ReneB.
13.05.2009, 14:10 |
Verständnis-OP Schaltung (Elektronik) |
Hallo,
ich hab da mal 1-2 Fragen zu der nachfolgenden Schaltung.

Die 0,22µF bzw. 47µF Kondi´s, sollen die parasitäre Spannungen eliminieren?
Sind die generell (bei AC/DC in einer Schaltung) empfehlenswert oder ist das was für spezielle Anwendungen?
Zum Hochpass aus R2 und Cg, da versteh ich noch nicht warum das ein Hochpass ist. Bei Ce/R3/4 und Ca/RL ist´s klar da hab ich kein Problem, würde ich C und R vertauschen hab ich einen Tiefpass und so rum ist halt ein Hochpass.
Vermutlich ist das wieder ein "Betrachtungs-Problem" meinerseits aber vielleicht kann mir da jemand Nachhilfe geben.
Vielen Dank schon mal im Voraus.
VG Rene |
olit

Berlin, 13.05.2009, 14:40 (editiert von olit am 28.06.2009 um 11:27)
@ ReneB.
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Verständnis-OP Schaltung |
Hallo ReneB
Der 47µ Elko soll die Stromquelle (Netzteil Batterie) bei Lastsprüngen der Nachfolgenden Schaltung stützen.
Die 220nF Kondensatoren Stützen Stromänderungen die Dieser OPV in einer Schaltung verursacht. Weil jede Leitung auch eine Induktivität hat müssen diese Kondensatoren so dicht wie möglich am IC installiert werden.
R2 und Cg sind hier wahrscheinlich nicht als Frequenzgangbeeinflussung vorgesehen. Mit R1 und R2 wird die Verstärkung festgelegt.
Da der OPV seine Eingänge immer auf ein gleiches potential einregeln will, dient Cg zur Potentialtrennung der Gleichspannung.
Cg muss so groß sein, dass er für die zu verstärkende Wechselspannung keinen nennenswerten Widerstand darstellt.
Ob du C und R Purzelbäume machen lässt, ändert nichts am Hoch und Tief.
Gruß olit
PS
Nach den vielen Anfragen, die du zu den OPVs gestellt hast, solltest du langsam in der Lage sein, selbst Gehdanken zu den Problemen zu entwickeln.
Es sieht hier wirklich so aus, dass du deine Hausaufgaben vom Forum erledigen lässt. |
Kendiman
13.05.2009, 16:03
@ ReneB.
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Verständnis-OP Schaltung |
» Hallo,
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» ich hab da mal 1-2 Fragen zu der nachfolgenden Schaltung.
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» Die 0,22µF bzw. 47µF Kondi´s, sollen die parasitäre Spannungen
» eliminieren?
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» Sind die generell (bei AC/DC in einer Schaltung) empfehlenswert oder ist
» das was für spezielle Anwendungen?
»
» Zum Hochpass aus R2 und Cg, da versteh ich noch nicht warum das ein
» Hochpass ist. Bei Ce/R3/4 und Ca/RL ist´s klar da hab ich kein Problem,
» würde ich C und R vertauschen hab ich einen Tiefpass und so rum ist halt
» ein Hochpass.
» Vermutlich ist das wieder ein "Betrachtungs-Problem" meinerseits aber
» vielleicht kann mir da jemand Nachhilfe geben.
»
» Vielen Dank schon mal im Voraus.
»
» VG Rene
Hallo Rene,
wofür die Kondensatoren sind ist ja bereits erklärt.
Die Bauteile R1 R2 und Cg bilden eine frequenzabhängige Gegenkopplung. Gegenkopplung heißt Verstärkungsreduzierung.
Da die Bauteile R2 und Cg zusammen zu betrachten sind, muß man ihre Eigenschaften kennen. Der Gesamtwiderstand dieser Bauteile ist ein Scheinwiderstand und wird als Z bezeichnet. Alle Scheinwiderstände sind aber frequenzabhängig.
Die Erklärung ist aus der beigefügten Handskizze ersichtlich ( hoffe ich jedenfalls )
Gruß Kendiman
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olit

Berlin, 13.05.2009, 16:18 (editiert von olit am 13.05.2009 um 16:33)
@ Kendiman
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Verständnis-OP Schaltung |
Hallo
Entschuldigung!
für mein Missgeschick. Kann den null wert Beitrag nicht löschen aber habe wenigstens den Inhalt, der mir nicht zusteht gelöscht.
olit |
olit

Berlin, 13.05.2009, 16:22 (editiert von olit am 13.05.2009 um 16:25)
@ olit
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Verständnis-OP Schaltung |
» » » Hallo,
» »
» » Hallo Rene,
» » wofür die Kondensatoren sind ist ja bereits erklärt.
» » Die Bauteile R1 R2 und Cg bilden eine frequenzabhängige Gegenkopplung.
» » Gegenkopplung heißt Verstärkungsreduzierung.
Mit und Gegenkopplung hatten wir gerade. Hier würde ich von einer Mitkopplung sprechen.
» » Da die Bauteile R2 und Cg zusammen zu betrachten sind, muß man ihre
» » Eigenschaften kennen. Der Gesamtwiderstand dieser Bauteile ist ein
» » Scheinwiderstand und wird als Z bezeichnet. Alle Scheinwiderstände sind
» » aber frequenzabhängig.
» » Die Erklärung ist aus der beigefügten Handskizze ersichtlich ( hoffe
» ich
» » jedenfalls )
» » Gruß Kendiman
» »
» » 
Das ist ja alles richtig, nur hier soll es bestimmt ein Wechselspannungsverstärker darstellen dessen Verstärkung vorwiegend von R1 und R2 Bestimmt wird. Und das C untergeordnete Rolle spielt.
PS hatte zu schnell reingestellt (versehentlich angeklick)und musste nachtragen |
x y
13.05.2009, 16:25
@ olit
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Verständnis-OP Schaltung |
» Mit und Gegenkopplung hatten wir gerade. Hier würde ich von einer
» Mitkopplung sprechen.
Und damit falsch liegen. |
Kendiman
13.05.2009, 16:35
@ olit
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Verständnis-OP Schaltung |
Hallo olit,
Der Oberbegriff ist Rückkopplung, wenn vom Ausgang eines Verstärkers ein Teil des Signal zum Eingang wieder zurückgeführt wird.
Wird das Signal gleichphasig vom Ausgang auf den Eingang zurückgeführt, so ist es eine Mitkopplung. Die Verstärkung steigt.
Wird das Signal gegenphasig, oder auf den gegenphasigen Eingang eines Verstärkers, zurückgeführt, so ist es eine Gegenkopplung. Die Verstärkung geht zurück.
Hier wird auf den gegenphasigen Eingang (-) zurückgekoppelt, also ist es eine Gegenkopplung mit einer Verstärkungsminderung bei tiefen Frequenzen.
Bei hohen Frequenzen ist die Gegenkopplung geringer, damit ist die Gegenkopplung geringer und die Verstärkung nimmt zu. Hohe Frequenzen werden mehr verstärkt. Hohe Frequenzen kommen besser durch, also ein Hochpaßverhalten.
Gruß Kendiman |
olit

Berlin, 13.05.2009, 16:43
@ Kendiman
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Verständnis-OP Schaltung |
Na ja!
Mit der Gegenkopplung habt ihr ja ein Volltreffer gelandet. Aber bevor ich mich in die Ecke stelle und mich schäme. Glaube ich doch. Das, dass C in den meisten Anwendungen so gros dimensioniert wird. Das, dass Gebilde als recht breitbandiger Verstärker arbeitet. |
ReneB.
13.05.2009, 20:13
@ olit
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Verständnis-OP Schaltung |
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» PS
» Nach den vielen Anfragen, die du zu den OPVs gestellt hast, solltest du
» langsam in der Lage sein, selbst Gehdanken zu den Problemen zu entwickeln.
»
» Es sieht hier wirklich so aus, dass du deine Hausaufgaben vom Forum
» erledigen lässt.
Wenn du die Befürchtung hast das ich mit Hilfe des Forums mal eben ganz bequem einen beruflichen oder schulischen Abschluss machen will kann ich dich beruhigen.
Beruflich mache ich was völlig anderes.
Ich opfer meine Freizeit, bezahle einige hundert Euros für den Fernkurs und bekomme am Ende ein Zertifikat!
Damit dürfte eigentlich klar sein wo meine Absichten bei den Fragen liegen.
Ich bin durchaus bemüht mir erst meine eigenen Gedanken zu machen, nur reicht manchmal die Zeit und häufiger das Verständnis nicht aus. Auch nach den vielen Anfragen.
Aber trotzdem danke für deine Antwort, vor allem auch Dank an Kendiman.
VG Rene |
BataillonDAmour

13.05.2009, 20:36
@ olit
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Verständnis-OP Schaltung |
Hi,
das Cg ist so gross dimensioniert, weil es im idealfall einfach nur DC blocken soll. Viele gute Audio-OPVs haben ein super AC-Verhalten aber ein vergleichsweise schlechtes DC-Verhalten (wird ja auch nicht benötigt). Bei hohen Closed Loop-Verstärkungen, wie es bei Mikrofonvorverstärkern, wie es das einer sein könnte, üblich ist, würde ohne Kondi in der Rückkopplung der hohe Eingangsoffset des OPV komplett mitverstärkt und der OPV-Ausgang ggf. in die Sättigung gerieben. So beträgt die Verstärkung des Offsets lediglich eins.
lg |
BataillonDAmour

13.05.2009, 20:39
@ olit
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Verständnis-OP Schaltung |
Sorry, es soll nicht der parasitäre Offset des OPV heissen, sondern der künstliceingefügte Eingangsoffset von Ub/2 durch dein Spannungsteiler.
lg |