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Schaltung mit NE555 (Schaltungstechnik)
» » Du brauchst dafür ein Netzgerät mit der entsprechenden Leistung
»
» Nicht unbedingt.
Netzgerät heisst nicht unbedingt Anschluss an das
230V Wechselstromnetz.
» Da diese Geräte üblicherweise mit <= 100 Hz arbeiten und
» die Impulse eine Breite von ca. 200-300 µs haben, ergibt sich ein
» Tastverhältnis von ungefähr 0,002. Die durchschnittliche Leistung liegt
» somit bei 5 W * 0,002 = 0,01 W.
Nun, ich muss zugeben, das ich die angegebenen
"Körperstromgeräte" nicht kenne. Ich habe nur die
knapp 10W gesehen, die eine 9V-Batterie mit Sicher-
heit nicht liefern kann. Falls die Impulse wirklich
nur so kurz sind, kann man die nötige Energie
natürlich in einem Kondensator zwischenspeichern.
» Da die hier zum Einsatz kommenden Spannungen und Ströme nicht mehr harmlos
» sind, ist das Abwägen zwischen den beiden Anforderungen nicht trivial.
» Vermutlich müssen sowohl Spannung als auch Strom und Pulsenergie einzeln
» geregelt werden. Evtl. kann man die Energieregelung weglassen.
» Zumindest Spannung und Strom sollten aber einstellbar sein und darüber
» hinaus darf die Begrenzungssschaltung für diese beiden Größen keinesfalls
» versagen - sie ist also ggf. redundant auszuführen.
Ja, gerade im medizinischem Bereich sind noch wesent-
lich strengere Vorschriften als in der allgemeinen
Elektrotechnik zu beachten. Deshalb halte ich ein
solches Projekt für einen Anfänger wie Felix für völlig
ungeeignet und werde aus diesem Grund in diesem Thread
auch keine weiteren Ratschläge geben.
» » Wegen der potentiellen Lebensgefahr
» » ist das auch kein Projekt für Anfänger sondern
» » sollte zumindest in Zusammenarbeit mit einer
» » Elektrofachkraft ausgeführt werden.
»
» Da stimme ich Dir vollkommen zu.
Selbst als Ingenieur würde ich, falls ich den Auftrag
für ein solches Projekt bekommen würde, mich gründlich
mit einem Fachmann für Medizinelektronik beraten.
Ein solcher Fachmann im Netz ist übrigens ein gewisser
"Joerg", der regelmässig in der NG d.s.e. schreibt.
So, wie ich Ihn kenne, wird er aber die Sicherheits-
aspekte ähnlich wie ich beurteilen.
Gruss
Harald
PS: Man sieht mal wieder, man muss nicht alles selber
wissen. Wichtig ist nur, das man Leute kennt, die man
fragen kann.
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