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Danke an alle! Noch eine Frage: (Elektronik)
» Hi
»
» also erstmal Dank an euch drei. Ihr habt mir alle sehr geholfen. Ich habe
» aber doch noch ein paar Fragen. Warum nimmt der Stromfluss durch eine
» Spule beim Aufladen langsam zu? Weil der Blindwiderstand geringer wird?
» Warum wird dieser geringer?
»
»
» » vorhanden sein kann. Da hast du am Ende nur Verluste.
» » Vielmehr ist es weit praktischer, eine Induktivität zu >> verwenden, da
» diese
» » den Strom langsam ansteigen lässt und somit den Kondensator langsam
» lädt.
» » Entscheidend: INDUKTION
»
» hab ich das so richtig verstanden: Prinzipiel liesse sich die Energie auch
» nur auf einem Kondensator speichern allerdings kommt dieser und die
» Spannungsquelle nicht gut mit Rechteckspannungen zurecht. Die Spule
» glättet diese Spannung.
»
» » Beim Abwärtsregler ist die Spannung der Spule entgegengesetzt der
» » Kondensatorspannung, also subtrahieren sich die Beträge (Spannung
» » geringer!). Damit erreichst du keine höhere Spannung.
»
» Das leuchtet mir nicht ganz ein. Sowohl beim Step up als auch beim
» step-down Regler wird die Spule in gleicher Richtung durchflossen. Es
» müsste also ein Induktionsstrom in entgegengesetze Richtung indzuziert
» werden, bei beiden Schaltungen. Im Bild sieht man das ja auch. (Die roten
» Pfeile zeigen in die gleiche Richtung.
» Somit liegt bei beide Schaltungen der Pluspol der Spulenspannung oberhalb
» des Kondesators.
» Meiner Meinung nach müsste der kondensator bei beiden Schaltungen weiter
» aufgeladen werden und nicht bei der stepdown entladen werden..
»
»
» Wie verhält es sich denn mit dem max. verfügbaren Strom? Eine Schaltung
» die die Spannung verdoppelt liefert die abzügl. der Verluste etwa nur noch
» die hälfte an Strom? Ist dieser intuitive Ansatz richtig?
"Warum nimmt der Stromfluss durch eine Spule beim Aufladen langsam zu? Weil der Blindwiderstand geringer wird? Warum wird dieser geringer?"
Weil eine Spule nur ein Magnetfeld bis zur Sättigung aufbauen kann, danach trägt nur noch der ohmsche widerstand des Drahtes.
"Wie verhält es sich denn mit dem max. verfügbaren Strom?"
Der hängt nicht von den Spannungen ab, sondern vom Leitungsquerschnitt bzw. vom Gesamtwiderstand des Strompfades.
Für die Anwendung eines Kondensators gilt in erster Linie der ESR. D.h. der Kondensator muß eine sehr geringe induktivität (z.B. Leitungsanschlüße, mechanischer Aufbau) aufweisen. Das eigentliche Problem ist, daß man in einem Kondensator gleicher Größe und Gewicht erheblich weniger Energie speichern kann und deshalb Ladungspumpen nur bis 0.2A zur Verfügung stehen. Die Ausgangsspannungen sind wesentlich Restwelligkeitsärmer und die ganze Schaltung generiert fast keine Störungen.
MfG Manfred Glahe
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