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Vergleich von Leuchtmitteln (Elektronik)
» Sehr richtig!
» Ich möchte auch nicht alles blind austauschen, erst mal nur für
» gleichwertige Ersatzlampen sorgen.
Den Ansatz halte ich für komplett falsch.
Die alten Konzepte zu adaptieren lohnt sich nicht.
Es müssen Lichtkonzepte her, nicht einfach nur eine Leuchtmittelschrauberei.
» Ich mags halt für gewisse Zwecke auch gemütlich haben, d.h. nicht alles
» nur so hell dass man gerade noch sieht wo man ist.
Eben, es soll auch noch gemütlich bleiben und die passenden Leuchtmittel dafür kennen wir alle. Glühlampen.
An Orten die ich gemütlich beleuchten möchte, kommt mein Vorrat ("Panzer-Glühlampen" mit besonders standfesten Glühfäden in 20W und 40W die sicher weit über Sankt Nimmerlein hinaus reichen werden). Diese werden in sinnreichen Kombinationen über leistungsarm arbeitende Dimmer (Phasenanschnitt) oder Stufenschaltungen passend ins Raumlicht eingemixt.
Das langt natürlich nicht immer für die gewünschte Raum-Grundbeleuchtung, diese stellen bei mir handelsübliche "unterflorig" montierte Leuchtstofflampen (Warmweiß de Luxe), die genau daher scheinen wo tagsüber das Tageslicht herkommt (Fenster und Glasbausteine).
Latscht keiner herum, ist die Stimmung besinnlich oder ist es schon später am Abend sind diese Leuchten aus.
Für die "Verkehrssicherung"
sorgen größere Mengen an LEDs. Natürlich nicht weit oben an der Decke, wo sie ihren Schein kaum noch an den Fußboden bekommen, sondern sinnvoll in Tritthöhe, damit man weiß wohin man seine Quadratlatschen setzt.
Deren Licht kann natürlich auch als Nachtlicht und Landebahn-Befeuerung dienen, wenn man mal bei Nacht einen durchlauferhitzten Whisky ins Klo entsorgen muß. Automatikschalter schalten sie dämmerungs- und bewegungsgerecht an und aus.
An Arbeitsplätzen gibt es punktuelle, helle, schattenarme Beleuchtung die entweder Punktstrahler (Glühobst), Krypton-Glühbirnen in Konusschirmen oder Ring-Leuchtstoffleuchten bilden.
Wie man sieht besteht keine Not diese sinnlos durch"gesetz"ten ESL-Teuerlinge zu verbauen.
Nur an einer Stelle gibt es solche Relikte vergangener Lichtexperimente (immerhin sind diese immerzu als neu und modern propagierten Dinger bei mir schon um ca. 15 - 20 Jahre im Einsatz und somit vollkommen veraltet) noch bei mir, in einem untergeordneten Korridor, wo sie durch (seltenes) Betreten eingeschaltet, lange an bleiben, und erst nach vorbestimmter Zeit von einem Timer abgeschaltet werden. Andere Korridore sind mittels LED beleuchtet, wie schon unter Wohnräume beschrieben, nur zusätzlich nochmal 3x3W LED mit Schraubgewinde im Decken-Kandelaber.
» ... nicht grad vor dem TV einschlafen möchte.
Da täte ein packendes Programm mehr Nutzen als die hellste Lampe.
Fernsehplätze beleuchtet man übrigens am Besten mittels dezentem Backlight hinter dem Fernseher, was soll man da von vorne mit hellem Raumlicht Blend-Highlights auf dem Schirm setzen, das ist nicht nur unsinnig, sondern ermüdet die Augen und macht das Fernsehen zum Interpolationsmarathon für die Augen (immerzu unbewußt die verblendeten Bildbereiche simultan kompensieren)
» » Er
» » merkt nur eben hie oder da nicht sofort wo ihm die Sore aus der Tasche
» weg
» » fließt.
» Leider ja. Aber man kann immerhin schauen dass man nicht durch Nichtstun
» am Ende noch mehr zahlt als der Durchschnitt.
Nichtstun kann teuer sein, blinder Aktionismus ist es sicher und ESLs sind sicher keine sinnvolle Alternative für den Verbraucher, sondern der derzeit beste Dukatenkacker für die Leuchtenindustrie, fröhlich angekurbelt durch Lobbyismus und willfähriges Gesetzgebung durch korrupte EU-dioten.
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Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.
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