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Batterie Led (Elektronik)
Hi Seidenblumme,
Zuerst mal: Stromaufnahme .. ist in Strom (I) und nicht Volt (V).
Bei LEDs sind das einige mA (milli Ampere).
Für solche Lichterketten ist ein Netzteil notwendig.
Und zwar ein Spannungskonverter, auf englisch Booster-Converter (Hochsetzer-Konverter).
Der macht aus den 3V je nach Ausführung, Type, die hohe Spannung.
Eine LED ist wie eine übliche Diode Strom gesteuert, und zwar dann,
wenn die Sperrspannung in Flussrichtung überwunden wurde.
Unterhalb bis innerhalb dieser noch sperrenden Spannungszone
hast auf der Verbraucherseite noch keine Auswirkung, noch keine Spannung anliegen.
Oberhalb läßt die Diode den Strom durch und du kannst den Verbraucher steuern.
Im Falle der LED ist sie selbst Verbraucher --> sie leuchtet.
So ist bei der Diode normal 0,5V bis je nach Typ 0,7V der Sperrbereich.
Bei der LED je nach Type 2V bis so 4V.
Das heißt nun, dass du an eine LED sagen wir mal
eine rote Standard-LED 2V anlegen musst,
damit sie zu leuchten beginnt.
Mit anderen Worten: an der LED, bzw. Diode, fällt dessen
Spannung ab (Vorwärtsspannung oder Flussspannung).
ABER -- eine LED ist ja Strom gesteuert, sichtbar dann an der Helligkeit,
daher ist unbedingt ein seriell verdrahteter Widerstand als Strombegrenzung notwendig.
An diesem Widerstand fällt auch eine Spannung ab.
Daher machst so eine Rechnung:
1.)
Im Datenblatt nach gucken: LED benötigt zum Normalleuchten sagen wir 10mA Strom bei 2V Flussspannung,
und darf nur max. bis 40mA betrieben werden.
// Dazu kommt noch die Spannungsfestigkeit, welche bei solchen Halbleitern ca. 40V bis so 50V sind... je nach Type wiederum //
--> So ein Netzteil brauchst mal mindestens, 2V 10mA, Strom und Spannung begrenzend für den erlaubten Bereich.
2.)
Du hast aber nur ein "falsches" Netzteil, dann rechnest:
U_Batt - U_LED : I_Vorwärts = Serien_Widerstandswert
+ -----| RV_LED |---|A >| K|--- -
(A Anode, K Kathode der LED bzw. Diode; RV Vorwiderstand)
PS:
Die obigen Angaben sind lediglich als Veranschaulichung,
die jedoch schon den Tatsachen im Rahmen entsprechen.
Die Echtdaten musst du immer im jeweiligen Datenblatt nachlesen.
===>> Hast nun dein tolles LED_Band, dann musst eben die Flussspannungen addieren, die Strombegrenzung der
Serienschaltung mitrechnen, und dem entsprechend das Netzteil wählen.
Ist das vorhandene Netzteil um ein Quäntchen zu klein, dann die nächste
Größe wählen, aber nicht mehr.
Danach rechnest den passenden Vorwiderstand für den Rest des Spannungsabfalls aus, so
dass der Strom innerhalb des erlaubten Bereichs bleibt, zB 10mA oder 30mA.
Oder für eine weiße Lampen_LED 300mA.
Grüße
Gerald
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