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Preisfrage - nicht unbedingt. Handhabbarkeit testen! (Elektronik)
Hi,
den Link werde ich mir nachher noch ansehen.
Hab Ihn jetzt angesehen:
Für SMD-Reparaturarbeiten würde ich für das Gerät jederzeit mitbieten. Allerdings sind ca. 500EUR ganz schön reichlich.
Schau Dir doch mal die Stationen von ELV an!
www.elv.de -> schop -> suche Lötstation
Allgemein bekommst Du eine einstellbar-geregelte billig-Station, die nicht unbedingt schlecht ist für ca 30EUR.
Meine 'kleine 50W' Station ist so eine (von Conrad für damals 50DM.) Die Spitze wird von einer seitlichen Schraube gehalten und ist vernickelt.
Gutes Gerät und durch die Temperaturregelug verbrutzelt auch nicht so schnell was.
Im übrigen hilft gegen verbrutzeln nur Übung im Umgang mit Lötgeräten.
Kürzlich habe ich meinem Neffen bein einem Besuch mit seinem
80W Kolben 2 SMD-LED's an ein Modellbahnsignal gelötet.
Eine kleine Modifikation der Spitze half dabei. Ich habe einfach ein Stück 1,5mm^2 Kupferdraht um die Spitze gewickelt und das abstehende kurze Drahtende zum Löten verwendet.
An Computerplatinen gehe ich nur wegen der guten dünnen Spitzen und wegen der Erdung nur mit der Weller.
Ein leichter Lötkolben ist übrigends kein Billigteil sondern, wenn Du im Laden die Geräte vergleichst, oft die 2. oder 3. Preiskategorie.
Hilfreich dabei ist dann das durch 24V-Technik leichter gehaltene Anschlußkabel als bei den direkt aus dem Netz gespeisten.
Du fragst nach, ob es Unterschiede gibt, einen klassischen Kolben zu benutzen.
Ja!
Wenn ich ein Gehäuse aus Kupferblech oder Weißblech baue, dann führt dieses Gehäuse eine erhebliche Menge an Wärme von der Lötstelle weg und da hilft nur Leistung!
Also 80-250W-Kolben und gut vorgeheizt.
Gegen verbrutzeln hilft eine saubere Lötspitze und immer etwas frisches Zinn dünn drauf. Manchmal auch Kolophoniumpaste (Löthonig).
Zum Auslöten die Endreinigung mit Entlötlitze vornehmen.
CU
Stef
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