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PWM in Gleichspannungen (Elektronik)
Hi,
sowas gibt es.
nennt sich Mittelwertgleichrichtung und hat bei Belastung einen furchtbaren Rippel.
Wird aber eingesetzt und ist so stabil, daß damit die ersten 'elektronisch' abstimmbaren Fernsehgeräte ihre Frequenzeinstellungen vorgenommen haben.
Bausteine dazu MM8840 und ähnliche (80xxx) - teilweise mit IR-Fernbedienungsempfang und Ddekodierung. Steuerung der Kanäle, Lautstärke, Tonblende, Kontrast und Farbe.
Verwendet bis ca. 1992.
Anwendung: das PWM-Signal als gepulste Gleichspannung lädt über eine Diode einen Kondensator auf, der gleichzeitig von einem hochohmigen Lastwiederstand entladen wird.
Je länger also die PWM das +-Signal liefert, desto voller wird der Kondensator. Ohne Rückwärtsregelung bleibt allerdings immer eine Regellücke zwischen erwarteter Spannung am Kondensator und theoretisch über das PWM-Verhälnis eingestellter Spannung.
Das bedeutet, daß das PWM-Verhältnis zur Spannung nicht linear ist und zudem eine Einschwingzeit oder Annäherungszeit hat.
CU
Stef
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