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Zeitschaltung mit Fehlimpulsen; Nachlese (Elektronik)
» » » » ich bemühe mich schon eine ganze zeit meinen schaltplan datei hier
» » » ins
» » » » forum zu stellen. über Datei-Upload ------ und durchsuchen bekomme
» » ich
» » » zwar
» » » » die datei angezeigt, wird aber nicht über Vorschau und OK-Eintrag
» » » » übermittelt
» » »
» » » Sie wird eben größer als die erlaubten 150kByte sein. Unnötig hohe
» » » Auflösung gewählt?
» »
» »
»
» --
» Willkommen! mzBahner!
»
» Ich denke, du hast ein grundsätzliches Problem.
»
» So wie ich die Schaltung interpretiere, triggerst du die 555er Timer .
» Du machst, der Schaltung gemäß, eine dynamische Triggerung auf den Pin 2
» durch den in Serie vorgeschalteten Kondensator.
» Damit triggerst IMMER!
»
» Auch wenn ein "Geister"-Störimpuls daherkommt, sobald der Pegel unter die
» Trigger-Schaltschwelle gerät.
» (ist 2/3 der Versorgungspannung - als 1/3 unter High-Pegel von oben
» gesehen).
» Da ist ein kurzer, auch sehr kurzer Low-Impuls ausreichend, dass er den
» Timer zum Starten bringt.
» Der Kondensator hat hier sogar noch durch seine "Speicherfähigkeit" eine
» Art Sample-Hold - also Impuls-Halte Funktion.
» Er verlängert quasi damit die Impulsdauer um ein paar mikrosekunden; je
» nach Kondi-Kapazität.
»
» Vorschlag - mache eine feste Trigger-Beziehung,
» also keine Flankentriggerung, sondern eine Pegeltriggerung.
» Nimm einfach den seriellen Kondensator raus und schließe die Lichtschranke
» über dessen Ausgangstransistor direkt an.
» Den Pull-up Widerstand an Pin2 brauchst du aber schon noch, als Kollektor
» -R vom vorgeschalteten Transi und als Pegeldefinition für Timer-Pin2.
» Den zweiten R vor dem Kondensator brauchst auch nicht mehr.
»
» Schaltungsbeispiel:
»
»
»
» Zusätzlich habe ich hier in dieser Schaltung eine "Triggerunterdrückung"
» für die Strom-Einschaltzeit mit dabei.
» Mit dem Transi Q1 - da wird für ne Sekunde der Reset-Eingang aktiviert,
» der verhindert, dass der Timer beim Einschalten losstartet,
» weil er am Pin2 einen Impuls einfangen könnte.
» So eine ähnliche Sperre könntest auch du in deiner Schaltung einbauen.
» Eventuell auch so, dass sie mit einer Vorstufe eine logische "Freigabe"
» macht, damit der Timer nur erlaubter weise startet.
»
» Eine abgeschirmte Leitung, wie vorhin vorgeschlagen wurde, ist nicht
» nötig.
»
» Aber was besser ist:
» Der BC 547 sollte eng mit der Lichtschranke verbunden sein, weil er das
» Ausgangssignal - Low-aktiv bringt.
» Würdest du die Basis mit einer längeren Leitung verbinden, dann hast, wie
» schon vom anderen Beitrag gesagt wurde, eine Antenne.
»
» Wenn nun der Transi aber gleich bei der Lichtschranke bleibt und du statt
» dessen den Kollektor verlängerst, dann gibt es keine "Antennen"-Störung.
»
» Beim Timer-Eingang Pin2 kannst dann schon auch einen Kondi - gleich den
» entfernten seriellen gegen GND legen.
» damit hast eine einfache Störunterdrückung.
» -- für die meisten Fälle ausreichend, für deine Schaltung sowieso.
» Es entsteht damit eine leichte Zeitverzögerung,
» durch Impuls-Flankenanschrägung; auch als Tiefpass wirkend
» die HF-Störung unterdrückend.
»
»
» Viel Spass beim Projekt
» Grüße
» Gerald
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Hi,
Beim Nachlesen:
Der BC 547 bei der Lichtschranke ist als logische Funktio nicht notwendig. Der wäre eine Logik-Invertierung, was hier für die Schaltung aber nicht richtig wäre.
Weil der Optokoppler ja einen NPN-Transi hat.
Dann kannst direkt zum 555er gehen.
Die 33k beim OPK können bleiben, die werden dann beim Pull-up mit dessen Wert parallel geschaltet zu einem Gesamt-R.
Ist das dort bei Pin2 ein 10k oder 100k? Das Bild ist leider unscharf.
100k ist natürlich viel zu hoch, 10k passend.
Eine modifizierte Störunterdrückung wäre als Vorschlag hier:
"Tastenentprellung"

Betrachte nur den Teil mit dem OPK und dessen Ausgang zum 4093.
Hier ist es als RS - FF gschaltet.
ok, anschließend folgt ein anders artiger Timer.
Statt den 4093, als "leichtere Kost", geht auch eine Diode - Kathode Richtung OPK (ist ja low-aktive Schaltung), Anode Richtung Pin2;
vorne und hinten, klar -> Pull-up R.
Mit der Diode vergrößerst den Stör-Nutzsignal Abstand.
Damit hast auf einfache Weise eine Art Einpunkt "Schmitt-Triggerung". Ich kauderwelsche mal dieses Wort.
Der Pegel "kippt" über 1,2V rauf, bzw. unter 1,2V - runter.
Gerald
--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
Feigling!"
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