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Werner55

E-Mail

Mülheim an der Ruhr,
19.07.2009,
21:07
 

Spannungsregler 0,6 - 1,6V (Elektronik)

Guten Tag -
bitte um Unterstützung.

Für den Test der Batterieüberwachungs-Funktionen in Hörgeräte brauche ich eine regelbare Stromversorgung mit der man unterschiedliche Battereispannungen simulieren kann. Das bisher genutze Netzgerät DPS9000 (100mV Schritte) ist präzise genug.

Ideal wären folgende Werte:
U-out: 0,6 bis 1,6Volt regelbar in 50mV Schritten
I-out: 20mA

In den Datenblätter des LM317L ist die Möglichkeit beschrieben durch Anlegen einer negative Steuerspannung eine Ausgangs-Spannung unter 1Volt zu regeln.

Gibt es ein Schaltbild für diese Konfiguration?

Vielen Dank für eine Mithilfe.

Gruss Werner

x y

19.07.2009,
21:12

@ Werner55

Spannungsregler 0,6 - 1,6V

» U-out: 0,6 bis 1,6Volt regelbar in 50mV Schritten
» I-out: 20mA

TL431 und LM358, und natürlich Poti.

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
19.07.2009,
21:44
(editiert von geralds
am 19.07.2009 um 21:45)


@ Werner55

Spannungsregler 0,6 - 1,6V

» Guten Tag -
» bitte um Unterstützung.
»
» Für den Test der Batterieüberwachungs-Funktionen in Hörgeräte brauche ich
» eine regelbare Stromversorgung mit der man unterschiedliche
» Battereispannungen simulieren kann. Das bisher genutze Netzgerät DPS9000
» (100mV Schritte) ist präzise genug.
»
» Ideal wären folgende Werte:
» U-out: 0,6 bis 1,6Volt regelbar in 50mV Schritten
» I-out: 20mA
»
» In den Datenblätter des LM317L ist die Möglichkeit beschrieben durch
» Anlegen einer negative Steuerspannung eine Ausgangs-Spannung unter 1Volt
» zu regeln.
»
» Gibt es ein Schaltbild für diese Konfiguration?
»
» Vielen Dank für eine Mithilfe.
»
» Gruss Werner

---
Hallo Werner,


Schau mal hier im Datenblatt:

http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/nationalsemiconductor/DS009064.PDF

Auf Seite 8 gleich das erste Bild. Da hast die Schaltung.

Ein Tip:
Ich hatte unlängst auch damit zu tun, nur positiv:
Schau mal auf Seite 5:

Ich nahm diese Schaltung. Nur ohne die Querdiode D1, geht auch, war bei mir nicht notwendig.

Für R1 nahm ich 733 Ohm /gemessen/(680+56) und R2 ein 2k2 (Trimm)poti 2111 Ohm gemessen.
Damit optimierte ich auf zwischen 1,26 und 4,99Volt;
wegen des µControllers der eben nur 5Volt max verträgt.

Wenn du nun beides kombinierst, dann kannst deine Spiele spielen.
Am schnellsten ging es:
die 2k2 (2111Ohm) auf vollausschlag und den R1 mit 2 Serienwiderstände so einstellen, dass daraus deine
maximale gewünschte Spannung wird.
Das Problem mit der angegebenen Formel war, das die Bauteiltoleranzen immer ungenaue Werte produzierten.
Da war mir die Tüftelzeit zu langwierig.
So ging es schneller beim empierischen Probieren.
Lötest einfach einen Lötnagel auf den Print und darauf
die ermittelten Widerstände.

Für deine Werte würden die R-Werte ähnlich werden, auf Basis von den 2k2 R2.

Davor nahm ich einen Grätz zB. B40C1500 und einen Elko
220µ 35V. Am Ausgang auf der Leiterseite bei der Stiftleiste einen 100n SMD Kondi.

Und ein 9V/1,5A AC Steckernetzteil habe ich dazu genommen...

Passta, scho....

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
19.07.2009,
23:12

@ Werner55

Spannungsregler 0,6 - 1,6V

Hallo

Bei 20mA Belastung lohnt sich ja fast kein Netzteil.

In diesem fall würde ich zwei 1,5V Monozellen hintereinanderschalten, und diese 3V dann auf ein 47 Ohm Poti geben. Direkte Kontrolle über ein Voltmeter.

Wenn es denn ein Netzteil sein soll, kann ich um auf Null zu kommen, einfach eine Zenerdiode in die Leitung schalten. Erst wenn die Zenerspannung überschritten wird, steigt die Sannung von Null bis zum Endwert.

Theo

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
20.07.2009,
10:08

@ Theo

Spannungsregler 0,6 - 1,6V

» kann ich um auf Null zu kommen,
» einfach eine Zenerdiode in die Leitung schalten. Erst wenn die
» Zenerspannung überschritten wird, steigt die Sannung von Null bis zum
» Endwert.

So eine Z-Diodenspannung ist aber sehr abhängig von dem fließenden Strom.
Theoretisch richtig, aber bei der Forderung "auf 50mV einstellbar" in der Praxis eher nicht geeignet.

hws

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
20.07.2009,
10:10

@ Werner55

Spannungsregler 0,6 - 1,6V

» Gibt es ein Schaltbild für diese Konfiguration?

Würd ich mal im Original-Datenblatt des Herstellers versuchen. Unter "Beispielschaltungen" oder "Applikationen" findet man sowas. Ausserdem auf vielen Bastelseiten.

hws

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
20.07.2009,
11:13

@ hws

Spannungsregler 0,6 - 1,6V

» » Gibt es ein Schaltbild für diese Konfiguration?
»
» Würd ich mal im Original-Datenblatt des Herstellers versuchen. Unter
» "Beispielschaltungen" oder "Applikationen" findet man sowas. Ausserdem auf
» vielen Bastelseiten.
»
» hws

---
hab ich schon in meinem posting vorgeschlagen....:waving:

:wink:

lg
gerald

--
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"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
20.07.2009,
18:49

@ hws

Spannungsregler 0,6 - 1,6V

Hallo

Also bei meinem Aufbau hier funktioniert das einwandfrei.

Ich habe das mit den 50mV Schritten so verstanden, dass das bisherige Netzteil 100mV Schritte kann, besser fände er aber 50mV Schritte. Ist es da nicht noch besser, wenn er bei Verwendung eines Potis gar keine Schritte hat?

Dann hätte sich auch das Problem der Einstellung ab 0 Volt erledigt. Das Poti der Regelschaltung wird nur benutzt um die maximale Spannung einzustellen, das Poti an den Ausgangsklemmen liefert dann 0-Umax.

Theo

PS: Ich würde das trotzdem mit zwei Monozellen bauen, bei 20mA halten die ewig, und ich brauche keine lästige Netzverbindung.

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
20.07.2009,
19:23

@ Theo

So stelle ich mir das vor...

Hallo

Kurz und schmerzlos.

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
20.07.2009,
20:42

@ Theo

So stelle ich mir das vor...

» Hallo
»
» Kurz und schmerzlos.
»
»

---
Hallo Theo,

Sorry, ja kurz und schmerzlos für das Poti.

Das verträgt keine Leistung nahe beim 0-Punkt.

Daher bin ich auf den Regler gewechselt.
Mit dabei war noch, dass ist die Spannung für einen
µController brauchte, weil der ja mit diesem Akku betrieben wurde.
Also war etwas mehr Leistung notwendig,
ohne Schaden zu bekommen.
Also habe ich nicht nur die Akkuspannung gespielt,
sondern gleich mit die Funktion des Controllers bei wenig,
bzw. Spannungseinbruch.
Bei mir war halt eben 1,26 Volt passend genug, der Controller ja bis
angeblich 2 Volt runtergehen würde, aber die Appli nur bis 3V brauchte.

und einen 7833 hat nicht jeder einen lm 317 schon eher,
nebenbei gesehen:-P .


Grüße
Gerald

--
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Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
20.07.2009,
21:11

@ geralds

So stelle ich mir das vor...

Hallo

Wollen wir uns nicht ganz einfach an das halten, was im ersten Beitrag gefordert war?

Er braucht ab ca. 0,6V bei 20mA. Das wären 12mW. Jedes normale Poti verträgt 10-20 mal mehr.

Könntest du mir das mit der Leistung im Nullbereich mal erklären?

Theo

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
20.07.2009,
21:53

@ Theo

So stelle ich mir das vor...

» Kurz und schmerzlos.

Laststrom sollte 20mA sein.
Um bei einem Spannungsteiler die Ausgangspannung nicht zu sehr von der Last abhängig zu machen, sollte der Querstrom durch das Poti (mindestens) das zehnfache des Laststromes betragen. Also 200mA. Mal 3V sind 0,6W. Also nix mehr mit Trimmerpoti oder den üblichen Lautstärkepotis.
Und ne Siebung per Elo am Ausgang sollte auch schon seikn, denn der Verbraucher (hörgerät) wird vermutlich keine exakt konstante Stromaufnahme haben.

hws

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
20.07.2009,
21:58

@ Theo

So stelle ich mir das vor...

» Könntest du mir das mit der Leistung im Nullbereich mal erklären?

Das Poti verträgt ÜBER DIE GESAMTE WIDERSTANDSBAHN 100 oder 200 mW. Auf 1/10 der Bahn aber nur 10..20mW (wenn der Schleifer nahe am Anschlag steht.)

hws

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
21.07.2009,
10:24

@ hws

So stelle ich mir das vor...

Hallo

Es geht hier um den Test der Batterieüberwachungsfunktion. Das Poti wird also auf den Spannungswert der eingebauten Batterie des Testgerätes eingestellt, das Testgerät angeschlossen, die Spannung langsam heruntergeregelt um zu sehen wann die Überwachungsfunktion einsetzt, fertig.

Dafür reicht ein Querstrom von 3-fach völlig aus. Ein Elko ist übrigens vorhanden, oder soll da noch einer hin?

Theo

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
21.07.2009,
11:12

@ Theo

So stelle ich mir das vor...

» Ein Elko ist übrigens vorhanden, oder soll da noch einer hin?

VOR dem Poti ist einer, dahinter nicht.;-) (oder stimmt die Zeichnung nicht?)

Das Poti wirkt als Innenwiderstand der 0,6...3V Ersatzspannungsuelle. Alle Ströme und Stromschwankungen des Verbrauchers erzeugen Spannungsschwankungen. Und bei einem Hörgerät wird die Stromaufnahme wohl mit der Lautstärke schwanken. Zu hoher Innenwiderstand der Versorgung kann sogar zu Rückkopplung, Pfeifen, Pumpen o.ä führen.

Regler ist die bessere (bzw funktionierende)Lösung.

hws

Werner Heinen

E-Mail

Muelheim an der Ruhr,
25.07.2009,
13:26

@ geralds

Spannungsregler 0,6 - 1,6V

Hallo geralds, Theo und hws.

Vielen Dank für eure Beiträge.

Der Stromverbrauch wird sich bei dem Hörgeräte-Test sprunghaft verändern. Die Batterie-Kontrolle startet bei einer definierten Auslösespannung einen Sprachprozessor der dem Nutzer verbal die Info ansagt. Auch auftretende Rückkopplungen verändern den Stromverbrauch (wie hws schon schrieb). Stromschwankungen im Faktor 1:10 sind normal.

Die Spannung würde sich zu stark verändern wenn nur ein passiver Spannungsteiler eingesetzt würde. Geplant ist, das beim Überprüfen der HG-Funktion auch ein genauer Stromverbrauch mit gemessen wird - hier bei würde dann auch der Gesamtstrom des Teilers angezeigt.

Wahrscheinlich muss ich den aufwendigeren Weg, die Empfehlung von "geralds" mit der aktiven Reglung Applications 0-30V auf der angegebenen Seite:8, nutzen.

Hierzu eine Frage:
Wenn die ADJ-Spannung durch das noch zu ermittelnde Widerstandsverhältnis angepasst wird, kann ich dann mit einem handelsüblichen Schaltnetzteil TMP +12/-12V/DC als V-Input arbeiten?
Ist dann bei einem schon gesiebten Output vom Schaltnetzteil der C1 im Input der Schaltung von Seite 8 noch notwendig?
Bleibt es im Output bei dem 100n Kondi?

Vielen Dank
Werner