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Stepup/Kaskade für Micro-Energy-Harvesting (Elektronik)

verfasst von Moritz E-Mail, 01.10.2009, 14:59 Uhr

» » Garten ein Wenig am Haselnussstrauch geschraubt und gemessen. Wenn man
» in
» » den Stamm eine Schraube steckt und einen etwas längeren Nagel in den
» Boden
» » kann man so ungefähr 700 mV bei 10 µA pro Schraube erhalten.
»
» Vermutlich über die Elektrochemie.
» Es gibt als Demo-Modell auch käuflich eine LCD-Uhr, die mit 2 Zitronen und
» 4 Metallspießen (Kupfer und Zink) läuft. Bzw Obstsaft oder Essig.
»
» Kupfernagel in einen Baum schlagen - und der Baum strirbt innerhalb der
» nächsten Jahre ab.
» Es gibt Gärtner, die einen Edelstahlspaten verwenden oder den sogar
» vergolden lassen, damit kein Eisenabrieb ihre gute Erde versaut.
»
» Was bringt die das bischen Energie, wenn du jedes 2.Jahr nen neuen
» Haselnussbusch setzen musst?
Der c't-Artikel beschreibt, dass für den Versuch kein galvanisches Element nötig sei, sondern mit zwei gleichen Elektroden durchgeführt werden kann (also z.B. zwei Stahlnägel). Die Wissenschaft ist sich nach dem Artikel noch nicht ganz einig, woher der Strom überhaupt kommt, es wird aber angenommen, dass es an verschiedenen pH-Werten zwischen Boden und Stamm liegt.
Von daher fand ich den Artikel ja auch recht interessant, weil man die Elektroden eben nicht auswechseln muss und auch der Strauch nicht durch irgend eine Zink- oder Kupfer-Elektrode angegriffen wird.


»
» Über Umwandlung von geringen Spannungen / Strömen sowie passenden
» Schaltungen können wir gern diskutieren.
Darauf wär ich gerne hinaus. Ob es Schaltungen gibt, mit denen ich von z.B. einer Parallelschaltung von Kondensatoren auf eine Seriellschaltung komm. Bei meinem bisherigen Ansätzen hatte ich mit Dioden rumüberlegt. Aber nachdem selbst ne Germaniumdiode schon nen Drop von 200 mV hat, bringt mir das womöglich nix.

» Als Quelle dann aber besser ne
» Solarzelle, Thermoelement (seebeckeffekt) oder sowas.
»
An den Seebeckeffekt hatte ich auch schon gedacht, hier ergeben sich aber aus meiner sicht einige "Basteltechnische" Probleme: Man müsste wahrscheinlich einen längeren isolierten ?Kupfer?-Spieß in den Boden rammen, der mit der einen Seite vom Peltierelement verbunden ist und die andere Seite vom Element mit irgend nem alten P1-Kükö versehen. Schwierig stell ich mir die isolierung vor und das ganze witterungsbeständig hinzubekommen... -> was sagt Wlp z.B. zu temperaturen unter 0°C?

Solarzellen sind zwar schön und gut, aber dass das funktioniert weiß ich seit ich vor etlichen Jahren einen "Solar-Kosmoskasten" in die Finger bekommen hab. Interessant finde ich eben gerade die Möglichkeit die Energie anderweitig und dauerhaft (also witterungsunabhängig) herzubekommen...



Gesamter Thread:

Stepup/Kaskade für Micro-Energy-Harvesting - Moritz, 30.09.2009, 22:10 (Elektronik)
Stepup/Kaskade für Micro-Energy-Harvesting - Hartwig, 01.10.2009, 13:14
Stepup/Kaskade für Micro-Energy-Harvesting - hws(R), 01.10.2009, 13:34
Stepup/Kaskade für Micro-Energy-Harvesting - Moritz, 01.10.2009, 14:59
Stepup/Kaskade für Micro-Energy-Harvesting - geralds(R), 01.10.2009, 15:54
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Micro-Energy-Harvesting; Boost Converter - geralds(R), 01.10.2009, 18:17
Micro-Energy-Harvesting; Boost Converter - Moritz, 02.10.2009, 23:09