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Groz

29.04.2009,
00:17
 

oszillator (Schaltungstechnik)

Hallo,

angenommen schwingt ein Oszillator bei 100 MHz und erzeugt eine Oberwelle bei 200 MHz. Wenn ich mit einem Hochpass die Grundwelle sehr stark dämpfe und die Oberwelle herausfiltere, bekomme ich dann eine 200 MHz Sinusschwingung am Ausgang des Filters?

danke!

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
29.04.2009,
03:33

@ Groz

oszillator

» angenommen schwingt ein Oszillator bei 100 MHz und erzeugt eine Oberwelle
» bei 200 MHz. Wenn ich mit einem Hochpass die Grundwelle sehr stark dämpfe
» und die Oberwelle herausfiltere, bekomme ich dann eine 200 MHz
» Sinusschwingung am Ausgang des Filters?

Theoretisch schon.
Besser wird's, wenn du einen Schwingkreis für 200MHz dahinterbastelst statt dem Hochpass.

Wie wird die 2. Oberwelle denn erzeugt? Bei Rechteck treten z.B. die 3. 5. 7. usw Oberwelle auf (ungerade) die geraden (2. 4. 6. ..) jedoch nicht oder sehr schwach.

Leute, erzählt doch mal auf was das hinauslaufen soll. Immer diese Raterei / Geheimniskrämerei. Wir sind doch keine Hellseher :-(

Ja, auf diese Art hat der Amateurfunker früher höhere Frequenzen erzeugt, bei denen ein Oszillator nicht mehr sauber schwang. Aber bei deiner Fragestellung vermute ich so einen Hintergrund eher nicht und ausserdem ist sowas heute kein Problem mehr.

Also warum nicht gleich einen 200MHz Oszillator oder eine PLL ?

hws

Groz

29.04.2009,
08:29

@ hws

oszillator

» Ja, auf diese Art hat der Amateurfunker früher höhere Frequenzen erzeugt,
» bei denen ein Oszillator nicht mehr sauber schwang. Aber bei deiner
» Fragestellung vermute ich so einen Hintergrund eher nicht

doch.

Danke für die Antwort!

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
30.04.2009,
12:17

@ hws

oszillator

» » angenommen schwingt ein Oszillator bei 100 MHz und erzeugt eine
» Oberwelle
» » bei 200 MHz. Wenn ich mit einem Hochpass die Grundwelle sehr stark
» dämpfe
» » und die Oberwelle herausfiltere, bekomme ich dann eine 200 MHz
» » Sinusschwingung am Ausgang des Filters?
»
» Theoretisch schon.
» Besser wird's, wenn du einen Schwingkreis für 200MHz dahinterbastelst
» statt dem Hochpass.

Und wenn man diesen Schwingkreis (Bandpass) kritisch mitkoppelt (aktiver Bandpass), hat man einen Oszillator. Es braucht dann halt noch eine Ampiltuden- bzw. Verstaerkungsregelung (z.B. mit FET-Schaltung). Im Prinzip: Die Brücke in Wien lässt grüssen... :-D

» Wie wird die 2. Oberwelle denn erzeugt? Bei Rechteck treten z.B. die 3. 5.

Das gilt allerdings nur bei Tastverhaeltnis t/T=0.5

» 7. usw Oberwelle auf (ungerade) die geraden (2. 4. 6. ..) jedoch nicht oder
» sehr schwach.

Um alle Frequenzen 2,3,4,5,6,7,8... mit abnehmender Amplitude zu erzeugen, braucht es ein Saegezahnsignal.


» Leute, erzählt doch mal auf was das hinauslaufen soll. Immer diese Raterei
» / Geheimniskrämerei. Wir sind doch keine Hellseher :-(

Du vergisst, dass manch einer eine SSC realisieren will. Und da duerfen wir als 08:15-Menschen nichts davon wissen. Es wäre schliesslich auch viel zu gefaehrlich zuviel zu wissen.

Für die welche es noch nicht wissen:
SSC = Secret-Service-Circuit
:rotfl: :rotfl: :rotfl:

» Ja, auf diese Art hat der Amateurfunker früher höhere Frequenzen erzeugt,
» bei denen ein Oszillator nicht mehr sauber schwang. Aber bei deiner
» Fragestellung vermute ich so einen Hintergrund eher nicht und ausserdem
» ist sowas heute kein Problem mehr.
»
» Also warum nicht gleich einen 200MHz Oszillator oder eine PLL ?

Da würde sich die Frage stellen, ob die allenfalls geforderte Praezision diesen Aufwand verlangt.

--
Gruss
Thomas

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