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Programmierung eines Mikrocontrollers (Elektronik)
» Klingt auch sehr interessant; was ist denn genau der Unterschied zwischen
» PIC und µC ?
» Die Anzahl der Befehle?
Hallo,
auch ein PIC ist ein µC ebenso wie die AVR-Serie. Ob man nun einen AVR oder PIC verwendet ist oft Geschmackssache, von den Funktionen sind beide ähnlich.
Ich persönlich arbeite schon seit längerem mit AVRs und bin damit sehr zufrieden. Die Programmierung in Assembler ist mit dem kostenlosen AVR-Studio von Atmel sehr komfortabel, außerdem lässt sich WinAVR für die C-Programmierung nahtlos einbinden, so dass man mit einer Programmoberfläche Assembler und C programmieren kann.
Bei den PICs gibt es leider eine große Vielfalt von Controllern, so dass die Auswahl etwas schwer fallen könnte. Dafür hat man für jede Aufgabe ein gerade passendes Modell, was aber wohl eher im industriellen Bereich wichtig ist, um den letzten Cent einzusparen. Außerdem ist bei den älteren Modellen die Adressierung des RAMs etwas verzwickt, da er nicht linear angesprochen wird, sondern in Bänke aufgeteilt ist. Gerade bei Assemblerprogrammierung stelle ich mir das unnötig kompliziert vor.
Zum Lernen und Experimentieren würde ich gleich einen etwas größeren Controller verwenden, z.B. den ATmega16 oder 644. Damit hat man für die meisten Aufgaben genug Reserven, außerdem sind sie nur unwesentlich teurer als kleinere Typen.
Zum Programmieren verwende ich einen selbst gebauten Adapter von RS232 auf USB. Wenn Du nur USB am Rechner hast, verwende einen direkten Programmieradapter, der Umweg über einen USB-nach-RS232-Adapter ist oft unbrauchbar langsam.
Also dann viel Erfolg und schöne Grüße,
Björn
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