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Robert Drescher

E-Mail

Wien,
16.06.2009,
19:09
 

Parallelschaltung von Akkus (NiCd und NiMh) (Schaltungstechnik)

Hallo,
ich hätte eine Frage die jetzt nicht konkret unterrichtsbezogen ist. Da ich aber lernwillig bin, dachte ich, vielleicht bekomme ihr hier einen Denkanstoß und finde so zur Lösung ;)

Problem: Zwei Akkupacks mit je 8x1.2V-Zellen sollen verwendet werden um einen Motor zu versorgen. Dabei soll die Spannung gleich bleiben, die Kapazität sich verdoppeln.

Damit ich hier zwei Akkus parallel schalten kann (denn in Serie summieren sich die Spannungen) muss ich diese voneinander entkoppeln. Denn sonst treten Ströme von Pack A zu Pack B auf, die das ganze recht schnell in Rauch aufgehen lassen würden.

Die Frage lautet also "wie entkopple ich zwei Quellen voneinander, die am selben Verbraucher hängen".
Funktioniert das mit Dioden, die auf dem Verteiler in Richtung Akku -> Motor eingelötet sind?(nicht an den Packs selbst, sonst kann ich nicht laden).
Muss ich die sowohl an Plus als auch an Minus verwenden oder reicht es, Minus zu trennen?

Habe ursprünglich an eine Transistorschaltung gedacht, die wie bei einer USV auf den zweiten Akku umschaltet, wenn die Spannung des 1. unter den Nennwert fällt, aber ich glaube die Dioden-Variante (wenn sie funktioniert) wäre einfacher?
Vielen Dank für die Hilfe

Robert

x y

16.06.2009,
19:17

@ Robert Drescher

Parallelschaltung von Akkus (NiCd und NiMh)

» Habe ursprünglich an eine Transistorschaltung gedacht, die wie bei einer
» USV auf den zweiten Akku umschaltet, wenn die Spannung des 1. unter den
» Nennwert fällt,

So gehts.


» aber ich glaube die Dioden-Variante (wenn sie
» funktioniert) wäre einfacher?

So gehts nicht.

Der Grund ist die flache Kennlinie von NiCd/NiMH-Akkus.

Robert Drescher

E-Mail

Wien,
16.06.2009,
23:13

@ x y

Parallelschaltung von Akkus (NiCd und NiMh)

» » Habe ursprünglich an eine Transistorschaltung gedacht, die wie bei einer
» » USV auf den zweiten Akku umschaltet, wenn die Spannung des 1. unter den
» » Nennwert fällt,
»
» So gehts.

Das heißt, wenn ich die Beschreibung der einzelnen Transistortypen richtig verstehe, brauche zwei selbstleitende FET.
Der erste (Q1) liegt mit dem Gate an Akku 1. Wenn am Gate > 8.8V anliegen (darunter ist er >90% entladen bei 28A Last) sperrt der FET den Durchfluss für Akku 2.

Der zweite (Q2) liegt mit dem Gate an Drain von Q1. Ist Akku 1 leer und Q1 wurde wieder geöffnet, liegt am Gate von Q2 die Spannung von Akku 2 an und der Durchfluss für Akku 1 ist gesperrt.

Oder in Bildern (siehe Anhang)

Welchen Typ von FET muss ich da verwenden?
Und wie verträgt sich das mit einer Spitzenlast von 30A, die der Motor zieht?

Vielen Dank für die Hilfe
Robert

Elko_Scotty(R)

Homepage E-Mail

17.06.2009,
15:34

@ Robert Drescher

Parallelschaltung von Akkus (NiCd und NiMh)

Hallo,
aber das ist nicht für ein Modellschiff oder Modellflugzeug?
Gruß
Scotty

--
Nur wer nichts macht, macht keine Fehler
wer keine Fehler macht, wird befördert.

Robert Drescher

E-Mail

Wien,
18.06.2009,
15:57

@ Elko_Scotty

Parallelschaltung von Akkus (NiCd und NiMh)

» aber das ist nicht für ein Modellschiff oder Modellflugzeug?

Nicht ganz ;)
Es geht um einen M120er Motor der (mit Untersetzung) eine Feder spannt und dabei einen knappen Joule potentielle Energie aufbaut.
Und nachdem der Platz für die Stromversorgung ziemlich genau 16 2/3 A Zellen umfasst würden sich dafür 2x9.6 V wunderbar eignen.

Beste Grüße
Robert