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retriggerbares Monoflop / Ausschaltverzögerung - Schaltplan (Elektronik)

verfasst von SSJ3Vegotenks E-Mail, 14.01.2010, 17:58 Uhr

so... ich hab jetzt mal die schaltung in Paint zusammengebastelt. ich hoffe es sind alle relevanten Teile drin.

kurze erklärung:
- S1 gibt nen kurzen negativen Impuls auf die Schaltung (zieht nach GND). geht auch mit Transistoren. Er kann aber auch gehalten werden, die Zeit startet erst nach dem Ende des Impulses
- A1 ist für etwa 5 - 6 Sekunden aktiv (nach GND geschaltet) und schaltet eine wie auch immer geartete Vorwarnung der Alarmanlage (LEDs, Blinker, etc...). sozusagen Open-Collector also.
- A2 schaltet ebenfalls nach GND. Hier hängt die Hauptlast (Sirene, Hupe, etc...) dran. Allerdings schaltet A2 erst etwa 5 - 6 Sekunden nach Drücken des Tasters/Schalters/etc.. durch.

Das ganze funktioniert jetzt folgendermaßen: man drückt S1. Sobald T2 durchschaltet, entläd sich C2, da er keinen Ladestrom mehr erhält. Sobald T4 sperrt müßte normalerweise A2 aktiv werden. Tut er aber nicht. Dafür sorgen T9 und T10. Diese bilden einen Tastenpuls-Verlängerer. Damit T5 durchschaltet müssen T4 UND T10 sperren! Damit erreiche ich folgendes verhalten der Alarmanlage:

beim ersten kurzen Auslösen gibts nur nen optischen Alarm. Der geht solange wie A1 aktiv ist, ca. 5 - 6 Sekunden. Wird nach diesen 5 - 6 Sekunden erneut kurz ausgelöst dann gibts wieder optischen Alarm plus etwa 2 Sekunden Heulton. der optische Alarm geht ca. 3 Sekunden länger als der akustische. Beides geht aber ständig, solange S1 durchgeschaltet bleibt.

Jetzt kommt C1 ins Spiel: mithilfe von T2 und T3 sorgt er dafür daß die Anlage eine ganze Weile "halbscharf" bleibt, nachdem der optische Alarm abgeschaltet hat. sobald man nämlich innerhalb dieser "Nachlaufzeit" die Anlage auslöst geht SOFORT ohne Verzögerung der akustische Alarm los (ohne die oben beschriebene Einschaltverzögerung)

Die Dioden in den einzelnen, ich nenns mal "Modulen", dienen dazu die Ausgangskennlinie ein Stück steiler zu machen, da die Kondensator-Entladungskennlinie bei ca. 1.3V steiler verläuft als bei 0.7V.

jo, das ist das ganze "Geheimnis". die Anlage benötigt in Ruhe derzeit ca. 0.9mA, mit größeren widerständen lassen sich vielleicht noch 0.1 - 0.3mA herauskitzeln. es fehlen paar 1 MO(hm) widerstände, speziell an den ausgangsdarlingtons, um Störungen von den Darlingtons fernzuhalten.

Genaue Zeiten sind mir fast egal, ca. Einstellbarkeit langt mir. mir sind eigentlich nur steile Flanken an den Ausgängen und ein niedriger Ruhestrom wichtig

cya v3g0





Gesamter Thread:

retriggerbares Monoflop / Ausschaltverzögerung - SSJ3Vegotenks, 14.01.2010, 01:19 (Elektronik)
retriggerbares Monoflop / Ausschaltverzögerung - Schaltplan - SSJ3Vegotenks, 14.01.2010, 17:58