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Automation von ICSP Programmern PICKit 2, MPLAB ICD3, usw. (Computertechnik)

verfasst von Elec, 10.11.2009, 09:49 Uhr

Überschrift:
Automation von ICSP Programmern: Microchip PICkit 2 Starter Kit, Microchip MPLAB ICD2, Microchip MPLAB ICD3, Softlog ICP2, Softlog UPG-DLL, Contitec GALEP-5


Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach der optimalen Lösung verschiedene PICs (speziell PIC16F690, PIC16F886) in der Schaltung zu brennen.
Es soll einerseits sicher und zuverlässig sein, andernseits nicht lange dauern.
Weiterhin muss ich den Programmer über eine Softwareschnittstelle ansprechen können.

Dabei stellen sich mir 2 Problemfelder: Hardware und Software.

Zunächst zur Hardware.
Ich habe ein paar Geräte, die in die engere Auswahl kommen: (Ich habe nicht alle Features aufgeführt, um die Übsicht zu wahren).

1) Microchip PICkit 2 Starter Kit (Reichelt: DV 164120)
Reiner ICSP-Programmer mit Experimentierplatine
mit "Windows® programming interface"
mit PIC und Lernbeispielen
Kosten: ca. 45 EUR


2) Microchip MPLAB ICD2 (Reichelt: DV 164005)
ICSP-Programmer und -Debugger
nicht für Neuentwicklungen empfohlen
Kosten: ca. 160 EUR


3) Microchip MPLAB ICD3 (Reichelt: DV 164035)
ICSP-Programmer und -Debugger
mit MPLAB IDE Plug-In
Kosten: ca. 200 EUR


4a) Softlog ICP2 (beziehbar über TIGAL Österreich)
für Produktionslinien konzipierter ICSP-Programmer
mit MPLAB IDE Plug-In
Kosten: 314 EUR + MwSt = ca. 370 EUR


4b) Softlog UPG-DLL (beziehbar über TIGAL Österreich)
Software-DLL
ermöglicht den Programmer über die Kommandozeile zu steuern
Kosten: 189 EUR + MwSt = ca. 220 EUR


5) Contitec GALEP-5 (Reichelt: GALEP V)
sehr schneller Programmer
eigentlich nur für ICs gedacht
Mit Software (Batch-fähig)
Kosten: ca. 500 EUR


Gemeinsamkeiten:
Per USB-Anschluss werden sie mit dem PC verbunden, um eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen.




Und nun zur Software.
Die PIC-Anwendung schon fertig und das MPLAB brauche ich nicht. Ich möchte sie auf verschiedene Platinen mit unterschiedlicher Hardware testen.
Das ganze ist ein recht großer Aufwand.

Ich habe schon eine VB.NET-Software geschrieben, die bestimmte Tests an den Platinen ausführt.

Ich möchte gern vorher das Brennen automatisiert ablaufen lassen. Dazu brauch ich eine Programmierschnittstelle, mit der ich den Programmer ansprechen kann.
Bitte nicht mit dem Stand-Alone-Betrieb verwechseln, da ich hier dann wieder jedes mal eingreifen muss.


Und da benötige ich eure Hilfe.

Die Microchip-Produkte (1-3: Microchip PICkit 2 Starter Kit, Microchip MPLAB ICD2, Microchip MPLAB ICD3) scheinen mir nur in Verbindung mit dem MPLAB zu funktionieren.
Ein externer Zugriff scheint nicht möglich.
Allerdings habe ich für das PICkit 2 unter http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&nodeId=1960 eine Anwendung gefunden (PICkit 2 PC Application Source Code v2.61), die ich evtl. bei mir einbinden könnte.

Die Lösung von Softlog (Programmer und DLL) bzw. Contitec scheinen mir geeignet zu sein. Jedoch sind die Kosten recht hoch und es handelt sich um Drittanbieter, wenn auch Zertifizierte.



Daher meine Fragen:
- Kann man die Microchip-Produkte mit den mitgelieferten Treibern von außen ansteuern ?
- Ist die "PICkit 2 PC Application Source Code v2.61" geeignet ?
- Kennt sich jemand mit den Softwareschnittstellen von Softlog ICP2, Softlog UPG-DLL oder Contitec GALEP-5 aus ?
- Wie sieht es mit der Qualität der Dokumentation aus?
- Was würdet ihr mir empfehlen ?


Danke und Grüße,
Elec



Gesamter Thread:

Automation von ICSP Programmern PICKit 2, MPLAB ICD3, usw. - Elec, 10.11.2009, 09:49 (Computertechnik)