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Elektrische Fliegenklatsche verstehen und "tunen" (Elektronik)

verfasst von Mr. 1000V, 20.08.2009, 00:00 Uhr

Hallo,

ich habe mir heute eine elektrische Fliegenklatsche (Foetsie) zugelegt.
Die Spannung wird über eine Spule erzeugt, die Spuleneinheit hat 6 Anschlüsse, ein bipolarer Transistor ist noch mit der Spule gekoppelt.
1.) Weiß jemand wozu der Transistor gut ist, für eine Hochspannung würden ja 4 Aschlüsse = 2 Spulen, ohne Transistor ausreichen?

Die Hochspannung ist dann erzeugt (1200V) und geht über 2 Dioden auf einen Kondensator, auf diesem Steht "CBB13 630V 22nJ".
2.) Warum ein 630V Kondensator wenn die erzeugte Spannung 1200V ist, geht dieser nicht kaputt?

3.)Was haben die 22nJ zu bedeuten?
Muss man sich damit die Kapazität selbst ausrechnen mit W=1/2 C U^2 --> C = 2*22nJ/(630V)^2 = 0,1 pF???
Wäre das eine realistische Kapazität?
Oder bedeutet das 22nJ etwas anderes?

Der Kondensator ist nun über einen Widerstand (den Wert habe ich noch nicht, aber habe mal von 10MOhm gelesen) kurz geschlossen. Gleichzeitig geht von der verstärkten Spulenspannung/dem Kondensator nun die Spannungsleitungen weg, wie ein tennisschläger, sieht dann etwa so aus

+ _____________
- _____________
+ _____________
- _____________

usw.

3.) Wie könnte man das Teil etwas stärker machen?
Mir ist eingefallen:

- den Kurzschlusswiderstand rauszunehmen --> Kondensator läd besser auf, allerdings steht auf dem Kondensator 630V, die Spannung der Spule ist 1200V...geht er dann kaputt?
--> Spannung an den Tennisschlägersaiten wird sich nicht mehr abbauen...auch nach Abschalten bleibt Spannung erhalten?!

- Einen zweiten Kondensator parallel Schalten oder durch einen höheren ersetzen --> geht das so einfach, wie wären die Auswirkungen (doppelter Kondensator = doppelte Stärke...)?

- ...?



Gesamter Thread:

Elektrische Fliegenklatsche verstehen und "tunen" - Mr. 1000V, 20.08.2009, 00:00 (Elektronik)