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Merkwürdiges mit Kondensatoren festgestellt (Elektronik)
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» » » » Gruß
» » » » Torsten
» » »
» » » Verwende ORCAD 16.2 oder TINA V8.
» » »
» » » Aber wenn, die Bauteile IDEAL währe am rechten Pin von C2 exakt das
» » selbe
» » » zu sehen wie am linken Pin?
» »
» » Hi,
» » nimm doch mal einen Papierkondensator oder bau Dir selbst einen.
» » Nimm Alufolie (2 Stück 10*10 cm) und lege einen Ringbuchtrenner aus
» » Kuststoff oder eine CD-Hülle oder auch nur Papier dazwischen. Damit
» hast
» » Du einen Kondensator.
» » Jetzt baue mit diesem Kondensator Deine Schaltung nochmals auf und nimm
» » ein echtes Multimeter.
» » Erzähle uns, was Du rechts und links vom Kondensator misst.
» »
» » Überlege, warum das so ist was Du misst.
»
» Ich messe sobald ich die Schaltung aufbaue 10 V (Am Kollektor sind auch 10
» V), unbelastet.
»
» an geralds. nein fliesst nicht, nur im belasteten Fall fliesst ein Stromm
» über C2.
»
» Ich verstehe nicht recht, wiso am Kollektor eine Misch-Spannung und auf
» der linken-Seite von C2 eine AC-Spannung ist? Klar ein C lässt kein DC
» durch, aber so kann ich mir das nicht erklären.
--
Na, jetzt sind wir in der richtigen Straße.
Durch den Kondensator kann kein Strom fließen.
Warum wohl? Weil die Metallteile sich ja nicht berühren!
D u r c h welchen Bauteil nur fließt Strom? - also DURCH und nicht um ihm herum? Na???
--> klar der Widerstand!
Also, der Kondensator ist normal ein --- was? Isolator! mit? --> Feldspannung!
Das bedeutet im Plattenfeld baut sich durch Ansammlung von Ladungsträgern
ein elektrisches Feldpotential auf.
Und das geht nur so lange, so lange das Feldaufbauvermögen es zuläßt.
- Die Menge die dieses Feld aufnehmen kann wird wie angegeben? --> siehe bitte die
vorigen Links.
Was kann das nun heißen, bedeuten?
==>>> Damit ein Strom am Amperemeter und auch die sich ändernde Ladespannung mit
Voltmeter sichtbar wird, muss was stattfinden? na? --> ein UMLADEN!
Das Umladen ist das, was du mit dem Messgerät siehst.
Der Kondensator nimmt wenn er leer ist, sofort! sehr viel - wenn er nur könnte alles!
an für ihn zur Verfügung gestellten Strom auf - Ladekurve = seine Kennlinie,
bis zum Ende sehr wenig, bis gar nichts mehr, wenn er voll ist.
Das geschieht durch Saugen auf der negativ gepolten Seite und drücken auf der positiv gepolten Seite.
Und jetzt kommts:
Durch welche Leitungen? ->
Von der Quelle die Zuführung und der Rückleitung, in unserem Fall die GND oder 0V Leitung.
Da wird durch Umladen der Kondensator einmal auf dieser Seite und beim nächsten Umladen auf
der anderen Seite, == abwechselnd, mit Ladungsträgern angefüllt.
Na und die Ladungsträger sind, klar, die Elektronen.
Wie sind die nun gepolt? eh klar.
// Nebenbei soll bemerkt sein, kleine Widerholung:
Es gibt zwei Darstellungen vom Stromfluss:
die technische - diese zeichnen wir auf Papier - Stromfluss positv nach negativ.
Aber in Wirklichkeit dir physikalische die von negativ nach positiv fließt.
- Damals waren sich die "Erfinder", ok Entdecker, noch nicht ganz einig,
wie es in der wirklichen Welt ist.
Hat man bis heute so belassen.
Auch die Messgeräte sind entsprechend ausgelegt.
--> Mit dem Amperemeter könntest dich zeitweise verhaspeln,
beim Nachdenken, wo die Quelle ist, wo die Last (Senke).//
Also, was du siehst "belastet" in diesem Sinne das wechselnde Umladen mit dem Voltmeter.
Geht natürlich ganz schnell. So schnell wie es der Kondensator zuläßt.
Damit siehst du lediglich ein Wechselfeld, ok, Wechselspannung auf der rechten
Seite des Kondensator +0- und nicht wie links von ihm +0+.
Bei einem Kondensator statt als Plattentyp - anders gefertigten Bauteil,
gewickelte metallisierte Folie, dazwischen isolier-Folie,
hast dann noch tatsächlich die Verluste, die keiner mag.
Da wäre das schlimmste davon:
der Widerstand durch das E-Feld - ist eine leitende "Brücke" zwischen den Kondensatorplatten.
Diese ist normal sehhhr hochohmig, aber eine Folie ist eben ein Material,
das aus Atomen - mit davon Elektronen besteht.
- Na dann hast damit eben gleich den "Leckstrom" in hoffentlich nA besser pA, gar fA?.
Dann die Induktion der Metallteile -Platten, die Anschlüsse; und auch den zweiten Widerstand,
den Metallteile-Widerstand.
--> später dann, wennst mit Wechselspannung und Frequenz spielst, kommen noch andere "Bauteile" dazu.
Sind nicht physikalisch, aber entstehen "virtuell" als
Werte bei den jeweiligen Wechselwirkungen.
Die alle wirken nun im realen Bauteil,
und trotzdem darf dieser sich Kondensator nennen.
Grüße
Gerald
--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
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