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Netzteil mit mehreren Ausgangsspannungen (Elektronik)
Hi,
siehe meine Kommentare im Text:
» Hi,
» wenn die 12V für die Heizung sind (sind das 6ACxx-Röhren),
12,6V Heizung wird bei den US-Röhren mit einer führenden 12 kodiert, also z. B. 12AX7. Da wären wir bei dieser Röhre aber schon bei einem Spezialfall, da die identische Typenbezeichnung bei den E-Röhren ECC83 ist, also eine 6,3V Heizung angegeben wird. Der Grund ist, daß man die Heizfäden beider Systeme entweder parallel (6,3) oder in Reihe (12,6V) schalten kann.
dann ist das
» vermutlich Wechselspannung. Die darf aus zwei Gründen nicht mit der
» restlichen Masse zusammenkommen:
» 1. Kathoden von indirekt geheizten Röhren oder Reihenschaltungen von
» Heizungen wären so nicht möglich.
Bei indirekt geheizten Röhren ist eine max. Spannung zwischen Heizung und Katode angegeben, z. B. 100V. Bei 12,6V~ Heizung darf die Kathode also max. auf 82V liegen, wenn die Heizung auf Masse liegt. (Scheitelspannung der Heizspannung abziehen!). Häufig wurden Heizspannungen einseitig auf Masse gelegt, oft aber über Widerstände (z. B. 2x 100Ohm) zentriert. Manchmal findet man da auch ein Poti (Entbrummer). Sinn ist Verringerung der Brummeinstreuung. Die Brummeinkopplung erfolgt bei sauberen Aufbau eigentlich nur über die Kapazität zwischen Heizer und KAthode bzw. Heizer und G1.
- direkt geheizte Kathoden müssen an
» Masse - eine negative Vorspannung mit Kathodenwiderstand ist dann aber
» nicht möglich.
» 2. Wechselstromeinstahlung in die Anodenspannung
siehe Anmerkung oben, Modulation der Anodenspannung durch kapazitiven Einfluß auf die Katode/G1, eher nicht direkt auf die Anode.
»
» Cu
» St
Wie von Theo schon angedeutet, ist es eine Frage der Schaltung und der verwendeten Röhren.
Grüße
HArtwig
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