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Fragen zu Dauermagnet (Bauelemente)

verfasst von J.R.(R) E-Mail, 03.08.2004, 09:28 Uhr

Hallo Sven,

» 1 » Die Querschnittsfläche ist durch den Magneten vorgegeben. Die minimale
» » Querschnittsfläche des Eisens im magn. Rückschluß darf zwar beliebig
» » größer sein, das bringt aber nichts außer zusätzlichem Gewicht.
»
» 2 » hmmm... bist du sicher ??? Unter einem Luftspalt versteht man
» eigentlich
» » einen Bereich, den der magn. Fluß überwinden muß, z.B. den Spalt
» zwischen
» » Magnet und Polplatte.
»
» 3 » Der Spalt zwischen Magnet und Seitenteilen darf vor allem nicht zu
» klein
» » werden, da sonst ein erheblicher Teil des magn. Flusses direkt von den
» » Seitenteilen zum Magneten "überspringt". Die Verwendung eines
» » Neodym-Magneten macht nur Sinn, wenn du größere Entfernungen
» überbrücken
» » willst, sonst wären das Perlen für die Säue :-); dementsprechend wären
» » einige cm Abstand schon angebracht, um ein gutes "Fernfeld" zu
» erzeugen.
»
»
» 4 » Geschlossenes Gehäuse ohne Deckel ??? Wie soll das Ding denn jetzt
» » aussehen ? Vielleicht wäre eine Zeichnung ganz sinnvoll.
»

» Zu 3
» Meinst Du wirklich - mehrere Zentimeter??
» Ich will den Magneten als Bergemagnet einsetzten, er sollte in der Lage
» sein, Eisengegenstände auch aus größerer Entfernung oder mit einer
» anhaftenden Schmutzschicht zu erfassen.

Ja, je größer der Abstand, desto größer der "Einzugsbereich" des Magneten. Wie ich schrieb: Bei kleinem Abstand wird ein Teil des magn. Flusses bereits an den Seiten quasi kurzgeschlossen und steht für das äußere Feld nicht mehr zur Verfügung. Wie groß der optimale Abstand ist, ist schwer zu sagen, unter 1 cm würde ich aber keinesfalls gehen.

» zu 2
» Möglicherweise ein Formulierungsfehler.
» Ich meine den Abstand der mit dem ? "bemaßt" ist.

hmmm... ein "?" kann ich nicht sehen
»
» zu 1
» verstehe ich leider nicht :-( Was ist die Querschnittsfläche?

Das ist die Fläche des Magneten quer zur Magnetisierungsrichtung, ich nehme mal an 40mm X 40mm, also 16 cm^2.

» Neben der Stärke E (Bodenplatte) ist ist für mich auch noch die Dicke C
» (Seitenwände) von Belang.

insgesamt sollten es min. 16 cm^2 im Querschnitt sein

» Zu 4
» Zur Konstruktion:
» Sieht man unten im Bild; Ein U-Profil mit eingelegten Magneten. Eine
» Isolation aus PU-Vergussmasse zwichen Magnet und U-Profilwandung. Die
» Skizze des U-Profils darüber steht auf dem Kopf.
»
» Du kennst Doch sicher Topfmagnete. Diese haben einen gedrehten Stahlkörper
» in den der Magnet eingelassen ist. Zwichen Rundmagnet und Gehäuse ist eine
» Isolation.
» Genau so habe ich mir meinen Magneten (Magnetgehäuse) vorgestellt. Halt
» nur nicht rund sondern viereckig. Heißt das das U-Profil an den beiden
» offenen Stirnseiten noch einmal mit jeweils einer isoliereten Stahlplatte
» abgeschlossen ist.
» Wenn man den Magneten jetzt rausnimmt (was äußerst schwierig sein dürfte)
» hat man ein Leergehäuse mit einer Grundplatte und 4 Seitenwänden, die bei
» einen viereckigen Magneten alle gleich lang sind.

habe ich verstanden, kannst du machen, ein U-Profil würde aber reichen.

Jörg



Gesamter Thread:

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Fragen zu Dauermagnet - J.R.(R), 02.08.2004, 09:50
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