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Schaltungsfrage RC-Hochpass - OPV (Schaltungstechnik)
» Wenn Fuxs ein FF mit seinem Sensor ...
» Differenzierglied nichts einzuwenden. Bestimmt kann man das Problem auch
» anders lösen.
»
Ja, natürlich wäre da nichts einzuwenden.
Ich denke nur, dass es mit d. FF alleine nicht getan ist.
Eigentlich FF wofür?
Das Licht vom Schweißen ist zeitw. mehrere Minuten vorhanden.
D. schrieb ich zudem bereits, mit ähnl. Worten, nur wußte
ich noch nichts vom Schweißen, nur von einem Licht. - egal.
Was passiert dann, wenn der Sensor dynamisch sich anders verhält, als die programmierte Logik?
ok, stat. Logik, wie FF, gar ein µC?
Hat er einen Kondi in Serie, dann muss doch, denke ich mal nochmals, eine Wechselspannung durch.
Je nach Kap. geht ein schneller oder langsamer Impuls.
Aber ein DAUERLICHT hat praktisch keine Frequenz, oder?
Mehrere Sekunden bis Minuten nicht, nicht wahr?
Darauf sprach ich an.
Die ganz kleinen Helligeitsunterschiede können meiner
Einschätzung nach nicht durch den Kondensator registriert werden. - Da ist er außerdem zu träge.
Das geht meiner Meinung nach nur mit direkter Steuerung.
Also schneller Phototransi, man muss ja nicht gleich den langsamsten nehmen.
Und einen schnellen Komparator.
Ich erinnere mich, dass die alten Schweißhelm-Fenster im ms Bereich schalten.
Um das 1000 f. langsamer.
Ok, hier mit meinem Vorschlag, sind 100 bis 200µS die Einschalt-Zeiten,
doch nicht 1000 fach.
Aber immerhin ein ganzes schönes Stk schneller im Zeitraster.
Da kann der µC noch so gut schnell und gut rechnen.
Irgendwann wird ihm das Signal abhauen.
Dann, wozu ein µC im Anhang?
Ich vermute mal, dass da im Raum noch mehr dranhängt.
ZB Schweißautomat macht eine Belüftung gleichzeitig auf, oder
schaltet das Schutzgas ein, falls er das hat, oder sowas.
Weiß nicht.
Aber eines, falls er den Sensor für ein Verdunkelungsfenster benötigt,
also Jalosien oder sowas, dann könnte der nachgeschaltete µC kontra zur Anwendung sein.
Damit könnte die gewünschte schnelle Reaktionszeit wieder mit der Programmiererei zunichte gemacht werden.
Quinte meiner Überlegung:
Die Handlungen des Sensors wäre nicht richtig mit der folgenden Logik triggerbar , und umgekehrt.
Irgendwann vertschüßt sich der eine oder andere logische Zustand, weil nicht richtig synchronisiert wird.
Ich erinnere mich da an einen Laser-Schneidplotter.
Mit dem hatte ich mal i. d. 80er gearbeitet.
Dessen Motorensteuerung war analog - also Servosteuerung.
Regelmäßig ist der in eine Richtung abgehaut, nur weil einmal ein Rechenwert, dynamisch nicht passte.
Irgendwie waren die Verstärker nicht richtig dimensioniert.
Die waren, soweit ich mich erinnere mit dem 741er bestückt.
Na kannst dir eh dann vorstellen, wenn da ein Spike daher kommt.
Später schweißte ich die Schutzrohre für Temp.-Sensoren.
Also vorne den Deckel, mit einer drehenden Spannzange und im Schutzgas. - Es war Edelstahl.
Der Ablauf war so in etwa...
Spannz. einschalten, dann dreht sich das Werkstück,
Dann Haube aufsetzen, >> das war mit autom. Verdunkelung <<,
Schutzas einschalten, und zum Schluss vorsichtig - alles händisch! - anfangen zu schweißen.
Im dem Moment wann der Lichtbogen kam, wurde es dunkel.
Dann musst du dich gut konzentrieren, dass du nicht durch den schnellen Lichtwechsel blind wirst.
In der Tat, das wirst du im ersten Moment, bis sich das Auge auf die neue Situation eingestellt hat.
Und das geht wie wir alle wissen sehr langsam!
Genau in dieser Zeit hat aber der Drehteller schon einige Umdrehungen gemacht!
Das bedeutet für das Schweißen aber auch, dass der Lichtbogen
nicht abreißen darf, UND dass die Schweißnaht nicht durchbrennend zu einem Schweißloch wird.
Also schön den Griffel ruhig halten, wenn es dunkel wird, sonst ist das Werkstück hin.
Tja, und falls der Lichtbogen wider Erwarten doch abriss, kommt ja vor:
Dann alles von neuem. Ok, der Drehteller dreht noch.
Aber das Verdunkelungsfenster reagiert! und schaltet aus.
Wieder eine Reaktionzeit! nur umgekehrt, toll für das Auge.
Und alles wieder auf Neue---- Lichtbogen -- dunkel --- brennen, Schei...---!! "Das Gas ist aus.!"
» Als ein Phototransistor als zu langsam deklariert wurde, glaubte ich, er
» will das innere eines Elektronenbeschleunigers überwachen. Für einen
» Lichtbogen würde ich denken, dass ein Fototransistor schnell genug ist.
» Zumal der Fotodiode zwei „lahme“ OPVs mit integrierter
» Frequenzkompensation folgen.
Ja, wie gesagt, schn. PhTr und schn. OPV-Komparator und dann direkt zum Verdunkelung-Fenster.
Dann bleibst im µS oder mS Bereich.
Parallel am Komp.-Ausgang kannst auch andere Spiele spielen.
Ist mal meine Vorstellung vom Schweißen und Lichtschutz.
Mich stört eigentlich sein Aufhänger mit der ach so feinen Temp.-Stabilisierung des Sensors.
Das ist im µV Bereich.
Na ok, ist abgeklatscht. Das sollte so gehen.
Klar, ein Kondi ist soweit ok, nur sollte es zur Anwendung passen.
Das ist meine Einschätzung.
Grüße
Gerald
--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
Feigling!"
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