» bei 5mm Dicke bekommst Du mit Sicherheit einen geringeren
» Wärmeübergangswert.
Die Abstrahl- und Konvektions-Oberfläche ist praktisch gleich gross. Das bestimmt weitgehenst den thermischen Widerstand vom Kühlprofil zur Umgebung.
Die Blechdicke sorgt aber fuer eine gleichmässigere Wärmeverteilung.
» Ich denke, daß der Graph nur grobe Anhaltswerte
» liefert. Einbaulage, Montage, Belüftung, usw. Spielen natürlich auch eine
» Rolle. Außerdem ist das dynamische Verhalten zu berücksichtigen - ein
» dickes Blech kann günstig snein, um kurzzeitig hohe Lastspitzen zu
» verkraften.
» Ein Block hat halt eine höhere thermische Kapazität als ein
» dünnes Blech (sonst tät's ja eine Alufolie....)
Das stimmt natürlich. Der Waermewiderstand zwischen Halbleiter und Kühlkörper und die "Kapazität" (Masse) des Kühlkörpers wirken als Integrator.
» Bei "selbstgebauten" Kühlkörpern (meist ergab sich der Kühlkörper
» zwangsläufig aus der Gehäusekonstruktion) hab ich grob einen Vergleich mit
» fertig erhältlichen Kühlkörpern angestellt, bisher hatte ich keine
» Probleme.
Das habe ich oft auch so gemacht. Kann diese Vorgehensweise nur bestätigen.
» In Anbetracht der Vielzahl der Einflüsse dürfte eine Berechnung
» die Genauigkeit einer guten Schätzung nicht wesentlich übertreffen.
So ist es. Sehr praxisbezogene Antwort. -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
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