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Brückengleichrichter statt gleichrichterröhre (Schaltungstechnik)

verfasst von Theo(R) E-Mail, Düsseldorf, 31.08.2009, 09:22 Uhr

» Ich hab die Spannungen gemessen. Sowohl an der Heizung, als auch an den
» Anoden ist alles in Ordung.
»

Hallo

Wenn der Gleichrichter defekt ist, wie kann dann die Anodenspannung in Ordnung sein?

Ein Brückengleichrichter hat weniger Verluste durch den geringeren Innenwiderstand. Das bedeutet, dass die Anodenspannung um bis zum 1,4-fachen ansteigt. Das muss die restliche Schaltung aushalten können, das müssen aber vor allen Dingen die Netzteilelkos vertragen können.

Völlig unproblematisch wäre es, wenn du in die Plusleitung (zwischen Gleichrichter und erstem Kondensator) einen Widerstand einlötest, der die Spannung wieder auf den "Röhrenwert" absenkt. Das werden ein paar hundert Ohm bei entsprechender Wattzahl sein. Ich hoffe, du hast die Spannung noch an der Röhre gemessen (oder es steht im Schaltplan). Sonst musst du den Widerstand austesten.

Theo



Gesamter Thread:

Brückengleichrichter statt gleichrichterröhre - paraninio, 31.08.2009, 09:08 (Schaltungstechnik)
Brückengleichrichter statt gleichrichterröhre - Theo(R), 31.08.2009, 09:22