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Martin_U5(R)

21.04.2009,
12:54
 

LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung (Elektronik)

Hallo,

ich möchte gerne diese http://www.marcus-pool.de/Elektronik/LED-Voltmeter/LM_3914.pdf so modifizieren:

Bei Betätigung eines Schalter, soll die Spannung langsam auf 12V ansteigen (ca. 6-10sek)
Dadurch werden die Ausgänge des LM3914 nacheinander eingeschaltet.
An den Ausgängen sollen sich Relais befinden (statt der Dioden).
Wird der Schalter ausgeschaltet, soll die Spannung langsam wieder abfallen, sodass die Ausgänge nacheinander wieder abfallen.

Jetzt weiss ich nicht so richtig, wie ich den Kondensator und den Widerstand berechnen muß und wie das dann eingebunden wird.
Ich würde mich sehr über Eure Hilfe freuen.

Gruß Martin

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
21.04.2009,
14:54
(editiert von geralds
am 21.04.2009 um 14:55)


@ Martin_U5

LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung

» Hallo,
»
» ich möchte gerne diese
» http://www.marcus-pool.de/Elektronik/LED-Voltmeter/LM_3914.pdf so
» modifizieren:
»
» Bei Betätigung eines Schalter, soll die Spannung langsam auf 12V ansteigen
» (ca. 6-10sek)
» Dadurch werden die Ausgänge des LM3914 nacheinander eingeschaltet.
» An den Ausgängen sollen sich Relais befinden (statt der Dioden).
» Wird der Schalter ausgeschaltet, soll die Spannung langsam wieder
» abfallen, sodass die Ausgänge nacheinander wieder abfallen.
»
» Jetzt weiss ich nicht so richtig, wie ich den Kondensator und den
» Widerstand berechnen muß und wie das dann eingebunden wird.
» Ich würde mich sehr über Eure Hilfe freuen.
»
» Gruß Martin

Das ginge mit einem Dreieckgenerator, der eine Stoppfunktion hat (Komparator), wenn eine bestimmte Spannung erreicht ist.
- Musikinstrumente wie Synthesizer haben so was.
Elektor hat eine Menge Bücher und Zeitschriften mit diesem Thema, "Generatoren".
www.elektor.de

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
21.04.2009,
16:04

@ Martin_U5

LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung

Hallo

Das IC fährt von 0 - 12V, wenn am Eingangspin 5 eine Spannung von 0-1,25V angelegt wird. Klemm doch mal verschiedene Kondensatoren an diesen Pin und nehme den Widerstand nach Plus weg so dass sich der Kondensator über den anderen Widerstand nach Masse entladen kann.

Theo

El-Haber

21.04.2009,
16:30

@ Martin_U5

LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung

Hi,
damit die Spannung am Pin 5 langsam ansteigen kann, braucht es statt der beiden Widerstände (R3,R4) einen Kondensator nach Masse und einen Ladewiderstand nach +12V.
Für die geforderten 6-10 Sekunden werden diese Kondensatoren relativ groß zu wählen sein.

Berechnung: vollständige Ladung eines Kondensators ist nach einer Zeit von 5x der sich aus R * C ergebenden Zeitkonstante gegeben. Nach 1x Zeitkonstante ist bereits eine Spannung von ca. 67% erreicht. Der Eingang (Pin 5) ist ab ca. 1,3V voll ausgesteuert.

Bei einem Ladewiderstand von 470kOhm würde ein Kondensator von 12uF in ca. 6 Sekunden diese 67% Spannung erreichen.
Wenn also von den 12V ein Spannungsteiler eine Spannung von ca. 2V erzeugt (R3/R4 = 5:1 = 10k:2,2k), dann kann der Vorwiderstand von 470kOhm am +Pol des Kondensator und am Pin 5 angeschlossen diese Verzögerung bewirken.
Beim Ausschalten braucht es dann noch eine Versorgungsüberbrückung für die Relais und den Baustein, wenn die 12V von der Ladeschaltung getrennt werden (Ausschaltsimulation) und damit die Spannung wieder abfällt.

Achtung: die Spannung steigt nicht linear - entweder den LM3915 verwenden oder statt des Vorwiderstandes am
Ladekondensator eine Stromquelle mit BF245 aufbauen.

Soweit zum Weiterdenken.

Cu
Stef

El-Haber

21.04.2009,
16:33

@ Martin_U5

LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung

Wollte noch einen Link schicken:

http://www.knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/2/index.htm

CU