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das geht schon ... (Schaltungstechnik)
» Ok. mit nem NTC war mir das noch unbekannt, kann man damit auch genaue
» Ergebnisse erzielen?
Zumindest dürfte eine Messung mit einem NTC deutlich träger sein als mit einem Heizdraht.
Je nach Anwendungsfall kann das durchaus relevant sein.
Außerdem hat auch die Umbegungstemperatur einen Einfluss auf den NTC (vgl. Zweidrahtsensoren).
Im Gegensatz zum runden Draht hat der NTC ein strömungstechnisch sehr "unförmiges" Gehäuse. Bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten treten also verstärkt Verwirbelungen auf, die bei niedrigen Geschwindigkeiten deutlich geringere Auswirkungen haben. Daher wird der NTC wohl einen zusätzlichen Linearitätsfehler aufweisen, der deutlich ausgeprägter sein wird als bei einem Heizdraht.
Da spielen beim NTC aber noch wesentlich schlimmere Faktoren rein, so dass das wahrscheinlich relativ egal ist, ob der jetzt laminar umströmt wird oder nicht.
Die ELV Schaltung betreibt den Heizdraht interessanterweise über einen kleinen Widerstand an einer Spannungsquelle. Die meisten Schaltungen, die ich bislang gesehen habe, verwenden entweder eine Konstantstromquelle (bei den billigeren Schaltungen) oder im höherwertigen Bereich eine Temperaturregelung. In dem Fall stellt natürlich nicht mehr der Drahtwiderstand das Messergebnis dar, sondern der benötigte Strom, um den Draht auf Temperatur zu halten.
Die ELV Schaltung braucht das alles nicht...
Gruß
Torsten
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