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Sel(R)

Radebeul,
04.05.2019,
15:55
 

Gehäusebau... (Elektronik)

Wie ihr merkt, bin derzeit und bei diesem Mistwetter mal wieder intensiv in der Bastelecke beschäftigt. Reparaturen, bissel was fertigstellen, auch mal ne Schaltung abrauchen lassen...

Und eben Gehäusebau. Kleingehäuse versteht sich. Zu kaufen gibts die auch, aber das kostet zum Teil richtig Geld und meistens passt die Größe nicht. Und Arbeit hat man immer noch genug (Löcher bohren, Aussparungen für Anzeigen sägen...). Also nehme ich Sperrholz (ca. 3,5mm) und säge die Brettchen händisch zusammen. Vielleicht auch noch paar Gehäuseverstärkungen rein (mechanisch aus 10mm-Vierkantleiste, je nach Notwendigkeit). Dann kleben, mein Gerassel da rein, ausprobieren (und staunen das alles funktioniert), dann bissel Farbe draußen drumrum, vielleicht sogar eine Beschriftung. So ungefähr in der Reihenfolge.

Man kann ja sehen das die Dinger zusammengebastelt sind. Ordentlich muß es sein und halten, aber auch der Notwendigkeit nach sicher sein. Aber kein Kunstwerk oder eine Nachahmung industrieller Standards.





Das nur mal als Beispiel. Ist ein Primitivnetzteil aus Chinagerödel für die Kellerwerkstatt. Gespeist von einem Notebooknetzteil. Reicht völlig aus für da unten im Keller.

Wie macht ihr das? Sofern ihr noch sowas bastelt...

LG Sel

--
******************************************
Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
04.05.2019,
17:31

@ Sel

Gehäusebau...

» Wie ihr merkt, bin derzeit und bei diesem Mistwetter mal wieder intensiv in
» der Bastelecke beschäftigt. Reparaturen, bissel was fertigstellen, auch mal
» ne Schaltung abrauchen lassen...

Ich finde das immer spannend was Du so alles baust und hier postest. Ich bin ja auch immer was am frickeln hier, vorallem eben bei diesem Scheißwetter :-D Was soll man da auch anderes machen?
»
» Und eben Gehäusebau. Kleingehäuse versteht sich. Zu kaufen gibts die auch,
» aber das kostet zum Teil richtig Geld und meistens passt die Größe nicht.
» Und Arbeit hat man immer noch genug (Löcher bohren, Aussparungen für
» Anzeigen sägen...). Also nehme ich Sperrholz (ca. 3,5mm) und säge die
» Brettchen händisch zusammen. Vielleicht auch noch paar Gehäuseverstärkungen
» rein (mechanisch aus 10mm-Vierkantleiste, je nach Notwendigkeit). Dann
» kleben, mein Gerassel da rein, ausprobieren (und staunen das alles
» funktioniert), dann bissel Farbe draußen drumrum, vielleicht sogar eine
» Beschriftung. So ungefähr in der Reihenfolge.
»
» Man kann ja sehen das die Dinger zusammengebastelt sind. Ordentlich muß es
» sein und halten, aber auch der Notwendigkeit nach sicher sein. Aber kein
» Kunstwerk oder eine Nachahmung industrieller Standards.
»
»
»
»
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» Das nur mal als Beispiel. Ist ein Primitivnetzteil aus Chinagerödel für die
» Kellerwerkstatt. Gespeist von einem Notebooknetzteil. Reicht völlig aus für
» da unten im Keller.
»
» Wie macht ihr das? Sofern ihr noch sowas bastelt...

Ich müßte mal wieder in den Keller runter und kucken, und wo ich zuletzt etwas mit einem selbstgebauten Holzgehäuse gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Zumeist nehme ich Kunststoffgehäuse, also so Pultgehäuse. Oder ich baue ein Gehäuse aus Plexiglas, dass man schön das Innenleben sieht. Löcher reinbohren, fräsen, kleben... schrauben... fummeln... :-D
»
» LG Sel

--
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cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
04.05.2019,
18:17
(editiert von cmyk61
am 04.05.2019 um 18:21)


@ matzi682015

Gehäusebau...

Ich bin ja auch hin und wieder als Jäger und Sammler unterwegs und habe einige 19-Zoll-Baugruppenträger an Land gezogen, in die ich einen Teil meiner Objekte einbauen.
Dann finden sich hin und wieder ausgediente Elektrogeräte (zB Gesichtsbräuner) die sich vorzüglich eignen.

Für meine Schüler verwende ich Schuhkartons - insbesondere für die Krachmacher verwendete ich kunterbunte Kinderschuhkartons die ich mir in einem Schuhcenter zurücklegen ließ.

Früher verwendete ich von Zigarrenkisten über Pralinenpackungen, Gummibären-Großkisten, Blechgehäuse der scharfen Pfefferminzdrops zu Plastikverpackungen von kleinen Pfefferminzperlen Zigaretten- und Streichholzschachteln alles mögliche um kleine Elektronikprojekte einzubauen.
Meine Bauteile lagere ich teilweise auch in Obstkisten aus Pappe aus dem Supermarkt.
Wenn man mal durch die Märkte schlendert, findet man reichlich Verpackungen die durchaus auch für Elektronik taugen.
Ansonsten bleibt noch warm-biegen und kleben von Acrylglas, löten von Gehäusen aus Platinenresten, biegen von Blechgehäusen (im ELO gab es mal ne Anleitung für ne Blechbiegeeinheit - hergestellt aus Buche).

Gruß
Ralf

Mikee

04.05.2019,
18:41

@ Sel

Gehäusebau...

Hi Sel,

ich versuche wenn möglich ein Kunststoffgehäuse zu nehmen.
Für größere (und professionellere) Teile am liebsten 19" Baugruppenträger.
Habe noch etliche 1HE Gehäuse liegen, habe ich mal für 1 Euro pro Gehäuse
beim Auktionshaus geschossen. Nach meinem Wassermelderprojekt soll
noch ein Netzteil im 19" Gehäuse folgen.
Alternativ, aber sehr selten auch mal was aus Buchensperrholz schwarz gestrichen
und weiß beschriftet (Edding Transfer).

Mikee

Sel(R)

Radebeul,
04.05.2019,
18:52
(editiert von Sel
am 04.05.2019 um 19:22)


@ matzi682015

Gehäusebau...

» Ich finde das immer spannend was Du so alles baust und hier postest. Ich
» bin ja auch immer was am frickeln hier, vorallem eben bei diesem
» Scheißwetter :-D Was soll man da auch anderes machen?

Übertreibe bitte nicht so *rotwerd*

» » Wie macht ihr das? Sofern ihr noch sowas bastelt...
»
» Ich müßte mal wieder in den Keller runter und kucken, und wo ich zuletzt
» etwas mit einem selbstgebauten Holzgehäuse gemacht habe, weiß ich nicht
» mehr. Zumeist nehme ich Kunststoffgehäuse, also so Pultgehäuse. Oder ich
» baue ein Gehäuse aus Plexiglas, dass man schön das Innenleben sieht. Löcher
» reinbohren, fräsen, kleben... schrauben... fummeln... :-D

Plastegehäuse habe ich aufgegeben. Das Zeugs will nicht mit mir. Darum Holz oder auch mal bissel Aluminium. Mit Plexiglas habe ich noch nicht gearbeitet. Und für Blechgehäuse fehlen mir diverse Werkzeuge (und die Geduld). Außerdem bekomme ich das mit meinen schlechten Augen nicht hin, so ein Blechteil.

Heute wirds mal ein Gehäuse für bissel Leistungselektronik :-) Allerdings ist das Ding noch lange nicht fertig, die Frontplatte macht noch viel Arbeit. Das schaffe ich heute nicht mehr, jetzt ist nämlich "Feierabend".



Der Lüfter ist von einem Induktionskochfeld (hatte da mal eins schlachten dürfen, weil defekt) und der fette Kühlkörper stammt aus einer alten, ausrangierten Kühlbox fürs Auto.



Da kommen noch zwei Anzeigen rein, Potis, Schalter, Buchsen...

LG Sel

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Theo.

04.05.2019,
19:36

@ Sel

Gehäusebau...

» Also nehme ich Sperrholz

Hallo

Igitt, nachwachsender Rohstoff, ist das überhaupt eraubt...

Also ich baue vorzugsweise mit PE. Lässt sich hervorragend drehen, fräsen, bohren, und kann schön heisswerden. Momentan drehe/bohre ich Röhrenfassungsadapter für mein Stecksystem. Wenn man schnell wissen möchte ob oder wie es funktioniert, ist das Steckbrett wesentlich aufbaufreundlicher als die löterei. Die kommt später wenn der Stecktest bestanden wurde.

Theo

matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
04.05.2019,
21:36

@ Sel

Gehäusebau...

»
»
Was ist das für eine Platine da mit den 2 TO220-Kühlkörpern? Ist da die Regelung und die Strom- und Spannungsauslesung drauf? Nenne mir doch bitte die Daten darüber genauer, Ich habe nämlich auch noch ein offenes Netzteil-Projekt, wo ich das Ding evtl. gut gebrauchen könnte. :-D

»
»

--
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matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
04.05.2019,
22:12
(editiert von matzi682015
am 04.05.2019 um 22:54)


@ Sel

Gehäusebau...

»
»
»

Ich würde über die Lüfterflügel ein Lüftergitter montieren, also auch innen, damit die Strippen nicht den Lüfter blockieren und daran schrappen.

»
» LG Sel

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Sel als Gast

04.05.2019,
23:07

@ matzi682015

Gehäusebau...

Das Modul ist Ebay 173385597059 oder ähnlich. Da ist nur die Spannung regelbar. Ab 3A ist Lüfter Pflicht.

LG Sel

Waldi(R)

Bayern,
05.05.2019,
10:17
(editiert von Waldi
am 05.05.2019 um 10:18)


@ matzi682015

Gehäusebau...

Vor nahezu über 40 Jahren, als ich noch bei AEG beschäftigt war, hatte ich jede Möglichkeit mir Gehäuse nach gusto selbst anfertigen zu können. Wurden dann in der Lackierei mit Hammeschlag überzogen.

Metall-Gehäuse kann man massenweise aus Schrottgerätschaften am Verwertungshof, im Netz uvm. umsonst bzw. gegen geringes Geld beziehen.
Frontplatten fertige ich dann selbst auch wieder nach gusto an.

Dieser Tage fertig geworden.
NG mit 1A und 25V - Anzeige.
Analoge Instr. wurden auf 1A und 25V Endausschlag "getrimmt".


MfG
Waldi

--
Gruß Waldi

Waldi(R)

Bayern,
05.05.2019,
10:26
(editiert von Waldi
am 05.05.2019 um 10:32)


@ Waldi

Gehäusebau...

» Vor nahezu über 40 Jahren, als ich noch bei AEG beschäftigt war, hatte ich
» jede Möglichkeit mir Gehäuse nach gusto selbst anfertigen zu können. Wurden
» dann in der Lackierei mit Hammeschlag überzogen.
»
» Metall-Gehäuse kann man massenweise aus Schrottgerätschaften am
» Verwertungshof, im Netz uvm. umsonst bzw. gegen geringes Geld beziehen.
» Frontplatten fertige ich dann selbst auch wieder nach gusto an.
»
» Dieser Tage fertig geworden.
» NG mit 1A und 25V - Anzeige.
» Analoge Instr. wurden auf 1A und 25V Endausschlag "getrimmt".
»
»
» MfG
» Waldi

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Gruß Waldi

Sel(R)

Radebeul,
05.05.2019,
10:29

@ Waldi

Gehäusebau...

» Metall-Gehäuse kann man massenweise aus Schrottgerätschaften am
» Verwertungshof, im Netz uvm. umsonst bzw. gegen geringes Geld beziehen.
» Frontplatten fertige ich dann selbst auch wieder nach gusto an.

Hier rücken die Schrottplätze oder Verwertungsanlagen nix raus, auch nicht gegen Geld. Was einmal dort ist, das bleibt auch da. Schade eigentlich.
Immerhin kann man ja noch alte Geräte schlachten und von denen Teile verwerten. Solange die Geräte noch demontierbar sind...

LG Sel

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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

Waldi(R)

Bayern,
05.05.2019,
10:36

@ Sel

Gehäusebau...

» Hier rücken die Schrottplätze oder Verwertungsanlagen nix raus, auch nicht
» gegen Geld. Was einmal dort ist, das bleibt auch da. Schade eigentlich.
» Immerhin kann man ja noch alte Geräte schlachten und von denen Teile
» verwerten. Solange die Geräte noch demontierbar sind...
»
» LG Sel

Servus SEL,

bin ja ständig Sachen zu entsorgen, die auf Baustellen usw. anfallen.
Da kennt man mittlerweilen die Leute die dort arbeiten.

MfG
Waldi

--
Gruß Waldi

ollanner(R)

05.05.2019,
10:37

@ matzi682015

Gehäusebau...

» Ich würde über die Lüfterflügel ein Lüftergitter montieren, also auch
» innen, damit die Strippen nicht den Lüfter blockieren und daran schrappen.

Sehe ich ähnlich. Nicht nur weil die Strippen Lärm machen wenn sie vom Lüfter geraspelt werden, sondern auch weil man selbst bei Servicearbeiten nicht vom Lüfter gebissen wird.

--
Gruß
Der Ollanner

Sel(R)

Radebeul,
05.05.2019,
11:45
(editiert von Sel
am 05.05.2019 um 11:45)


@ ollanner

Gehäusebau...

» » Ich würde über die Lüfterflügel ein Lüftergitter montieren, also auch
» » innen, damit die Strippen nicht den Lüfter blockieren und daran
» schrappen.
»
» Sehe ich ähnlich. Nicht nur weil die Strippen Lärm machen wenn sie vom
» Lüfter geraspelt werden, sondern auch weil man selbst bei Servicearbeiten
» nicht vom Lüfter gebissen wird.

Schmerzen vom Lüfterrad generiert sind sooo schön! :-)

Die Strippen habe ich mittels Kabelbinder am Gehäuse befestigt, da kann nix geraspelt werden.

LG Sel

--
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ollanner(R)

05.05.2019,
13:58

@ Sel

Gehäusebau...

» Schmerzen vom Lüfterrad generiert sind sooo schön! :-)

Nicht wirklich. Aus purer Dummheit meinerseits bin ich mal einem 230V Pabst Lüfter zu nahe gekommen. Blut ist geflossen und der Finger war über Tage gepflastert. Hätte vermulich nicht viel gefehlt und die Fingerkuppe wär Hackfleisch gewesen.

--
Gruß
Der Ollanner