Forum
OPV als Konstantstromsquelle (Schaltungstechnik)
» ja stimmt schon, ich find auch ein paar sachen dazu,
» aber was ich nicht verstehe ist:
» Welche Widerstände muss ich nehmen? Ich treffe immer wieder auf Ia = Ue /
» Rm
» bei mir ist Ia also 25mA, Ue wären bei mir 15 Volt (einfach die
» Netzteil-spannung oder?)
» und dann hätte ich einen Widerstand von 0,72Ohm?
» Und anscheinend gibts ja noch einen zweiten Widerstand, der an den OPV
» geschlossen wird, Rv, keine Ahnung welchen ich da nehmen soll + wozu der
» da ist!?!
» Tut mir leid für die blöden Fragen =)
Hallo,
ob nun nach Ohm oder getreu Adam Riese, aber rechnen solltest Du schon richtig - weder Zahl noch Größenordnung sind richtig! (15V an 1 Ohm ergeben 15 Ampere!!)
Wenn Du einfach nur 25mA benötigst und es egal ist, ob Massebezug vorhanden sein muß oder nicht, kannst Du z. B. auch den invertierenden OPV in seiner Grundschaltung als Stromquelle benutzen (Der Strom durch den Gegenkopplungswiderstand entspricht im Betrag dem Strom, der durch de Eingangswiderstand Richtung -Eingang fließt, nur hat er das umgekehrte Vorzeichen, so daß sich am -Eingang beide Ströme aufheben.
Diese Stromquelle ist dann so stabil wie Deine Eingangsspannung. Hat Dein Eingangswiderstand zwischen Spannungsquelle und -Eingang z. B. 100 Ohm, dann würden bei 2,5V Eingangspannung 25mA durch den Widerstand fließen wollen (Annahme, daß der +Eingang des OPV auf Masse liegt und eine Verbindung zwischen OPV - Ausgang und -Eingang besteht) . Der OPV wird jetzt immer versuchen, den durch den Eingangswiderstand fließenden Strom auszugleichen - er wird also immer versuchen, -25mA zum -Eingang fließen zu lassen. Das gilt für die direkte Verbindung (0 Ohm!) zwischen OPV Ausgang und -Eingang bis hin zum max. Widerstand (wenn der OPV max. -12V am Ausgang schafft, wären daß dann 480 Ohm.
Wahrscheinlich war Sinn der Aufgabenstellung, die Arbeitsweise des OPVs zu verstehen......?
Viele Grüße
Hartwig
Gesamter Thread:
