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VCO - ZF - Generator (Elektronik)
» HI,
» da stecken 2 Ansätze drin:
» 1. In einem Phasenregler wird mittels Teiler eine 'ZF' aus einer
» VCO-Frequenz erzeugt, die mittels Vergleich den VCO wiederum steuert. Es
» gibt hier also die feste vergleichs-Frequenz, die leicht mit einem Quarz
» auf niedriger Frequenz herzustellen ist und die variable Frequenz, die
» mittels VCO und Teiler gewonnen wird.
Ich denke hier gehen ein paar Begriffe durcheinander, vielleicht habe ich Dich auch nur mißverstanden. Die ZF ist das, was durch Mischen zweier Frequenzen entsteht. Das gewünschte Mischprodukt wird ausgefiltert. Eine der Frequenzen ist die Eingangsfrequenz, die man z.B. empfangen will und die andere wird von einem LO (local oscillator) erzeugt. Dieser LO ist heutzutage PLL-stabilisiert, d.h. es ist ein spannungsgesteuerter Oszillator (VCO), dessen Frequenz in der Regel auf eine Vergleichsfrequenz heruntergeteilt wird und dann mit einer von einem Quarzoszillator abgeleiteten Frequenz verglichen wird (z.B. 10 kHz). Das passiert in einem Phasenvergleicher, dessen Ausgangswert über einen Tiefpaß auf den Regeleingang des VCO gegeben wird. Der VCO Ausgang wird nicht nur auf den Frequenzteiler gegeben, sondern auch gleichzeitig in den Mischer. Es wird also nicht die geteilte VCO-Frequenz auf den Mischer gegeben. Das würde letztlich zu einer unüberschaubaren Anzahl von Mischprodukten führen, weil es ja ein Rechtecksignal ist.
»
» 2. Überlagerungsempfänger, in dem eine feste 'ZF' als BFO für einen
» geschaltenen Filter auf der Überlagerungs-ZF mit dem Nutzsignal fungiert.
Ein BFO wird für einen Überlagerungsempfänger normalerweise nicht benötigt. Man braucht ihn nur zum Empfang trägerloser Signale, wie z.B. SSB. Der BFO stellt den fehlenden Träger zur Demodulation zur Verfügung.
»
» Cu
» Stef
Michael
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