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Hartpapier Lochraster Platine bearbeiten & zuschneiden (Bauelemente)
Solch luxuriöses Gut wie Metallbolzen, Minidrill usw. hatten wir in meinen frühen Bastelzeiten noch garnicht.
Aber gerade hier ist der damalige alte Behelf auch für den Normalfall gut brauchbar.
"Füße" für die Leiterplatte waren vom Schreinermeister nebenan abgebettelte Holzdübel, gips heute im Baumarkt im Tausenderpack für Appel und Ei.
Den gut geeigneten HSS-Bohrer haben wir von Hand gedreht, Vorteil optimales Gefühl für sauberen Lauf und kein Rupfen an den Lochrändern, langsame Drehzahl, gut dosierbares Drehmoment, bestens auch geeignet für Durchbrüche in Plaste-Gehäusen (bei 2mm angefangen nach und nach immer größer bohren bis das Potigewinde oder die DIN-Buchse durchpaßt).
Als Griff für den HSS-Bohrer diente ein großer Abstimmknopf aus einem kaputten alten Radio, kostete nix und gab der Hand ein gutes Gefühl und gut dosierbare Kraft für das Bohrerdrehen ohne Rupfschäden.
Die modernen Gerätschaften, die also für die Geld in die Hand genommen werden mußte, hat man sich erst in den Siebzigern geleistet. Ätzmühlen, Photoprozeß- und Galvanik-Chemikalien in Privathand sogar noch später.
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Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.
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