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Nachtrag (Elektronik)
Hallo
Ich hab' das der Einfachheit halber mal mathematisch
zusammengestellt. Generell kommt für diese Vorgabe
nur eine Art "Widerstandsnetz" in Frage. Zum einen
ist das ein Widerstand in Reihe mit dem eigentlichen
Poti, so daß der Wert mindestens auf 8 kOhm bleibt.
Dafür gibt's 3 Möglichkeiten:
1.) 2 x R zu je 4,7 und 3,3 kOhm in Reihe,
2.) 2 x R zu je 12 und 24 kOhm parallel,
oder 3.) einfach nur 8,2 kOhm - Toleranz beachten
(7,9 kOhm aus E48 ginge natürlich auch)
In Reihe zu diesem Wert werden 2 weitere Widerstände
(parallel zueinander) gesetzt. Und wie oben schon ange-
merkt, ist das einerseits 1 x 100 kOhm fest und anderer-
seits ein Poti mit 47 kOhm.
Wie ebenfalls angemerkt, arbeitet dieses Netz nicht
ganz linear. Ich hab' das aus Neugierde mal berechnet
und bin auf folgende "Gesamtwerte" gekommen. Wenn
man also den Poti von einem Ende bis zum anderen
Ende durchregelt, erzielt man bei regelmäßigem Dreh-
einschlag (rechnerisch hier in 1/10 Schritten):
8 (der kleinste Wert) - 12,5 - 16,6 - 20,4 - 23,8 - 27 - 30
- 32,8 - 35,3 - 37,7 - 40 (der größte Wert) kOhm
Allerdings sind die Toleranzen der einzelnen Bauteile
hierbei noch zu berücksichtigen, was zu Abweichungen
führen kann, wenn man den effektiven Widerstand die-
ses Netzes als Ganzes mißt.
Wählt man als Poti übrigens einen mit 50 kOhm, dann
muß dazu parallel nicht einer mit 100, sondern mit 91
kOhm liegen, wobei die "Nichtlinearität" mit der Kombi-
nation 47||100 etwas "flacher" ist als mit 50||91.
Einen ganz anderen Weg kann man wählen, wenn man
einen Poti nimmt, bei dem der mechanische Weg ma-
nuell blockiert werden kann, so daß ein Poti mit regulär
47 oder 50 kOhm sich maximal bis auf 32 kOhm drehen
läßt. Und dieser Poti liegt mit einem Festwiderstand von
8,2 kOhm (oder 7,9) in Reihe. Diese Kombination ließe
sich sogar linear von 8 bis 40 kOhm regeln.
Gruß, Thomas ![]()
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