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Schaltungsfrage RC-Hochpass - OPV (Schaltungstechnik)
» Hallo Gerald,
»
» vielen Dank für die neue Idee. An einem ruhigen Tag (wenn er mal kommt)
» werde ich mich an die Umsetzung dieses Vorschlags wagen.
»
» Auch vielen Dank an alle die mir mit Rat aus meiner Sackgasse geholfen
» haben.
»
» Die akademische Frage zum Schluss: wo liegt die Schwäche in der Überlegung
» mit dem Kondensator/Hochpass? Aus dem ganzen Verlauf wird mir nicht klar,
» was das eigentliche Problem darstellt... Trennung des Strompfads?
» Frequenzverhalten? Erfüllt nicht seine Funktion als
» Temperaturkompensation? ...
»
» Grüße,
»
» Fuxs
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Hm, dachte, es ging aus dem bereits Erklärten hervor.
Ein Kondensator als Koppelelement also in Serie im Signalweg,
erlaubt nur Wechselspannung, keine statische - also DC
zum Transport von Information - Signal.
Damit geht der Ausgang wieder zurück sobald der Kondensator
in seinen geladenen oder entladenen Zustand kommt.
Grundlagen - Kondensator -- zusätzlich Zeitglied.
Der Ausdruck "Hochpass" ergibt sich durch dessen Filtercharakter
während der Lade/Entladevorgänge - ist damit auch im Charakter differenzierend.
Und als Differenzierglied geht eben nur ein Impuls durch,
Richtung plus UB oder Richtung GND bzw. Minus.
Anders ists, als integrierendes Glied. - Tiefpass.
Ist aber eine andere Geschichte.
Wenn du mit einem Kondensator von einer "Trennung des Strompfads" sprichts, dann ist DC gemeint.
Da sind die DC-Arbeitspunkteinstellungen mit dabei.
Ein Kondi ist eben eine Gleichspannungs- bzw. Gleichstromsperre.
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Die Temperatur und Halbleiter sind wie "Hund und Katz" ![]()
D.h. sehr Temp abhängig, was bei einem Transistor dessen Arbeitspunkt,
damit dessen Stromfluss beinflusst.
Da muss gegengesteuert werden. Geht eben nur "DC".
(HF - ist hier nicht berücksichtigt, ok!
weil in HF ist Temp eine sehr hohe Schwingung, ~~Infrarot)
Tja, das geht eben nur mit Rückkopplung vom Ausgang zum Eingang mit gegengesetzten Vorzeichen,
damit der Ausgang in Ruhestellung zu Null (bzw. zur eingestellten U) geht.
Also, anders: --- niemals nur in eine Richtung, erst recht nicht mit Zeitglieder.
Und ein Opamp driftet dann eben in eine Richtung, bis er ganz kippt.
Damit muss mit einem 2.Opamp gegengesteuert werden.
Gleichzeitig hast auch den Vorteil,
dass gleich die jeweiligen Opamp-Offests korrigiert werden können.
Damit erreichst bei guter Bauteilwahl und Einstellung,
Temp.- Verstärkungs- und Frequenzstabilität.
Bestes Beispiel sind die Instrumenten-Verstärker - Handbücher.
Ist mal meine Maunze.
Bitte um Korrektur, wo ich falsch liege.
Grüße
Gerald
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...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
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