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besser zweistufig (Elektronik)

verfasst von J.R.(R) E-Mail, 19.08.2004, 23:36 Uhr

Hallo Bernd,
der Gleichrichter macht aber immer noch einen Fehler von ca. 1 V, je nach Temperatur und Laststrom. Dann solltest du lieber einen zweistufigen Verstärker aufbauen mit aktivem Gleichrichter in der 2. Stufe. Wenn ich das richtig verstanden habe, reicht eine einfache Mittelwertbildung. Dazu reduzierst diu den Gegenkopplungswiderstand der 1. Stufe von 200k auf 20k und schaltest eine 2. Stufe in gleicher Weise nach. Anstelle des Gegenkopplungswiderstandes kommt jetzt in der 2. Stufe der Gleichrichter mit Siebkondensator und einem Lastwiderstand von z.B. 10 k. Wenn jetzt der Widerstand gegen Masse 1 k hat, kommst du wieder auf eine Gesamtverstärkung von 2000. Wenn du alles richtig gemacht hast kommst du auf eine lineare Abhängigkeit zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung von 0 V an.

Jörg

» Ich habe einen Wechselstromverbraucher der in der Stromaufnahme
» schwankende Werte erreicht. Nun will ich eine Meldung generieren bei der
» mehrere Werte verglichen werden, und bis zu einer gewissen Tolleranz auch
» Abweichungen tolleriert werden (und das ganze noch mit Digitaleingängen
» und verschiedene Zeiten Verknüpft) Also werde ich über eine SPS (Logo oder
» S7) die entspechenden eingänge abfragen und Verknüpfen. Die S7 ist bereits
» vorhanden und verursacht daher keine Zusatzkosten. Die Stromerfassung muß
» gewisse Bedingungen erfüllen. Um alle Faktoren zu erfüllen habe ich mich
» entschieden eine Spule zu gebrauchen durch die ich den Draht des
» Verbrauchers durchführe(kernloser spule). Der Strom des Verbrauchers liegt
» bei ca.3-5 A (mit Schwankungen) was bei der Spule eine Spannung von ca.
» 3-5mV erzeugt. diese mus ich dann in den Analogeingang der SPS bringen und
» verarbeiten. Es ist nun so das ich bei den vergleichenden Werten als
» Eingangsstromschwankung Toleranzen von ca. 1A vertragen kann, aber die
» Werte sollten durchaus in einer Relevanz zum Verbraucherstrom liegen. Da
» die Analogeingänge einer SPS aber im allgemeinen nur DC haben muss ich den
» Ausgang Gleichrichten (daher der Brückengleichrichter den ich als Baustein
» gekauft hätte und einen Kondensator im Ausgang paralell geschaltet hätte).
» Die Potentialtrennung wird mir vom SPS eingang abgenommen, daher wollte ich
» auf Trennverstärker verzichten. aufgrund der Ausführung jetzt könnt ihr
» vieleicht erkennen das ich diese Schaltung mehrfach und Kostengünstig
» aufbauen muß und daher so einfach wie möglich halten will. Da sich die
» Verbraucher aber auch Ändern können (in der Stromaufnahme) muss ich so
» Flexibel sein um auch andere Spulen mit anderen Aufnahmewerten aber im
» Ausgang der Spule immer im mV bereich arbeiten zu können.
» Puh das war jetz aber viel Info. Ich hoffe jetzt ist das Problem besser
» lösbar.
» mfg
» Bernd
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Gesamter Thread:

0-5mV Verstärken - Eiko(R), 18.08.2004, 18:07 (Elektronik)
0-5mV Verstärken - J.R.(R), 18.08.2004, 23:04
0-5mV Verstärken - Eiko(R), 19.08.2004, 14:09
besser zweistufig - J.R.(R), 19.08.2004, 23:36
0-5mV Verstärken - jbe, 20.08.2004, 20:05
0-5mV Verstärken - Eiko(R), 21.08.2004, 14:35
0-5mV Verstärken - jbe, 21.08.2004, 18:44
0-5mV Verstärken - Eiko(R), 22.08.2004, 16:38
0-5mV Verstärken - jbe, 23.08.2004, 17:51
0-5mV Verstärken - Eiko(R), 23.08.2004, 19:56
0-5mV Verstärken - jbe, 24.08.2004, 16:12
0-5mV Verstärken - Martin, 13.12.2004, 14:49