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Löten in der Schule (Elektronik)
» Hallo zusammen,
»
» meine Herzallerliebste unterrichtet u.A. Technik an einer Realschule. Der
» Technikraum glänzt durch eine bescheidene Ausstattung mit div Ersa30 und
» ein paar 30W Toolcraft-Lötkolben. Die Lötspitzen verzundert und befeilt -
» keine Lötständer etc pp.
» Nun steht zur Diskussion: welche Lötkolben sollte man bei engem Budget
» anschaffen?
» Die Schüler löten nicht tagtäglich (und dann auch nur 1-2 Stunden am
» Stück), sind aber im Umgang mit den Geräten nicht gerade zimperlich.
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» Zunächst schlug ich vor, ein paar gebrauchte Weller Magnastat in der Bucht
» zu erwerben.
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» Alternativ kam dann von ihr dieser Vorschlag:
» http://www.conrad.de Suchbegriff: ZD-99
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» Für mich stellen sich Fragen wie: elektrische und praktische Sicherheit.
» Immerhin haben wir hier einen "öffentlichen Bereich" und hier gelten doch
» sicher auch ähnliche Vorschriften wie in der normalen Arbeitswelt.
» - Taugen Blliglötstationen etwas?
» - Hat jemand Erfahrungswerte zur Hand?
» - Sind gebrauchte, robuste Geräte für einen solchen Einsatz nicht
» sinnvoller?
»
» - Wäre einer von Euch bereit einer Schule ein paar gebrauchte Stationen zu
» spenden?
»
» Gruß
»
» Ralf
Lernen hat und wird viel kosten, so ist unsere Gesellschaft, nichts ist um sonst. Kaufe einfach Weller oder Ersa, damit kann man gut löten Lernen. Billigwerkzeug wird sich ganz schnell rächen und wird sich nicht rechnen. Nichts ist schlimmer als ein Misserfolg durch schlechtes Werkzeug. Ich sehe das beim Fräsen, schlechtes Werkzeug erzeugt nur Dreck, und so ist es beim löten auch, von heute auf morgen lernt man das nicht. Ich war lange Zeit Ausbildungsbeauftragter und konnte so einiges sehen, und habe auch Elektronik unterichtet, als auch Lötkurse veranstaltet, ich kann nur gutes berichten über Weller und Ersa. Am besten einen Lötkolben mit fester Temperatur, da gibt es keinen Streit, so in etwa wie mit den Schwachsinnigen Markenklamotten, die auch nur Billig hergestellt werden.
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