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Wieviel Spannung verträgt ein Mikrofoneingang? (Elektronik)
» » grundsätzlich solltest immer am line reingehen.
» » und nie übersteuern, sonst kannst das mainboard tauschen.
»
» Gut ist es, wenn man nie ohne Vorwiderstand Rv mit dem Signal reingeht.
»
» Aber wie hch soll man Rv wählen? Wenn man nicht weiss wie hoch der
» Eingangswiderstand Ri des Line-Input ist, einfach ausprobieren. Man
» beginnt z.B. mit Rv = 10 k-Ohm und erhöht so lange, bis die Wiedergabe
» etwa halb so gross ist, dann ist Rv = Ri.
»
» Bei einem Line-Eingang beträgt Ri in der Regel zwischen 50 und 100 k-Ohm.
»
» Praxis: Es geht hier nur darum, dass die Grössenordnung klar ist.
» Natürlich muss Rv nicht gleich Ri sein, aber 10 k-Ohm dürfte vernünftig
» sein. Selbst bei einer Überspannung von 10 Vp (p = peak) könnten maximal 1
» mA fliessen. Strommaessig kann nichts kaputt gehen. Spannungsmässig? Auch
» eher nicht, ist aber schon etwas von der Line-Audio-Schaltung abhängig,
» von der man naürlich nichts weiss...
»
» Ich würde daher die Ausgangspannung des Micro-Vor-Verstärkers, den man an
» den Schlepptopp-Line-Eingang anschliessen will, zusätzlich
» spannungsbegrenzen.
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Hallo Thomas,
Genau davon sprach ich.
Der MicEingang hat die BiasSpannung direkt vom Chip auf den Anschluss.
So wie ich ca. 1h mit Eingangsschaltung erklärte, dass so um die 2,5V
bzw. 3,75V direkt auf den MicAnschluss rauskommen.
Die sind durch einen R typ. 4k7 (ok, lt. Hersteller Demo-Schaltung) "geschützt".
Allerdings da ist eben da ein DC Auflagern möglich.
Das Sprachsignal ist eh mit Elko geblockt, ist damit weniger tragisch.
Der Kondi liegt aber hinter der Abzweigung.
Ist ja bei ElektretMic-Eingängen üblich.
Der LineEingang hat diese Bias eben nicht, ist ja nicht üblich.
Da ist einfach der Kondi in der Signallinie drinnen.
lt. Chip könnte man das aber schon machen, weil er die Pins dafür hat;
und wenn d. Boardhersteller es macht, dann hast dieses Bias auch drauf.
Daher die Empfehlung auf den Line zu gehen.
Die Empfindlichkeit ist das eine - ist eben Audio üblich.
Die Aussteuerbarkeit das Andere - ist auch Audio üblich -> typ. 1,6Vrms; 0dB=1Vrms.
(dieser ADC vom Chip hat wiederum typisch 1,1Vrms).
Der Chip wird betrieben DC im Digi-Core mit 3.3V (absmax. 3,6)
und im Analog-Core mit 5V (absmax. 5,5).
Summaro, resume,
- Na gut, ist alles rms von der Skala -> rechen,ratter,rechen ->
ergibt Vs Aussteuerbarkeit, auf volle ADC Skala.
Vref (Bias für Mic) geht von 2,25 - typ. 2,5 - max 3.75, liefert 5mA.
Die Ausgänge sind am DAC typ 1,4Vrms; für Kopfhörer 32 Ohm = 1,0Vrms.
- dürfen die Spannungen an den digi-Eingängen DVDD 3,3V +0,5V nicht übersteigen.
===>> Quinte:
Also, will man da was gebasteltes anstecken, dann ist max volle Skala vom ADC möglich.
Sonst ist's übersteuert und irgendwann defekt.
Der Line ist da die einfachere Möglichkeit.
So würde ich es machen, falls ich den PC Audio Eingang vergewaltigen möchte.
Grüße
Gerald
--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
Feigling!"
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