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Vorspannung beim Profibus? "Vorspannung" (Elektronik)
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» Hihi wäre schön wenn das passt, in diesem Profibushandbuch steht 1V
» Vorspannung dienen als Ruhepegel. Egal es erzählt eh jeder was anders.
» Wollte eigentlich nur mal wissen welchen Sinn ein Abschlusswiderstand mit
» seperater Bestromung da macht. Irgendwie muss das damit zusammenhängen,
» falls man beide Enden der Leitung absteckt das der Buss trotzdem noch
» funktioniert, was wenig sinn macht weiler der master ja weg ist.Oder ist
» es dann nur zum Schutz wegen den gefährlichen Spannungspegeln die sich
» aufbauen können wie auch immer.
» Danke für die Antwort
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Du sprichst im Buch die Seite 25 an, stimmts?
Auf Seite 28 wirds erklärt, mit ähnlichen Worten, zu meinen Erklärungsversuchen.
Seite 26 erklärt die Versorgung.
Wieso ist dir der Master so wichtig, aus deiner mit Witz versteckten, hihi,
Meldung (das 2.mal übrigens) entnehmend?
Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.
Das hier ist die Busverkabelung.
Jedes der angeschlossenen Geräte können Master oder Slave sein. Je nach Konfiguration.
Ok, außer die entsprechend so gebauten Geräte nicht.
Aber, das hat nichts! mit der Terminierung des Kabels zu tun.
Jeder Sender (Talker) und Empfänger (Listener) sind viel hochohmiger als die Leitung
mit den Abschlusswiderständen, links und rechts.
Diese Widerstände werden n u r an den Enden montiert.
Sollte dawischen das auch passieren, gibt es eine zusätzliche Parallelschaltung der Abschlüsse und eine
Veränderung der Pegel nach unten.
Das Leitungsnetzwerk ist somit richtig mit
R_obenli//R_obenre (390//390)+ R_mitteli//R_mittere (220//220) + R_untenli//R_untenre
(390//390) abgeschlossen.
Ein drittes oder gar ein viertes Trippel senkt den vorgesehenen Pegel gegen GND
und somit Richtung Fehlermeldung. -- Gegen Übertragungsstörung.
Dann bist mit der Meldung um 18h55 (da hattest Stefan gantwortet) hinundher gehüpft, so sinngemäß....
"was hat der Profibus für ne Spannungsversorgung 24V 5V ???...bzw. was wird auf die Adern angelegt...."
Also, so wie Buch auch gut erklärt ist wird der Bus mit 5V versorgt.
Diese kommen über einen Stecker, der diese 5V einschleift.
Es entsteht damit, klar, die Vorspannung von der du sprachst(die du im Buch fandest) als Bürde auf das Kabel.
Die von unten, von GND als Basis gesehen, mit 1Volt beginnen.
Und somit wirken die beschriebenen Widerstände so wie es sein soll.
Die 24V sind die Versorgung für ein Gerät.
Diese 24V kannst auch, musst nicht, durch das Kabel mitliefern.
Damit können zB. eventuelle ferngesteuerte, entfernt angeschlossene Geräte versorgt werden.
--->
Querfrage:
Was machst, wenn eine galvanische Trennung zwischen Master und Slave ist?
Noch dazu die Netzwerke etwas komplexer zusammengeschaltet werden müssen,
mit verschiedenen Verkabelungstypen -/Topologien/ wie LWL-Kabel und Kupfer gemischt,
in Bussegmente getrennt, über Repeater, etc. verkoppelt; zB?
Na? klar, eben....
Die Versorgung für die jeweilige Busleitung wird individuell an
passender Stelle über einen Stecker, oder Gerät eingeschleift.
Auf Seite 26 wirds ganz genau geschrieben.
Hm, Wie alt bist denn, im welchen Lehrjahr, frage ich mich?
Gerald
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