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Erzgebirger(R)

E-Mail

21.07.2009,
09:57
 

Lithiumbatterie exakt testen (Elektronik)

Hallo,

für die Speicherung von Einstellungen verwenden wir Lithiumbatterien CR2032, um diese zu testen kommt ein Prüfgerät von Ansmann zum Einsatz.
http://www.ansmann.de/cms/de/consumroot/batteries-battery-packs/accessories/energy-check-lcd.html
Da die Ausfallrate sehr hoch ist, behauptet der Hersteller die Strombelastung mit diesem Gerät wäre zu hoch. Wo ist definiert (außer vom Hersteller selbst) was solche Batterien als kurze Belastung vertragen müssen, wie geprüft werden muß? Kennt jemand noch andere, auch teurere Geräte um die Zuverlässigkeit der Batterien zu testen?

Danke

--
Gruß Erzgebirger

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
21.07.2009,
10:10

@ Erzgebirger

Lithiumbatterie exakt testen

Hallo

Es kommt darauf an, welche Eigenschaften unter welchen (prüf-) Bedingungen der Hersteller der Batterie seinem Produkt zusichert, das steht im Datenblatt oder gibts auf Nachfrage. Das kann man dann auch unter diesen Bedingungen nachprüfen.

Theo

Erzgebirger(R)

E-Mail

21.07.2009,
10:42

@ Theo

Lithiumbatterie exakt testen

» Hallo
»
» Es kommt darauf an, welche Eigenschaften unter welchen (prüf-) Bedingungen
» der Hersteller der Batterie seinem Produkt zusichert, das steht im
» Datenblatt oder gibts auf Nachfrage. Das kann man dann auch unter diesen
» Bedingungen nachprüfen.
»
» Theo

Das Datenblatt habe ich leider nicht, aber inzwischen als Info das das Prüfgerät die Batterie mit ca. 100mA 1-2s belastet. Das ist sicher viel zu hoch. Wo könnte ich ein Prüfgerät finden, welches die Batterien wesentlich geringer belastet, exakt prüft? Mir ist klar das der Preis dementsprechend ist.

--
Gruß Erzgebirger

Thomas Z

21.07.2009,
10:49

@ Erzgebirger

Lithiumbatterie exakt testen

» Das Datenblatt habe ich leider nicht, aber inzwischen als Info das das
» Prüfgerät die Batterie mit ca. 100mA 1-2s belastet.

na ja bei so 230mAh Kapazität schon ein wenig heftig

http://www.batterie-4you.de/product_info.php?products_id=140

Erzgebirger(R)

E-Mail

21.07.2009,
11:24

@ Thomas Z

Lithiumbatterie exakt testen

» na ja bei so 230mAh Kapazität schon ein wenig heftig
»
» http://www.batterie-4you.de/product_info.php?products_id=140

Daher die Suche nach einem geeigneteren Prüfgerät.

--
Gruß Erzgebirger

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
21.07.2009,
13:28

@ Erzgebirger

Lithiumbatterie exakt testen

Hallo

Mach das "Prüfgerät" doch selbst. Im einfachsten Fall einfach einen Widerstand dranhängen dessen Grösse vom gewünschten Strom abhängt und den du nach bekanntem ohmschem Gesetz errechnest. Ist allerdings nicht ganz genau, da die Spannung ja bei diesem Test auch wenns nur zwei Sekunden sind, heruntergeht. Für einen groben Test, ob defekt oder in Ordnung sollte das aber reichen.

Dann kannst du natürlich mehr Aufwand treiben und den Strom über eine Regelung konstant halten. Mehr machen die gekauften geräte auch nicht.

Theo

Erzgebirger(R)

E-Mail

21.07.2009,
16:47

@ Theo

Lithiumbatterie exakt testen

» Hallo
»
» Mach das "Prüfgerät" doch selbst. Im einfachsten Fall einfach einen
» Widerstand dranhängen dessen Grösse vom gewünschten Strom abhängt und den
» du nach bekanntem ohmschem Gesetz errechnest. Ist allerdings nicht ganz
» genau, da die Spannung ja bei diesem Test auch wenns nur zwei Sekunden
» sind, heruntergeht. Für einen groben Test, ob defekt oder in Ordnung
» sollte das aber reichen.
»
» Dann kannst du natürlich mehr Aufwand treiben und den Strom über eine
» Regelung konstant halten. Mehr machen die gekauften geräte auch nicht.
»
» Theo

Ja so hab ich es als erste schnelle Lösung realisiert, mit einem Taster der die Last zu schaltet. Sonst muß man bei den Kollegen in der Montage damit rechnen das die Batterien auch mal mehrere Minuten oder 1/2h konstant belastet werden. Dabei mußte ich feststellen, das bei einem Widerstandswert unter 1k der Strom im ersten Moment, ca. 1/2s, auf über 30mA oder auch über 40mA steigt und dann auf den "normalen" Wert nach ohmschen Gesetz fällt. Die Ursache dafür liegt sicher im chemischen Aufbau der Batterie, damit kenne ich mich aber zu wenig aus.
Auf jeden Fall sind die Batterien die bereits in dem momentanen Prüfgerät getestet wurden defintiv leicht oder stark vorgeschädigt. Morgen soll ich erst mal ein Datenblatt des Herstellers bekommen und dann evt. weitere Infos.
Ein fertiges Gerät ist für den Fall von Reklamationen trotzdem wichtig, da der Hersteller diese sonst nicht akzeptiert. Wenn also jemand noch Vorschläge hat dann bitte noch mit nennen. Sollte mir jemand den Sprung des Stromes beim Beginn der Belastung mit unter 1k erklären können wäre das natürlich sehr schön.

Vielen Dank auch für alle Tipps bisher

--
Gruß Erzgebirger

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
21.07.2009,
16:48

@ Erzgebirger

Lithiumbatterie exakt testen

» » na ja bei so 230mAh Kapazität schon ein wenig heftig
» Daher die Suche nach einem geeigneteren Prüfgerät.

Die Frage ist halt, wie teste ich
1.) nicht zerstörend und
2.) innerhalb weniger Sekunden.

Nach Datenblatt belaste ich 100Stunden lang mit 2,3mA und betrachte dann die Spannung.
Das ist 1.) Datenblattkonform, 2.) dauert 100Stunden und 3.) ist die Batterie dann leer und kann entsorgt werden.

Also eher ein Test der Qualitässicherung beim Hersteller.

Ich kenn auch nur die Tests bei Belastung die Spannung zu messen. Spannung je nach Alkali / Quecksilber / Silber oder Lithiumzelle sowie Laststrom je nach Kapazität.
Genaue Liste hab ich aber auch nicht - googeln?

hws

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
21.07.2009,
16:53

@ Erzgebirger

Lithiumbatterie exakt testen

» Dabei mußte ich feststellen, das bei einem
» Widerstandswert unter 1k der Strom im ersten Moment, ca. 1/2s, auf über
» 30mA oder auch über 40mA steigt und dann auf den "normalen" Wert nach

3V bei 1K gibt 30mA, das ginge. 40mA bräuchte 4V und das glaub ich nicht. Was sagt ein gleichzeitig angeschlossenes Voltmeter?

Oder isses nen Zeigermeßgerät und der Zeiger schwingt anfangs zu weit und kommt dann erst auf den Normalwert zurück ?

hws

x y

21.07.2009,
17:03

@ hws

Lithiumbatterie exakt testen

» 3V bei 1K gibt 30mA,

Kleiner Rechenfehler.

x y

21.07.2009,
17:06

@ Erzgebirger

Lithiumbatterie exakt testen

» Da die Ausfallrate sehr hoch ist,

Hohe Umgebungstemperatur?

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
21.07.2009,
17:55

@ x y

hmpf.. grummel...ja.. Kopfrechnen ..

» » 3V bei 1K gibt 30mA,

» Kleiner Rechenfehler.

Lag natürlich nuuuur daran, das meine Kommataste geklemmt hat ;-)

hws

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
21.07.2009,
17:57

@ Erzgebirger

Lithiumbatterie exakt testen

» Da die Ausfallrate sehr hoch ist, behauptet der Hersteller die
» Strombelastung mit diesem Gerät wäre zu hoch.

Ausfallrate bei Test oder im Betrieb? Ich vermute ersteres?

hws

Erzgebirger(R)

E-Mail

22.07.2009,
07:53

@ hws

Lithiumbatterie exakt testen

» » Da die Ausfallrate sehr hoch ist, behauptet der Hersteller die
» » Strombelastung mit diesem Gerät wäre zu hoch.
»
» Ausfallrate bei Test oder im Betrieb? Ich vermute ersteres?
»
» hws
Hallo,

war dann gestern unterwegs zu einer Reparatur, daher die Antwort verspätet.
Also erst mal ist der Strom gemessen 3,1-3,3mA. Die hohe Ausfallrate war bei der Prüfung mit dem Testgerät. Hintergrund der Anschaffung des Testgerätes war aber eine zu hohe Ausfallrate im Betrieb, damals 15%-20%. Jetzt testen wir mit meinem Aufbau, 1k Widerstand über Taster 1-2s. Mal sehen was der Hersteller für konkrete Prüfmöglichkeiten vorgibt.

Danke soweit.

--
Gruß Erzgebirger