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Gast

E-Mail

28.04.2009,
13:45
 

Amplitudenmodulation (Elektronik)

Hallo zusammen

In einer Schulaufgabe steht: Eine 100kHz-Wechselspannung wird mit 1,25kHz amplitudenmoduliert.
Wie finde ich nun raus, welche Frequenz dieses Signal nach der Modulation hat? Kenne mich mit Modulationen leider nicht besonders gut aus..

Gruss & Danke!

Elektronix(R)

28.04.2009,
13:58
(editiert von Elektronix
am 28.04.2009 um 13:58)


@ Gast

Amplitudenmodulation

» Hallo zusammen
»
» In einer Schulaufgabe steht: Eine 100kHz-Wechselspannung wird mit 1,25kHz
» amplitudenmoduliert.
» Wie finde ich nun raus, welche Frequenz dieses Signal nach der Modulation
» hat? Kenne mich mit Modulationen leider nicht besonders gut aus..
»
» Gruss & Danke!

Der Sinn einer Modulation ist, einem Trägersignal (hier Deine 100kHz) eine Nutzfrequenz aufzumodulieren, um es über größere Strecken zu versenden. Wenn das Signal dann im Empfänger demoduliert wird, soll natürlich nur noch das Nutzsignal übrig bleiben.
Da das Signal amplitudenmoduliert wird, ändert sich nur die Amplitude, nicht die Frequenz.

--
Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett..

Torsten(R)

E-Mail

28.04.2009,
14:01

@ Gast

Amplitudenmodulation

» In einer Schulaufgabe steht: Eine 100kHz-Wechselspannung wird mit 1,25kHz amplitudenmoduliert.
» Wie finde ich nun raus, welche Frequenz dieses Signal nach der Modulation hat?

Welche Frequenz ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Denn nach der Amplitudenmodulation sollte eher ein Frequenzspektrum vorliegen.
Dieses geht von t-w bis t+w, t Trägerfrequenz, w Nutzsignal.
Hat das Nutzsignal wie in Deinem Fall eine feste und bekannte Frequenz, dann sieht man im Frequenzbereich drei Peaks, die bei den Frequenzen t-w, t und t+w liegen.

» Kenne mich mit Modulationen leider nicht besonders gut aus..
Seltsam, denn üblicherweise werden die Grundlagen in der Schule besprochen, bevor der Lehrer entsprechende Aufgaben verteilt.

Gruß
Torsten

x y

28.04.2009,
14:22

@ Elektronix

Amplitudenmodulation

» Da das Signal amplitudenmoduliert wird, ändert sich nur die Amplitude,
» nicht die Frequenz.

Nö.

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
28.04.2009,
22:57

@ Torsten

Amplitudenmodulation

» » Kenne mich mit Modulationen leider nicht besonders gut aus..

» Seltsam, denn üblicherweise werden die Grundlagen in der Schule
» besprochen, bevor der Lehrer entsprechende Aufgaben verteilt.

Ob es dabei verstanden wird, kommt oft auch noch darauf an, wie das "Besprechen" so stattfindet... :-|

--
Gruss
Thomas

Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9

stefan.pn

29.04.2009,
10:05

@ schaerer

Amplitudenmodulation

» Ob es dabei verstanden wird, kommt oft auch noch darauf an, wie das
» "Besprechen" so stattfindet... :-|

...oder ob man zuhört :-D

Ne aber mal im Ernst. Ich bin in einem Monat fertig mit meiner Ausbildung, und in den 5 Jahren hat es nie Aufgaben zu Themen gegeben, die wir nicht vorher durchgenommen haben.
Anders sieht es da bei Referaten aus. Da gabs oft Sachen auf zu arbeiten, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Ist aber in Zeiten des Internets nicht so schwierig, und sogar eine ganze gute Übung für später :-)

Das es eine Aufgabe gibt, bei der man sich selbst etwas erarbeiten muss, kann ich mir trotzdem gut vorstellen. Warum auch nicht? Modulationsverfahren sind nicht gerade ein Thema über das sich google ausschweigt.

lg Stefan

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
29.04.2009,
11:14
(editiert von geralds
am 29.04.2009 um 11:15)


@ stefan.pn

Amplitudenmodulation

» » Ob es dabei verstanden wird, kommt oft auch noch darauf an, wie das
» » "Besprechen" so stattfindet... :-|
»
» ...oder ob man zuhört :-D
»
» Ne aber mal im Ernst. Ich bin in einem Monat fertig mit meiner Ausbildung,
» und in den 5 Jahren hat es nie Aufgaben zu Themen gegeben, die wir nicht
» vorher durchgenommen haben.
» Anders sieht es da bei Referaten aus. Da gabs oft Sachen auf zu arbeiten,
» von denen wir noch nie etwas gehört haben. Ist aber in Zeiten des
» Internets nicht so schwierig, und sogar eine ganze gute Übung für später
» :-)
»
» Das es eine Aufgabe gibt, bei der man sich selbst etwas erarbeiten muss,
» kann ich mir trotzdem gut vorstellen. Warum auch nicht?
» Modulationsverfahren sind nicht gerade ein Thema über das sich google
» ausschweigt.
»
» lg Stefan

---
Dabei kann man sich ja selbst Aufgaben stellen.
Thema für Thema, Schritt für Schritt.

Letztendlich hat man ja diesen Zweig der Erleuchtung gewählt.
Da ist das persönliche Interesse der beste Lehrer.
- "was einem dabei alles einfallen kann!, wow, aha, oho"..... :ok:

-- Heut zutage ist leider die Zeitausnutzung -ähm- Optimierung,
das größte Hindernis für gute, tolle Projekte.
Auch eine Erfahrung kann ein Projekt sein.

Leider wird dann da nur mehr in Flip-charts, im Flussdiagram,
-> Steno-stil gedacht.
"ALLES muss jetzt und sofort gleichzeitig gelernt werden,
weil morgen haben wir keine Zeit mehr."
"Man versäumt ja einiges....; die heißen Joystick's, neuestes Handy?!"

So gehen die Schulen eben leider nur mehr mit der Flip-Chart Tafel und
wollen dem Schüler einen Lehrplan ins Hirn drücken. - "Drückeberger!"
Das geht nicht!
Jugendliche brauchen Zeit und ANLEITUNG, müssen probieren können,
damit das Gelernte sich gemerkt werden kann.

Dann kommt er in den Berufsalltag, und was muss er dann tun?
SOFORT auf 100 aufdrehen und roboten, OHNE einen Schimmer,
wie es in so einer Firma zugeht.
Hauptsache das Geld fließt rein.

"Wer kann einen (Politiker) Schraubendreher richtig schwingen?"
"Die können max. Worte Schwingen, und machen dies zum Gesetz".

Leider erklärt das Internet auch nicht alles.
Vor allen eine persönliche Ansprechperson wäre von Vorteil,
ausser dieses Forum natürlich!

Auch wenn wir uns nicht persönlich sehen können,
ist doch unser Kontakt hier echt Spitze! Nicht wahr?!

- Die Ohrfeigen folgen prompt, bei Dummy-Geplauder!
ähm, auf meinem Senf auch hier???

Macht nix.
Das wichtigste ist: Seine Ideen, wann und wie immer es geht, zu verwirklichen!

--> Thread "Bedenkliche Entwicklungen"
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/forum_entry.php?id=93759&page=0&category=all&order=last_answer

Alles Gute, viel Erfolg beim Abschluss.


Viel Spass beim Elektronen Schieben
Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

stefan.pn

29.04.2009,
16:28

@ geralds

Amplitudenmodulation

ja um etwas Gelerntes ausprobieren zu können bleibt leider wenig Zeit, das ist schade.
Ich finde man muss in seinem Leben einfach ein paar Transistoren und Widerstände über den Jordan schicken, um ein Gefühl für Verlustleistung zu bekommen. :-D Aber dafür ist meistens kein Platz in der Ausbildung.

Naja ich wollte jetzt auch nicht grad eine Diskussion starten, aber das mit der Bildung ist halt so ne sache...

lg Stefan

Baldwin(R)

E-Mail

29.04.2009,
19:02

@ stefan.pn

Amplitudenmodulation

Ausbildung ist auch nicht ein "nine to five" Job.
Man kann auch auf private Kosten Jordandelegationen entsenden:-D

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
29.04.2009,
19:06

@ stefan.pn

Amplitudenmodulation

» ja um etwas Gelerntes ausprobieren zu können bleibt leider wenig Zeit, das
» ist schade.
» Ich finde man muss in seinem Leben einfach ein paar Transistoren und
» Widerstände über den Jordan schicken, um ein Gefühl für Verlustleistung zu
» bekommen. :-D Aber dafür ist meistens kein Platz in der Ausbildung.

Darum ist es besonders wertvoll, wenn dieser Beruf auch Hobby ist und man selbst durch Basteln praktisch lernt. Das bringt unheimlich viel!

» Naja ich wollte jetzt auch nicht grad eine Diskussion starten, aber das
» mit der Bildung ist halt so ne sache...

Es ist ein Out-Of-Topic-Thema, über das sich immer zu sprechen lohnt.

--
Gruss
Thomas

Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9