janus
04.07.2009, 18:45 |
Die Annahme von Werten (Bauelemente) |
Hey alle zusammen
Wie ich ja bereits bei der Anwort zum Thema Transistor als Schalter feststellen durfte werden häufig bei nicht genügenden Angaben einfach Werte angenommen.
In wie weit ist das möglich bzw. trifft es die realität?
Benötige ich genauere Werte oder bekomme ich auf Grund der Bautele sowieso nicht genau das was ich berechnet habe da ja alle Bauteile in gewissermaßen ein Individuum sind.
(falls nicht ganz klar geworden ist auf welche annahmen ich hinaus will einfach Transistor als schalter mal kurz die erste Antwort anschauen)
würde mich über n par Meinungen/Informationen freuen
danke und lg |
Kendiman
04.07.2009, 19:57
@ janus
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Die Annahme von Werten |
» Hey alle zusammen
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» Wie ich ja bereits bei der Anwort zum Thema Transistor als Schalter
» feststellen durfte werden häufig bei nicht genügenden Angaben einfach
» Werte angenommen.
» In wie weit ist das möglich bzw. trifft es die realität?
» Benötige ich genauere Werte oder bekomme ich auf Grund der Bautele sowieso
» nicht genau das was ich berechnet habe da ja alle Bauteile in gewissermaßen
» ein Individuum sind.
» (falls nicht ganz klar geworden ist auf welche annahmen ich hinaus will
» einfach Transistor als schalter mal kurz die erste Antwort anschauen)
»
» würde mich über n par Meinungen/Informationen freuen
»
» danke und lg
Hallo Janus,
leider werden Grundlagen, und das sind Grundlagen, heute im Unterricht nur unzureichend behandelt. Wer da nicht aufpasst, der hat viel verpasst. Lösungen von Hausaufgaben gehören hier nicht hin. Um den Rest mußt Du Dich schon selber kümmern.
Hier ein Ansatz zur Lösung.
Studier mal die Kennlinien eines einfachen Transistors ( BC 107 oder BC 546) und schau Die mal an, was Ihr schon durchgenommem habt.
Gruß Kendiman
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janus
04.07.2009, 20:09
@ Kendiman
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Die Annahme von Werten |
vielen dank an diese möglichkeit habe ich noch garnicht gedacht....
es handelt sich ja schließlich um einen schalter!!!!
das hat mir sehr weiter geholfen
(es geht mir hier auch nur um das verständnis nicht um das lösen von Aufgaben)
das Ube ist allerdings doch trotzdem eine annahme denn ich gehe davon aus das ich eine Silicium-Element habe.
gibt es nicht auch Germanium-Elemente bei dennen Ube zwischen 0,2 und 0,3 liegen????
gruß janus |
Kendiman
04.07.2009, 20:12
@ janus
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Die Annahme von Werten |
» Hey alle zusammen
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» Wie ich ja bereits bei der Anwort zum Thema Transistor als Schalter
» feststellen durfte werden häufig bei nicht genügenden Angaben einfach
» Werte angenommen.
» In wie weit ist das möglich bzw. trifft es die realität?
» Benötige ich genauere Werte oder bekomme ich auf Grund der Bautele sowieso
» nicht genau das was ich berechnet habe da ja alle Bauteile in gewissermaßen
» ein Individuum sind.
» (falls nicht ganz klar geworden ist auf welche annahmen ich hinaus will
» einfach Transistor als schalter mal kurz die erste Antwort anschauen)
»
» würde mich über n par Meinungen/Informationen freuen
»
» danke und lg
Hallo Janus,
such doch hier im Elektronik Kompendium nach
- Transistor als Schalter -
Ist gut beschrieben und fördert das Verständnis.
Viel Erfolg
Kendiman |
Kendiman
04.07.2009, 20:27
@ janus
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Die Annahme von Werten |
» vielen dank an diese möglichkeit habe ich noch garnicht gedacht....
»
» es handelt sich ja schließlich um einen schalter!!!!
» das hat mir sehr weiter geholfen
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» (es geht mir hier auch nur um das verständnis nicht um das lösen von
» Aufgaben)
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» das Ube ist allerdings doch trotzdem eine annahme denn ich gehe davon aus
» das ich eine Silicium-Element habe.
» gibt es nicht auch Germanium-Elemente bei dennen Ube zwischen 0,2 und 0,3
» liegen????
»
» gruß janus
Hallo Janus,
wenn man kein Datenblatt des entsprechenden Transistors hat, dann nimmt man an
1. Germaniumtransistor Ube ca. 0,2 bis 0,3 Volt, Ucesat ( geschalteter Transistor ) ca.0,1 Volt
2 Siliziumtransistor Ube ca 0,6 bis 0,8 Volt, Ucesat ca 0,2 bis 0,3 Volt
Aus dem Datenblatt für den Transistor BC 107 habe ich entnommen
Ucesat 0,09 Volt typisch, max 0,25V maximal.
Ube 0,7 Volt bei 10 mA Kollektorstrom.
Gruß Kendiman |
Gast
04.07.2009, 21:35
@ janus
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Die Annahme von Werten |
» In wie weit ist das möglich bzw. trifft es die realität?
In der Realität kommt man gewöhnlich nicht um Annahmen herum. Bei der Rechnung stellt sich dann heraus ob das gewünschte Ziel erreicht werdenn kann.
Bei Annahmen geht man vernüftig vor. Z. B. gibt es Standardwerte für Bauteile von denen man ohne Not nicht abweicht und Vorschriften wie Normen. Bei den Halbleitern nimmt man meist einen, der die Anforderung erfüllt aber nicht wesentlich darüber hinaus geht (erkundige Dich einfach mal was der BC 546, ein Germaniumhalbleiter und ein Hochleistungstransistor kosten).
Germaniunhalbleiter würde man dann einsetzen, wenn der Spannungsabfall eine Rolle spielt. Für Anwendung als Schalter ohne weitere Randbedingungen ist es erst mal plausibel einen einfachen Standardtransistor anzusetzen.
Bei den Annahmen gibt es noch eine wichtige Regel, die hier noch nicht erwähnt wurde:
Dokumentiere sie und begründe sie im Zweifelsfall, dann sind die Resultate auch nachvollziehbar. |
hws

59425 Unna, 05.07.2009, 02:41
@ janus
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Du musst natürlich keine Werte annehmen ... |
.. wenn du die tatsächlichen Abhängigkeiten kennst und sie auch in die Berechnung einbeziehen kannst.
Aber je weiter du am Anfang deiner Kenntnisse stehst, desto weniger Werte kannst du (eben wegen der fehlenden weiterreichenden Kenntnisse) exakt berechnen /einbeziehen.
Beispiel (das für Anfänger möglicherweise zu hoch ist) du baust einen astabilen Multivibrator mit 2 Transistoren auf. Hardwaremässig funktioniert der auch und schwingt mit der vorberechneten Frequenz.
Nun baust du den in einem hochwertigsten Simulationsprogramm auf mit exakt symmetrischen Aufbau und gleichen Widerständen. - und der schwingt plötzlich nicht ?!?! Wieso?
In der Praxis gibts eben keinen exakt 100%igen symmetischen Aufbau (die Widerstände sind eben nicht exakt 100% sondern nur 99,999999999..9% gleich)
Also nimmst du auf der einen Seite einen 1k Widerstand und auf der anderen Seite einen 0,9999999..9 kOhm Widerstand. Und schon funktionierts.
Fragt sich natürlich immer, wieviel "Genauigkeit" man für den angestrebten Zweck benötigt.
hws |