» » angenommen schwingt ein Oszillator bei 100 MHz und erzeugt eine
» Oberwelle
» » bei 200 MHz. Wenn ich mit einem Hochpass die Grundwelle sehr stark
» dämpfe
» » und die Oberwelle herausfiltere, bekomme ich dann eine 200 MHz
» » Sinusschwingung am Ausgang des Filters?
»
» Theoretisch schon.
» Besser wird's, wenn du einen Schwingkreis für 200MHz dahinterbastelst
» statt dem Hochpass.
Und wenn man diesen Schwingkreis (Bandpass) kritisch mitkoppelt (aktiver Bandpass), hat man einen Oszillator. Es braucht dann halt noch eine Ampiltuden- bzw. Verstaerkungsregelung (z.B. mit FET-Schaltung). Im Prinzip: Die Brücke in Wien lässt grüssen...
» Wie wird die 2. Oberwelle denn erzeugt? Bei Rechteck treten z.B. die 3. 5.
Das gilt allerdings nur bei Tastverhaeltnis t/T=0.5
» 7. usw Oberwelle auf (ungerade) die geraden (2. 4. 6. ..) jedoch nicht oder
» sehr schwach.
Um alle Frequenzen 2,3,4,5,6,7,8... mit abnehmender Amplitude zu erzeugen, braucht es ein Saegezahnsignal.
» Leute, erzählt doch mal auf was das hinauslaufen soll. Immer diese Raterei
» / Geheimniskrämerei. Wir sind doch keine Hellseher
Du vergisst, dass manch einer eine SSC realisieren will. Und da duerfen wir als 08:15-Menschen nichts davon wissen. Es wäre schliesslich auch viel zu gefaehrlich zuviel zu wissen.
Für die welche es noch nicht wissen:
SSC = Secret-Service-Circuit
» Ja, auf diese Art hat der Amateurfunker früher höhere Frequenzen erzeugt,
» bei denen ein Oszillator nicht mehr sauber schwang. Aber bei deiner
» Fragestellung vermute ich so einen Hintergrund eher nicht und ausserdem
» ist sowas heute kein Problem mehr.
»
» Also warum nicht gleich einen 200MHz Oszillator oder eine PLL ?
Da würde sich die Frage stellen, ob die allenfalls geforderte Praezision diesen Aufwand verlangt. -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |