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FUZZ Beispielschaltung (Elektronik)

verfasst von telloum(R), 20.02.2011, 17:23 Uhr
(editiert von telloum am 20.02.2011 um 17:37)

ok, @ klausthal: deine Argumentation ist sehr einleuchtend!
wenn ich dich also jetzt richtig verstanden habe, dann hat die negative Rückkopplung (also das invertierte oder um 180 grad verschobene Signal) gar keine Verstärkung, sondern eine Abschwächung zur Folge...also ernn viel rückgekoppelt wird, schwächt man das Eingangssignal stärker. im einen Extremfall würde man also entweder das Eingangsignal stark reduzieren (keine Zerre) und im anderen würde man es eben nicht reduzieren oder verstärken (viel Zerre):im ketzteren Fall würde man versuchen also das Eingangsignal möglichst unverändert zu lassen...ist das so richtig??

dann jetzt noch mal zu der Kennlinie: ich versucht mal anschaulich das darzustellen, was ich meinte (angefügte Bilder, sie sind nicht sehr gut gezeichnet);)
im untersten Quadranten( ist ja eigentlich kein Quadrant, aber hier egal) sieht man das Einganssignal (sinus). das Signal wird durch einen Transistor verstärkt. im ersten Bild sieht man die ideale Verstärkung: das Signal wird über die Kennlinie in gleichen Zeitabschnitten auf den linken Quadranten gezeichnet, welcher also jetzt das durch die Kennlinie verstärkte Signal zeigt.
das zweite Bild zeigt eine Verzerrung durch Nichtlinearität: die eine Halbwelle des Eingangsignals wird zwar auch an der kennlinie abgetragen, jedoch ergibt sich im ausgangsignal eine Abflachung der Kurve auf Grund der Nichtlinearität der Kennlinie.
das Problem ist nun, dass sich diese Abflachung nur bei den positiveren Halbwellen einstellt, da die Nichtlinearitäten erst bei steigender Stromstärke auftreten und nicht in dem Anfangebereich der Kennlinie. also ausgehend vom Arbeitspunkt (in der Zeichnung=AP) erhält man für die "positiven" Eingangshalbwellen eine Verzerrung und für die anderen nicht. ich hoffe ich konnte mein Problem halbwegs verständlich darstellen. diese ganze sache wurde erst zum Problem, als ich gelesen habe, dass verzerrungen durch Nichtliearitäten auftreten, ich aber gelernt habe, dass diese erst für die höheren Eingansspannungen auftreten und nicht für die niedrigeren...
ich betrachte also im moment den Zustand, wenn das signal noch nicht über die Betriebsspannung hinaus verstärkt werden soll und dadurch abgeflacht wird.

ich will euch echt nicht nerven aber ich hab noch eine weitere Frage allgemein, die nichts mit der Schaltung zu tun hat: ich beschäftige mich im moment halt viel mit schaltungen und habe etwas von der Spannungsbegrenzerwirkung einer Diode in Durchlassrichtung gelesen. also dass dioden in durchlassrichtung keine Spannungen wiedergeben, die über ihre schwellenspannung hinausgehen. warum ist as so??
nir erschien diese Frage zu unwichtig für einen neuen Beitrag, deshalb poste ich sie auch noch hier und hoffe auf weitere Antworten;)

http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20110220173551.pdf

P.s.: sorry ich hab grad gemerkt, dass die PDF-Datei gedreht ist, bitte noch richtig drehen;)



Gesamter Thread:

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