Paralell zum Amateurfunk-Forum frage ich auch mal hier ob ihr mir Schätzwerte geben könnt.
Ich will mir eine HF-Anpassungsmeßbrücke bauen die unter dem Namen "Matchmaker" bekannt ist (eine Suche im Internet nach diesem Wort liefert aber überwiegend nicht-technische Ergebnisse...).
Die Brücke enthält drei Widerstände zu 50 Ohm und wenn das Prüfobjekt am Ausgang ebenfalls diesen Wert hat ist die Brücke im Gleichgewicht (und der Eingang ebenfalls exakt angepaßt). Im Gegensatz zum "Stehwellen"-Meßgerät schützt mir die Brücke durch ihre Dämpfung den Sender weil auch bei totaler Fehlanpassung vom Meßobjekt (z.B. Antenne) die Impedanz am Eingang immer >33 und <100 Ohm bleibt. Mit einer Diode in der Brückendiagonale wird die Differenzspannung gleichgerichtet und ich kann nach vorheriger Eichung an einem Meßinstrument die ungefähre Fehlanpassung ablesen bzw. auf richtige Anpassung hin abgleichen.
Ergänzend soll ein vierter Widerstand noch als Abschlußwiderstand verfügbar sein und die Leistung mit einem weiterem Gleichrichter ebenfalls gemessen werden.
Das ganze ist erst einmal nur für CB-Funk 4W@27Mhz gedacht, sollte aber darauf vorbereitet sein später auch mal noch bis 144Mhz zu arbeiten.
Als Widerstände würden sich "handelsübliche" Kohleschicht- oder Metalloxidschicht-Widerstände mit 1 bis 2W Belastbarkeit anbieten, davon würde ich je 3* 150 Ohm paralell schalten. Datenblätter habe ich keine, nur die Maße mit rund 5mm ø; 10 bis 20mm Länge und die Widerstandsschicht hat rund drei breite Wendeln.
Könnt ihr nach den Angaben abschätzen bis zu welcher Frequenz die Widerstände noch mit amateurmäßiger Genauigkeit annähernd reelle 50 Ohm haben?
Wie baue ich die Brücke mechanisch am besten? Wäre es eine gute Idee beide Brückenzweige (mit einer Abschirmwand dazwischen) paralell anzuordnen und die Diode durch ein Loch in der Abschirmwand zu ziehen. |