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ssj3 vegotenks

E-Mail

15.05.2009,
21:28
 

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige (Schaltungstechnik)

der titel ist nicht ganz passend, wußte aber nicht wie ichs sonst schreiben soll.

aber erstmal die problembeschreibung: ich hab ein moped zuhause. 2takt motor. da ist bisher ein mechanischer drehzahlmesser dran. dieser bekommt sein "signal" über eine tachowelle, die über eine schnecke direkt an der kurbelwelle angetrieben wird.

jetzt kommt in die kiste ein neuer motor rein, der diesen anschluß für die tachowelle nicht hat. ich möchte aber weiterhin eine drehzahl angezeigt bekommen. ich hab jetzt folgende möglichkeiten:

1) ich bau den getriebedeckel des alten motors ein, der den anschluß für den drehzahlmesser hat, dann verlier ich aber die garantie. das will ich nicht

2) ich kauf mir für 60 euro und mehr einen fertigen drehzahlmesser. probleme hierbei: kostet nicht wenig geld, sieht nicht original aus, passt vielleicht nicht und ich weiß nicht ob ich das passende signal zur verfügung habe

3) ich nehm mir nen schaltplan ausm netz (mit LED-balken oder 7-segment-anzeige). problem hierbei: das will ich nicht, das sieht in meinen augen an nem alten moped unpassend aus. außerdem hab ich dann keine analoge anzeige mehr

4) ich bastel mir da was selber....

ich favorisiere die 4. möglichkeit ^^ ich hab auch im ansatz bereits paar ideen... das moped hat ne HKZ (hochspannungs-kondensator-zündung), die über einen induktivgeber ihr zündsignal bekommt. dieses signal ist recht sauber (per oszilloskop ausgelesen) und beträgt in der spitze im leerlauf ca. 6 - 7 volt, auf vollast irgendwas bei 12 bis 15 volt. bordspannung beträgt 12V

ich dachte mir jetzt folgendes:

I) ich leite das signal des induktivgebers auf die basis eines transistors (mit diode und 22k widerstand) und schalte damit die 12V des bordnetzes als signalimpuls. das hat den vorteil das die signalspannung für die nachfolgenden schaltungsteile drehzahlunabhängig ist

diesen teil hab ich mit einer einfachen LED bereits getestet, funktioniert auch.
--> muss da noch weitere schutzbeschaltung rein? irgendwelche kondensatoren oder so? weil ich nehm ja keine zündsignale ab

II) als nächstes wollte ich so einen frequenz-spannungs-wandler haben um eine zur drehzahl lineare signalspannung zu bekommen. ich hab von solchen bauteilen bisher nur gehört, hab keine erfahrungen damit.
--> brauchen solche wandler rechtecksignale als eingang? wenn ja, bastel ich oben noch nen schmitt-trigger ran
--> habt ihr da robuste bauteile die ihr empfehlen könntet?


III) ja und schritt drei ist nun mein problem: mir fliegen da mehrere ideen im kopf herum, aber bin mir mit der realisierung völlig unsicher:

a) ich nehm einen kleinen motor und montier den an eine alte tachowelle ran. den motor würde somit einfach nur die aufgabe des kurbelwellen antriebs übernehmen.
--> wie kann ich einen motor linear in der drehzahlsteuern? ich hab ja vom frequenz-spannungswandler eine lineare spannung, die aber wohl noch in eine motorsteuerung muss

b) ich nehm einen alten drehzahlmesser, pule da alles innenleben heraus und setze stattdessen ein drehspulmesswerk da hinein. kailbierung über spannungsteiler ist ja kein problem und kann ich direkt über den spannungswandler treiben
--> wo krieg ich sone drehspulmeßwerke her? ich hab nicht viel platz, ca. 50mm durchmesser.
--> ist solch ein meßwerk halbwegs erschütterungs und vibrationsfest?

c) ich bastel mir eine schrittmotor-steuerung. is mir aber zuviel uC-kram, wollte das ganze möglichst simpel und diskret halten...
--> was kosten so schrittmotoren?

ich favorisiere derzeit eigentlich b), aber a) wäre mir auch lieb...


ja und ich würd jetzt gerne wissen ob ich voll aufm holzweg bin oder ob ihr da vielleicht ideen und anregungen habt, und auch antworten auf meine fragen die mir in der umsetzung helfen würden :)

cya v3g0

x y

15.05.2009,
21:54

@ ssj3 vegotenks

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

» der titel ist nicht ganz passend, wußte aber nicht wie ichs sonst schreiben
» soll.

Lesbar?

ssj3 vegotenks

15.05.2009,
22:01

@ x y

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

» » der titel ist nicht ganz passend, wußte aber nicht wie ichs sonst
» schreiben
» » soll.
»
» Lesbar?
mehr als buchstaben kann ich hier leider nicht schreiben, da die "forumssoftware" (höchstens ne bessere gästebuchsoftware *grins*) keinerlei formatierung zuläßt.

außerdem kann ichs eh nicht mehr editieren...

cya v3g0

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
15.05.2009,
22:04

@ ssj3 vegotenks

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

Hallo

Lass den alten Getriebedeckel von einer Fachwerkstatt einbauen oder direkt umbauen wenn die auch den neuen Motor einbauen.

Oder warte ab, bis die Garantie abgelaufen ist.

Ich bin persönlich der Meinung, dass ein Drehzahlmesser an einem normal gefahrenen Motorrad überflüssig ist. Ich selbst fahre Moto Guzzi und brauche so etwas einfach nicht. Bevor ich ihn abgebaut habe, habe ich mir mal aufgeschrieben, bei welcher Geschwindigkeit in welchem Gang welche Drehzahl anliegt. Denn wenn du so willst ist ja jeder Tachometer auch ein Drehzahlmesser (bezogen auf den jeweiligen Gang). Ich hatte dann vor, meine Tachoscheibe auch noch mit diesen Drehzahlen zu versehen habe aber dann festgestellt, dass das im Fahrbetrieb völlig uninteressant ist, da die Höchstdrehzahl von mir in keinem Gang ausgefahren wird. Wofür dann also ein Drehzahlmesser oder auch Drehzahlangaben auf dem Tacho? Meine persönliche Meinung wohlgemerkt!

Theo

x y

15.05.2009,
22:06

@ ssj3 vegotenks

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

» mehr als buchstaben kann ich hier leider nicht schreiben,

Doch: Buchstaben!

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
15.05.2009,
23:56

@ ssj3 vegotenks

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

» mehr als buchstaben kann ich hier leider nicht schreiben

Gross und Kleinschreibung erleichtert das Lesen.

Und wenn man sich anmeldet, kann man auch seine Beiträge editieren.

Und dann erhält man ne EMail, wenn ne Antwort kommt.

Und wir wissen dann, das der Frager von ner Antwort benachrichtigt wird. Bei ner nicht ganz frischen Diskussion überleg ich mir schonmal ne Antwort. Denn es ist blöde, wenn man sich mit ner Antwort Mühe gibt un d der Frager liest gar nicht mehr mit.

Zum Thema: Damit es "original" aussieht, soll es möglichst der original Drehzahlmesser sein.
Da der mechanisch war und Mechanik nun mal nicht mehr geht (macht Gewährleistung kaputt - Garantie ist was anderes) könnte man folgendes:

In den alten mechanischen Drehzahlmesser ein elektrisches Instrument einbauen. Eine passende Elektronik bauen, die als Eingang den Zündfunkn hat und besagtes Intstrument steuert.

Nein, billiger als was gekauftes wird das nicht, nur eben "originaler".

Wenns nur billig sein soll: was Fertiges digitales kaufen und in das alte Gehäuse einbauen.
Nein, Selbstbau wird nicht billiger als ein Fertiggerät, das in China in grossen Stückzahlen produziert wird.

Vegotenks? Töchterchen hat mit 9..10 aufgehört, sich für Dragonball zu interessieren. Jetzt interessiert sie sich langsam für Jungs. Wer Moped fährt, muss doch > 18 sein ?

hws

ssj3 vegotenks

16.05.2009,
00:18

@ hws

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

» » mehr als buchstaben kann ich hier leider nicht schreiben
»
» Gross und Kleinschreibung erleichtert das Lesen.

ok, das ist mal ne aussage. ist für mich nur blöd weil ich im netz normalerweise nur klein schreibe. ich werd versuchen drauf zu achten, wird aber nicht perfekt werden, weiß ich jetzt schon ^^

» Und wenn man sich anmeldet, kann man auch seine Beiträge editieren.

ah, jetzt fällt mir auch grad der kleine "registrieren"-link oben rechts auf. dann werd ich das mal erledigen.

» Und dann erhält man ne EMail, wenn ne Antwort kommt.
»
» Und wir wissen dann, das der Frager von ner Antwort benachrichtigt wird.
» Bei ner nicht ganz frischen Diskussion überleg ich mir schonmal ne
» Antwort. Denn es ist blöde, wenn man sich mit ner Antwort Mühe gibt un d
» der Frager liest gar nicht mehr mit.

jo, nachvollziehbar

» Zum Thema: Damit es "original" aussieht, soll es möglichst der original
» Drehzahlmesser sein.
» Da der mechanisch war und Mechanik nun mal nicht mehr geht (macht
» Gewährleistung kaputt - Garantie ist was anderes) könnte man folgendes:
»
» In den alten mechanischen Drehzahlmesser ein elektrisches Instrument
» einbauen. Eine passende Elektronik bauen, die als Eingang den Zündfunkn
» hat und besagtes Intstrument steuert.

auf diese Idee lief die geschichte mit dem Drehspulmeßwerk, also einem "stinknormalem" voltmeter hinaus. bloß da weiß ich nicht wie es bei solchen voltmetern um die erschütterungsfestigkeit bestellt ist

ich hab jetzt grad mal sowas wie eine PWM-schaltung aufgebaut und ein Multimeter hintergehängt. in einem gewissen Drehzahlbereichbereich kam sogar ne spannungsänderung dabei heraus ^^

und eben hab ich bei wikipedia die choppersteuerung für motoren gefunden mit dem hinweis daß sich bei permanenterregten gleichstrom-Motoren die drehzahl proportional zum tastgrad eines PWM steuersignals verhält. ich glaube ich werde variante IIIa (die mit dem motor an der tachowelle) mal ausprobieren.

» Nein, billiger als was gekauftes wird das nicht, nur eben "originaler".
»
» Wenns nur billig sein soll: was Fertiges digitales kaufen und in das alte
» Gehäuse einbauen.
» Nein, Selbstbau wird nicht billiger als ein Fertiggerät, das in China in
» grossen Stückzahlen produziert wird.

ok... wenns nicht billiger wird, dann werd ich trotzdem selbstbau versuchen, lernt man nochwas bei :D

» Vegotenks? Töchterchen hat mit 9..10 aufgehört, sich für Dragonball zu
» interessieren. Jetzt interessiert sie sich langsam für Jungs. Wer Moped
» fährt, muss doch > 18 sein ?

ja, dragonball fan war und bin ich noch immer, auch wenn ich schon ein paar Lenze (24) älter bin ;) und der Nick ist halt aus dragonball heraus entstanden und den hab ich beibehalten weil der einzigartig ist und ich nicht gefahr laufe irgendwelche nummern an meinen Nick anhängen zu müssen, nur weil der z.B. in einem forum schon registriert ist.

» hws

cya v3g0

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
16.05.2009,
00:36

@ ssj3 vegotenks

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

» auf diese Idee lief die geschichte mit dem Drehspulmeßwerk, also einem
» "stinknormalem" voltmeter hinaus. bloß da weiß ich nicht wie es bei
» solchen voltmetern um die erschütterungsfestigkeit bestellt ist

Wenn man sich da schon was "zusammenbasteln" muss, damit es halbwegs original aussieht: es gibt Meßwerke von originalen Drehzahlmessern. Ein Multimeter auseinanderbauen und das dortige Drehspulmeßwerk verwenden wird vermutlich nicht der Bringer sein. Zumal die Multimeter ein 90° .. 120° Meßwerk haben, aber Moppedanzeigen üblicherweise 270° Anzeigen.

» ich hab jetzt grad mal sowas wie eine PWM-schaltung aufgebaut und ein
» Multimeter hintergehängt. in einem gewissen Drehzahlbereichbereich kam
» sogar ne spannungsänderung dabei heraus ^^

Ja, mit diesem Prinzip kriegt man nen Drehzahlmesser hin - bei PASSENDER Dimensionierung.

» mit dem hinweis daß sich bei permanenterregten gleichstrom-Motoren die
» drehzahl proportional zum tastgrad eines PWM steuersignals verhält. ich
» glaube ich werde variante IIIa (die mit dem motor an der tachowelle) mal
» ausprobieren.

Hää? was wo wie? Also doch wieder mechanischer Antrieb?

hws

SSJ3 Vegotenks(R)

16.05.2009,
00:54

@ hws

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

» » auf diese Idee lief die geschichte mit dem Drehspulmeßwerk, also einem
» » "stinknormalem" voltmeter hinaus. bloß da weiß ich nicht wie es bei
» » solchen voltmetern um die erschütterungsfestigkeit bestellt ist
»
» Wenn man sich da schon was "zusammenbasteln" muss, damit es halbwegs
» original aussieht: es gibt Meßwerke von originalen Drehzahlmessern. Ein
» Multimeter auseinanderbauen und das dortige Drehspulmeßwerk verwenden wird
» vermutlich nicht der Bringer sein. Zumal die Multimeter ein 90° .. 120°
» Meßwerk haben, aber Moppedanzeigen üblicherweise 270° Anzeigen.

aufgrund des Anzeigenwinkels ist das Drehspulmeßwerk bisher auch nicht meine favorisierte lösung...

» » ich hab jetzt grad mal sowas wie eine PWM-schaltung aufgebaut und ein
» » Multimeter hintergehängt. in einem gewissen Drehzahlbereichbereich kam
» » sogar ne spannungsänderung dabei heraus ^^
»
» Ja, mit diesem Prinzip kriegt man nen Drehzahlmesser hin - bei PASSENDER
» Dimensionierung.

ohja, da werd ich noch gut einzustellen und zu kalibrieren haben....

» » mit dem hinweis daß sich bei permanenterregten gleichstrom-Motoren die
» » drehzahl proportional zum tastgrad eines PWM steuersignals verhält. ich
» » glaube ich werde variante IIIa (die mit dem motor an der tachowelle)
» mal
» » ausprobieren.
»
» Hää? was wo wie? Also doch wieder mechanischer Antrieb?
»
» hws

ja, in gewisser Weise schon: elektronische abnahme des Signals am Motor (über den Zündimpulsgeber), aufbereitung und umwandlung in eine passende Drehzahl eines Gleichstrommotors. und diesem motor treib ich dann den originalen drehzahlmesser direkt oder über die tachowelle an. das "Eichen" wird kein problem, da ich noch an einen 2. drehzahlmesser herankomme und ich zudem weiß bei welchen geschwindigkeiten ich welche Drehzahl habe. aber einen Motor im passenden drehzahlband finden wird "lustig"... benötige drehzahlen im bereich 100 bis 1000 u/min

cya v3g0

olit(R)

E-Mail

Berlin,
16.05.2009,
10:03

@ ssj3 vegotenks

elektronische drehzahlerfassung mit analoger anzeige

Hallo vegotenks

Die einfachste Lösung, dein Gehäuse beizubehalten, ist ein LED Leuchtband im Kreis anzuordnen. Abgleichen lässt sich ein KFZ Drehzahlmesser mit der Netzfrequenz. Beim Zweitakter entsprechen 100Hz 6000 Umdrehungen in der Minute. Die Eingangsschaltung Musst du dir ein bisschen ummodeln.

Gruß olit