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Einschätzung des Bedarfs an Elektronikentwicklern (Elektronik)
» 3 Antworten zu den Themen oben drüber:
»
» Ja, Headhunter, aber nicht auf bestimmte Personen bezogen. Eher ist es so,
» dass meine Firma Umstrukturierungen durchführt und ich mir gute Leute
» greife, um sie an andere Mandanten zu vermitteln. Das geht zwar ein wenig
» nach Zufall, aber da ich in einem eng begrenzten Arbeitsumfeld
» (Elektroingenieure Embedded) aktiv bin geht das.
»
» Ja und Nein, ein 50jahrpier mit Dr. findet sehr leicht einen Job, wenn er
» in einem Feld tätig war, wo seine Promo wichtig war, er viel gemanaged und
» dies erfolgreich getan hat. Wer einfach nur einen Dr. hat und ansonsten nur
» Durchschnittserfahrung auf anderem Gebiet, für den ist der Titel eher ein
» Hindernis. Und ja, auch die 50 sind manchmal ein Hindernis. Trotzdem habe
» ich gerade vor 1Mon einen 53jährigen Layouter mit EMV-Kenntnissen
» vermittelt. Er musste nicht mal umziehen.
»
» Ja, nach meiner Einschätzung geht der Bedarf insgesamt zurück, allerdings
» fallen viele Stellen mit alten Gebieten weg. Wer sich rechtzeitig
» umorientiert, hat gute Chancen.
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Hallo Silke,
Nun, ich könnte dich schon über meine Erlebnisse (auch über mehr als
einem halben Jhdt.) informieren, allerdings nicht hier.
Schon gar nicht mit so einem Mitplauderer, wie der hws einer ist.
Genau davon, ganz genau davon, hatte ich vorhin im Posting an Michael gesprochen.
Wenn einer nicht will, alles anders verstehen will, als gesagt wird,
eine Unwichtigkeit herauszieht und dann als Gegenspieß umdreht,
ist es sehr schwer, eine konstruktive Aussage zu treffen.
Hat man so eine Person noch in der Firma, ob gleichwertigen
Kollegen, oder gar als Vorgesetzten, dann geht es einfach schief.
Deine Einschätzung - 3. Antwort - ist auch hier in Wien zutreffend.
Wie weit dies bei euch in DE ist, ist natürlich auch für mich schwer abzuschätzen.
Ich kann eben leider nur das widergeben, was ich von dort informell aufschnappe.
Umorientieren ist zwar eine Chance, jedoch ist sie sehr Kraft aufwändig und u.U. zeitraubend.
Es kostet einiges, bis vieles.
-> Ich kenne Dr.'s, die mittlerweile praktisch öffentliche Aborte reinigen.
Nur deshalb, damit sie ihren Burnout /sprich Geld verdienen müssen/ weg bekommen.
Tja, und dann.... einige Wochen, Monate, gar Jahre weg von der Branche,
bzw. leicht abschwenkend in der Branche zwar bleibend, aber etwas Einfacheres
machend, wegen Geld verdienen müssen, und du bist weg vom Fenster.
Wenn wir auch ehrlich sind, muss man zugeben,
dass vieles auch Blendwerk, oder Schiebewerk ist.
Wie sonst kann man so derartig viel Geld auf Dauer (viele Jahre) verdienen.
Einmal ein Fehler, dann schwenkst in eine Schieflage in der Firma.
Ehrliche und hart arbeitende Menschen werden üblich nicht wirklich extrem reich,
wenn, dann ist es ein echter Volltreffer mit dem, was er macht.
Reich wird der Chef, nicht der Mitarbeiter.
Reich kannst sicherlich in der Firma werden, wenn du 'lediglich drinnen
bleiben und die automatische Gehaltsstufenleiter hochklettern kannst.
Aber, das als Superverdienst (aufgrund als von Arbeitsleistung) herauszustellen,
ist eine Verwässerung der Wahrheitszahlen; auch im Blickwinkel auf eine folgende Arbeitssuche gemeint.
Derzeit laufen hier Angebote mit so Brutto 30k bis 50k/jahr für Entwickler, Akademiker.
Ganz selten etwas mehr; aber 100k, habe ich in letzter Zeit nicht gesehen.
"Alte Gebiete" - müsste noch etwas definiert werden.
Grüße
Gerald
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...und täglich grüßt der PC:
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Feigling!"
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