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Reinhold

09.06.2009,
11:32
 

Alublech als Kühlkörper (Schaltungstechnik)

Hallo zusammen,

gibt es eine Faustformel für glatte Alubleche mit der,
der Wärmewiderstand in Abhängigkeit von Fläche und Dicke
des Blechs bestimmt werden kann.

Grüße Reinhold

maus1212(R)

09.06.2009,
12:11

@ Reinhold

Alublech als Kühlkörper

» Hallo zusammen,
»
» gibt es eine Faustformel für glatte Alubleche mit der,
» der Wärmewiderstand in Abhängigkeit von Fläche und Dicke
» des Blechs bestimmt werden kann.
»
» Grüße Reinhold

Schau mal hier

http://www.vias.org/mikroelektronik/coolpack_calc.html

gruss maus1212

Reinhold

09.06.2009,
12:30

@ maus1212

Alublech als Kühlkörper

» Schau mal hier
»
» http://www.vias.org/mikroelektronik/coolpack_calc.html
»
» gruss maus1212

OK, danke das sieht ja gar nicht schlecht aus.
Ich denke das reicht für den Anfang.
Interesant für mich wäre noch wie sich die Werte bei 5mm ändern

Gruß und Danke

Hartwig

09.06.2009,
12:54

@ Reinhold

Alublech als Kühlkörper

Hallo,
bei 5mm Dicke bekommst Du mit Sicherheit einen geringeren Wärmeübergangswert. Ich denke, daß der Graph nur grobe Anhaltswerte liefert. Einbaulage, Montage, Belüftung, usw. Spielen natürlich auch eine Rolle. Außerdem ist das dynamische Verhalten zu berücksichtigen - ein dickes Blech kann günstig snein, um kurzzeitig hohe Lastspitzen zu verkraften. Ein Block hat halt eine höhere thermische Kapazität als ein dünnes Blech (sonst tät's ja eine Alufolie....)
Bei "selbstgebauten" Kühlkörpern (meist ergab sich der Kühlkörper zwangsläufig aus der Gehäusekonstruktion) hab ich grob einen Vergleich mit fertig erhältlichen Kühlkörpern angestellt, bisher hatte ich keine Probleme. In Anbetracht der Vielzahl der Einflüsse dürfte eine Berechnung die Genauigkeit einer guten Schätzung nicht wesentlich übertreffen.
Hartwig

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
10.06.2009,
12:25

@ Hartwig

Alublech als Kühlkörper

» bei 5mm Dicke bekommst Du mit Sicherheit einen geringeren
» Wärmeübergangswert.

Die Abstrahl- und Konvektions-Oberfläche ist praktisch gleich gross. Das bestimmt weitgehenst den thermischen Widerstand vom Kühlprofil zur Umgebung.

Die Blechdicke sorgt aber fuer eine gleichmässigere Wärmeverteilung.

» Ich denke, daß der Graph nur grobe Anhaltswerte
» liefert. Einbaulage, Montage, Belüftung, usw. Spielen natürlich auch eine
» Rolle. Außerdem ist das dynamische Verhalten zu berücksichtigen - ein
» dickes Blech kann günstig snein, um kurzzeitig hohe Lastspitzen zu
» verkraften.
» Ein Block hat halt eine höhere thermische Kapazität als ein
» dünnes Blech (sonst tät's ja eine Alufolie....)

Das stimmt natürlich. Der Waermewiderstand zwischen Halbleiter und Kühlkörper und die "Kapazität" (Masse) des Kühlkörpers wirken als Integrator.

» Bei "selbstgebauten" Kühlkörpern (meist ergab sich der Kühlkörper
» zwangsläufig aus der Gehäusekonstruktion) hab ich grob einen Vergleich mit
» fertig erhältlichen Kühlkörpern angestellt, bisher hatte ich keine
» Probleme.

Das habe ich oft auch so gemacht. Kann diese Vorgehensweise nur bestätigen.

» In Anbetracht der Vielzahl der Einflüsse dürfte eine Berechnung
» die Genauigkeit einer guten Schätzung nicht wesentlich übertreffen.

So ist es. Sehr praxisbezogene Antwort.

--
Gruss
Thomas

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