greehnorh25

Schweiz, Zürich, 10.07.2009, 21:47 |
Frage zu Eingangswiderstand von Emitterkreis. (Elektronik) |
Ich hätte mal eine Frage zur berechnung des Eingangwiderstandes einer Emitterschaltung als Wechselspannungsverstärker.
Da wirkt sich ja der Emitterwiderstand auf den Eingangswiderstand aus. Wenn jetzt zum RE ein CE geschaltet ist, und man muss den Eingangswiderstand für irgend eine Frequenz berechnen, welchen RE muss man da nehmen? Für AC gilt dann ja RE(AC)=
sqrt((1/XCE)^2+(1/RE)^2)=RE
Also muss ich da den "kurzgeschlossenen Widerstand nehmen"?
Das gleiche gilt dan auch für den Ausgangswiderstand?
Danke euch jetzt schon einmal.
freundliche Grüsse
Lukas Röder |
Altgeselle

10.07.2009, 22:37
@ greehnorh25
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Frage zu Eingangswiderstand von Emitterkreis. |
» Ich hätte mal eine Frage zur berechnung des Eingangwiderstandes einer
» Emitterschaltung als Wechselspannungsverstärker.
» Da wirkt sich ja der Emitterwiderstand auf den Eingangswiderstand aus.
» Wenn jetzt zum RE ein CE geschaltet ist, und man muss den
» Eingangswiderstand für irgend eine Frequenz berechnen, welchen RE muss man
» da nehmen? Für AC gilt dann ja RE(AC)=
»
» sqrt((1/XCE)^2+(1/RE)^2)=RE
»
» Also muss ich da den "kurzgeschlossenen Widerstand nehmen"?
» Das gleiche gilt dan auch für den Ausgangswiderstand?
»
»
» Danke euch jetzt schon einmal.
»
» freundliche Grüsse
» Lukas Röder
Hallo,
der Eingangswiderstand der Emitterschaltung ist näherungsweise
beta*Re, wobei der Widerstand rBE der in Durchlassrichtung
geschalteten Basis-Emitter-Diode vernachlässigt wird.
Wenn Re ein Ze ist, weil z.B ein Kondensator parallel
geschaltet ist, dann wir der Eingangswiderstand
frequenzabhängig.
Bei hohen Frequenzen kann der Kondensator wie ein
Kurzschluss wirken. Dann sinkt der Eingangswiderstand
auf den (niederohmigen) Wert von rBE ab.
Grüsse
Altgeselle |
greehnorh25

Schweiz, Zürich, 10.07.2009, 22:58 (editiert von greehnorh25 am 10.07.2009 um 22:59)
@ Altgeselle
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Frage zu Eingangswiderstand von Emitterkreis. |
» » Ich hätte mal eine Frage zur berechnung des Eingangwiderstandes einer
» » Emitterschaltung als Wechselspannungsverstärker.
» » Da wirkt sich ja der Emitterwiderstand auf den Eingangswiderstand aus.
» » Wenn jetzt zum RE ein CE geschaltet ist, und man muss den
» » Eingangswiderstand für irgend eine Frequenz berechnen, welchen RE muss
» man
» » da nehmen? Für AC gilt dann ja RE(AC)=
» »
» » sqrt((1/XCE)^2+(1/RE)^2)=RE
» »
» » Also muss ich da den "kurzgeschlossenen Widerstand nehmen"?
» » Das gleiche gilt dan auch für den Ausgangswiderstand?
» »
» »
» » Danke euch jetzt schon einmal.
» »
» » freundliche Grüsse
» » Lukas Röder
» Hallo,
» der Eingangswiderstand der Emitterschaltung ist näherungsweise
» beta*Re, wobei der Widerstand rBE der in Durchlassrichtung
» geschalteten Basis-Emitter-Diode vernachlässigt wird.
» Wenn Re ein Ze ist, weil z.B ein Kondensator parallel
» geschaltet ist, dann wir der Eingangswiderstand
» frequenzabhängig.
» Bei hohen Frequenzen kann der Kondensator wie ein
» Kurzschluss wirken. Dann sinkt der Eingangswiderstand
» auf den (niederohmigen) Wert von rBE ab.
» Grüsse
» Altgeselle
Danke, ich wollte eben einfach einmal eine möglichst hohe Verstärkung haben.
Da V=Rc/RE ist (ungefähr)
V=B*RC/RBE ist ja auch ne Formel.
Bin auf ca 300 gekommen, da hat der Kondensator VOLL kurzgeschlossen.
Doch ich habe gehört,dass das nicht gut ist, sprich: Mann soll nicht über V=30 gehen. Stimmt das irgendwie? |
hws

59425 Unna, 11.07.2009, 04:17 (editiert von hws am 11.07.2009 um 04:19)
@ greehnorh25
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man sollte sauber unterscheiden .. |
.. zwischen Emitterschaltung und Emitterfolger.
Und dann sollte man unterscheiden zwischen einem Emitterwiderstand zur Gleichspannungseinstellung und einem per Kondensator überbrückten Emitterwiderstand, wo man (im interessierenden Frequenzbereich) näherungsweise davon ausgeht, dass der (Wechselstrom)Widerstand im Emitter gleich Null ist.
Möchte/will man diese Vereinfachungen nicht machen, wirds kompliziert. LT Spice z.B. und Bode-Plot anwenden.
hws |
Altgeselle

11.07.2009, 15:32
@ greehnorh25
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Frage zu Eingangswiderstand von Emitterkreis. |
» » » Ich hätte mal eine Frage zur berechnung des Eingangwiderstandes einer
» » » Emitterschaltung als Wechselspannungsverstärker.
» » » Da wirkt sich ja der Emitterwiderstand auf den Eingangswiderstand
» aus.
» » » Wenn jetzt zum RE ein CE geschaltet ist, und man muss den
» » » Eingangswiderstand für irgend eine Frequenz berechnen, welchen RE
» muss
» » man
» » » da nehmen? Für AC gilt dann ja RE(AC)=
» » »
» » » sqrt((1/XCE)^2+(1/RE)^2)=RE
» » »
» » » Also muss ich da den "kurzgeschlossenen Widerstand nehmen"?
» » » Das gleiche gilt dan auch für den Ausgangswiderstand?
» » »
» » »
» » » Danke euch jetzt schon einmal.
» » »
» » » freundliche Grüsse
» » » Lukas Röder
» » Hallo,
» » der Eingangswiderstand der Emitterschaltung ist näherungsweise
» » beta*Re, wobei der Widerstand rBE der in Durchlassrichtung
» » geschalteten Basis-Emitter-Diode vernachlässigt wird.
» » Wenn Re ein Ze ist, weil z.B ein Kondensator parallel
» » geschaltet ist, dann wir der Eingangswiderstand
» » frequenzabhängig.
» » Bei hohen Frequenzen kann der Kondensator wie ein
» » Kurzschluss wirken. Dann sinkt der Eingangswiderstand
» » auf den (niederohmigen) Wert von rBE ab.
» » Grüsse
» » Altgeselle
»
» Danke, ich wollte eben einfach einmal eine möglichst hohe Verstärkung
» haben.
» Da V=Rc/RE ist (ungefähr)
» V=B*RC/RBE ist ja auch ne Formel.
» Bin auf ca 300 gekommen, da hat der Kondensator VOLL kurzgeschlossen.
» Doch ich habe gehört,dass das nicht gut ist, sprich: Mann soll nicht über
» V=30 gehen. Stimmt das irgendwie?
"Irgendwie" stimmt das schon. Es kommt darauf an, was man
erreichen will. Neben der Verstärkung sind ja auch z.B. Klirrfaktor,
Eingangswiderstand, Frequenzgang, Ausgangswiderstand und
Aussteuerbarkeit zu berücksichtigen.
Grüße
Altgeselle |