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chstar

13.05.2009,
11:07
 

ATmega16 Kondensator (Elektronik)

Hallo Leute,
ich benötige für das Glätten der Gleichspannung einen Kondensator von 100nF. Leider habe ich nur Kondensatoren mit höheren Kapazitäten (min. 2,2µF). Kann ich die auch verwenden oder wirkt sich das "negativ" aus?

Gruß

olit(R)

E-Mail

Berlin,
13.05.2009,
11:25
(editiert von olit
am 13.05.2009 um 11:37)


@ chstar

ATmega16 Kondensator

» ich benötige für das Glätten der Gleichspannung einen Kondensator von
» 100nF. Leider habe ich nur Kondensatoren mit höheren Kapazitäten (min.
» 2,2µF). Kann ich die auch verwenden oder wirkt sich das "negativ" aus?

Ich nehme mal an, dass es sich um eine Oberwelligkeit von 50 Hz handelt. Dann allerdings wäre das n bei den 100nF ein druckfehler. Vielleicht sollte es 100mikroFarat heißen?

Die Größe des Siebelko ist außer vom Strom auch von der Frequenz abhängig.

Handelt es sich um eine wesentlich höhere Frequenz, so dass, da kein Druckfehler vorliegt,
kannst du den 2,2µF verwenden. Außer die Frequenz ist so hoch das der (wahrscheinlich ein Elko) dann doch wieder nicht geeignet ist.

Gruß olit

PS Dufte! das µ kann man im Forum verwenden, ohne dass da kikelkrakel draus wird.

chstar

13.05.2009,
11:58

@ olit

ATmega16 Kondensator

» » ich benötige für das Glätten der Gleichspannung einen Kondensator von
» » 100nF. Leider habe ich nur Kondensatoren mit höheren Kapazitäten (min.
» » 2,2µF). Kann ich die auch verwenden oder wirkt sich das "negativ" aus?
»
» Ich nehme mal an, dass es sich um eine Oberwelligkeit von 50 Hz handelt.
» Dann allerdings wäre das n bei den 100nF ein druckfehler. Vielleicht
» sollte es 100mikroFarat heißen?
»
» Die Größe des Siebelko ist außer vom Strom auch von der Frequenz
» abhängig.
»
» Handelt es sich um eine wesentlich höhere Frequenz, so dass, da kein
» Druckfehler vorliegt,
» kannst du den 2,2µF verwenden. Außer die Frequenz ist so hoch das der
» (wahrscheinlich ein Elko) dann doch wieder nicht geeignet ist.
»
» Gruß olit
»
» PS Dufte! das µ kann man im Forum verwenden, ohne dass da kikelkrakel
» draus wird.

Hallo olit,
danke für Deine Antwort.

Leider verstehe ich Dein Fachjargon nicht, deshalb beschreibe ich mein Problem nochmal genauer.

Ich habe eine Gleichspannungsversorgung (5V). Da dieser immer einen kleinen Anteil von Wechselspannung hat, möchte ich zwischen den beiden Polen einen Kondensator schalten, um die Wechselspannung wegzukriegen. Nun benötige ich für den ATmega16 laut Schaltplan 100nF. So einen habe ich nicht da, sondern nur mit höheren Kapazitäten.

Ich hoffe ich habe die Sache nun besser beschrieben. Danke im Voraus.

Gruß ;)

x y

13.05.2009,
12:01

@ olit

ATmega16 Kondensator

» Ich nehme mal an, dass es sich um eine Oberwelligkeit von 50 Hz handelt.

Hat er was von Einweggleichrichtung und Eisenkerntrafo geschrieben?


» Dann allerdings wäre das n bei den 100nF ein druckfehler.

Nein, ganz normaler Wert für Stützkondensatoren in Digitalschaltungen.

@OP: Du brauchst da Kondensatoren mit sehr geringem ESR, insbesondere bei hohen Frequenzen. Dafür nimmt man üblicherweise Z5U odr X7R Vielschichtkeramikkondensatoren. Zu große Werte sind dabei ehr kontraproduktiv, ebenso zu lange Leitungswege zwischen Chip und Kondensator.

Pimpino(R)

E-Mail

13.05.2009,
12:08

@ x y

ATmega16 Kondensator

Richtig, 100nF ist der Standardwert für Stützkondensatoren.
Diese sollen auch kleinste Wechselspannungsanteile filtern, daher haben sie eine so "geringe" Kapazität.
Deine <2,2µF-Elkos werden dabei kaum Sinn haben.

Die Frage ist, wie "gut" ist deine 5V-Spannungsquelle?
Sollte diese kaum noch AC-Anteile in der Ausgangsspannung haben, könntest du durchaus mal versuchen die Stützkondensatoren wegzulassen. Dabei solltest du dann aber keinen anderen Verbraucher an die 5V anschließen um weitere Störungen zu vermeiden.

chstar

13.05.2009,
12:12

@ Pimpino

ATmega16 Kondensator

» Richtig, 100nF ist der Standardwert für Stützkondensatoren.
» Diese sollen auch kleinste Wechselspannungsanteile filtern, daher haben
» sie eine so "geringe" Kapazität.
» Deine <2,2µF-Elkos werden dabei kaum Sinn haben.
»
» Die Frage ist, wie "gut" ist deine 5V-Spannungsquelle?
» Sollte diese kaum noch AC-Anteile in der Ausgangsspannung haben, könntest
» du durchaus mal versuchen die Stützkondensatoren wegzulassen. Dabei
» solltest du dann aber keinen anderen Verbraucher an die 5V anschließen um
» weitere Störungen zu vermeiden.

Ok, Frage geklärt. Vielen lieben Dank für die Antworten :)

olit(R)

E-Mail

Berlin,
13.05.2009,
12:23

@ x y

ATmega16 Kondensator

» » Ich nehme mal an, dass es sich um eine Oberwelligkeit von 50 Hz handelt.
»
» Hat er was von Einweggleichrichtung und Eisenkerntrafo geschrieben?

Hallo xy
Danke für dein Hinweiß.
Ich habe nicht so einen feinen Riecher, dass ich Stützkondensator verstehe, wenn von Glätten die Rede ist.
(an hand der IC Bezeichnungen könnte ich vielleicht stutzig werden. Nur die kenne ich nicht.)
Gruß olit