Lampe verbunden? Ich gehe mal davon aus, dass die LEDs aus einer Charge stammen und auch deutlich unter max. Strom betrieben werden.
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