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Werner

30.03.2009,
22:21
 

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt (Elektronik)

Hallo Experten

Bitte mir mal bei meinem Gedankengang helfen.

Beschäftige mich gerade mit dem Hausbauen und habe die irre Vision energieautark also ohne Stromanschluss zu planen und zu leben.
Ist mehr eine Gesinnungsfrage als vernünfig.

Jetzt benötige ich ca. 20kWh/Tag und das im wesentlichen tagsüber also mal vereinfacht 10 Stunden mit 2kWh

d.h auf der 230V Seite ca. 8A (Spitzen mal ausgeklammert)
daraus ergibt sich für die Battereianlage mit 48V ca. 40A

10 Stunden lang = 400Ah aus der Batterie.

nur wenn ich die maximalen Zyklen (6000) bei OPzS Zellen in der maximal garantiereten Akkulebensdauer (15 Jahre) wie erreichen will, sollte ich den Akkusatz maximal mit 20% belasten und bräuchte dann eine 8000Ah Batterieanlage.

Ist da mein Gedankengang richtig?

Das ganze ist schon ein wenig irre aber der notwendige Batterieraum WR und die Akkus schätze ich auf 10.000 Euro alle 15 Jahre. (der notwenige Behördenkram stört mich nicht)
Sind so gesehen 2 Euro/Tag und das kosten mich (blöderweise) auch die Zigaretten.
Oberste Maxime muss sein Strom sparen wo geht aber die Wärmepumpe und ein moderner Haushalt benötigt elektrische Energie.
Noch viel gestörter ist dann das Projekt nachladen der Akkus. Voltaik(nachgeführte) die im Winter 20kWh/d bringt wird nicht finanzierbar. Da denke ich aber über Alternativen nach.
Realistisch ist nur Pelletofen mit Sterlingmotor und eingebautem Generator.
Kaufmännisch ist das nicht so toll das Konzept aber das ist nicht meine Haupüberlegung.

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
30.03.2009,
23:35
(editiert von geralds
am 30.03.2009 um 23:37)


@ Werner

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

» Hallo Experten
»
» Bitte mir mal bei meinem Gedankengang helfen.
»
» Beschäftige mich gerade mit dem Hausbauen und habe die irre Vision
» energieautark also ohne Stromanschluss zu planen und zu leben.
» Ist mehr eine Gesinnungsfrage als vernünfig.
»
» Jetzt benötige ich ca. 20kWh/Tag und das im wesentlichen tagsüber also mal
» vereinfacht 10 Stunden mit 2kWh
»
» d.h auf der 230V Seite ca. 8A (Spitzen mal ausgeklammert)
» daraus ergibt sich für die Battereianlage mit 48V ca. 40A
»
» 10 Stunden lang = 400Ah aus der Batterie.
»
» nur wenn ich die maximalen Zyklen (6000) bei OPzS Zellen in der maximal
» garantiereten Akkulebensdauer (15 Jahre) wie erreichen will, sollte ich
» den Akkusatz maximal mit 20% belasten und bräuchte dann eine 8000Ah
» Batterieanlage.
»
» Ist da mein Gedankengang richtig?
»
» Das ganze ist schon ein wenig irre aber der notwendige Batterieraum WR und
» die Akkus schätze ich auf 10.000 Euro alle 15 Jahre. (der notwenige
» Behördenkram stört mich nicht)
» Sind so gesehen 2 Euro/Tag und das kosten mich (blöderweise) auch die
» Zigaretten.
» Oberste Maxime muss sein Strom sparen wo geht aber die Wärmepumpe und ein
» moderner Haushalt benötigt elektrische Energie.
» Noch viel gestörter ist dann das Projekt nachladen der Akkus.
» Voltaik(nachgeführte) die im Winter 20kWh/d bringt wird nicht
» finanzierbar. Da denke ich aber über Alternativen nach.
» Realistisch ist nur Pelletofen mit Sterlingmotor und eingebautem
» Generator.
» Kaufmännisch ist das nicht so toll das Konzept aber das ist nicht meine
» Haupüberlegung.

----
Hallo,


Alles ist relativ :-D;

Hast eine andere Energiequelle, einen Redox-Flow-Akku kannst deine Rechungen neu überdenken:
http://www.isea.rwth-aachen.de/eess/technology/redox-flow

http://de.wikipedia.org/wiki/Galvanische_Zelle

Mit der richtigen Größe und Zusammensetzung kannst mehrere Wochen daraus Strom nukeln.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
30.03.2009,
23:36

@ geralds

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

» » Hallo Experten
» »
» » Bitte mir mal bei meinem Gedankengang helfen.
» »
» » Beschäftige mich gerade mit dem Hausbauen und habe die irre Vision
» » energieautark also ohne Stromanschluss zu planen und zu leben.
» » Ist mehr eine Gesinnungsfrage als vernünfig.
» »
» » Jetzt benötige ich ca. 20kWh/Tag und das im wesentlichen tagsüber also
» mal
» » vereinfacht 10 Stunden mit 2kWh
» »
» » d.h auf der 230V Seite ca. 8A (Spitzen mal ausgeklammert)
» » daraus ergibt sich für die Battereianlage mit 48V ca. 40A
» »
» » 10 Stunden lang = 400Ah aus der Batterie.
» »
» » nur wenn ich die maximalen Zyklen (6000) bei OPzS Zellen in der maximal
» » garantiereten Akkulebensdauer (15 Jahre) wie erreichen will, sollte ich
» » den Akkusatz maximal mit 20% belasten und bräuchte dann eine 8000Ah
» » Batterieanlage.
» »
» » Ist da mein Gedankengang richtig?
» »
» » Das ganze ist schon ein wenig irre aber der notwendige Batterieraum WR
» und
» » die Akkus schätze ich auf 10.000 Euro alle 15 Jahre. (der notwenige
» » Behördenkram stört mich nicht)
» » Sind so gesehen 2 Euro/Tag und das kosten mich (blöderweise) auch die
» » Zigaretten.
» » Oberste Maxime muss sein Strom sparen wo geht aber die Wärmepumpe und
» ein
» » moderner Haushalt benötigt elektrische Energie.
» » Noch viel gestörter ist dann das Projekt nachladen der Akkus.
» » Voltaik(nachgeführte) die im Winter 20kWh/d bringt wird nicht
» » finanzierbar. Da denke ich aber über Alternativen nach.
» » Realistisch ist nur Pelletofen mit Sterlingmotor und eingebautem
» » Generator.
» » Kaufmännisch ist das nicht so toll das Konzept aber das ist nicht meine
» » Haupüberlegung.
»
» ----
» Hallo,
»
»
» Alles ist relativ :-D;
»
» Hast eine andere Energiequelle, einen Redox-Flow-Akku kannst deine
» Rechungen neu überdenken:
» http://www.isea.rwth-aachen.de/eess/technology/redox-flow
»
» http://de.wikipedia.org/wiki/Galvanische_Zelle
»
» Mit der richtigen Größe und Zusammensetzung kannst mehrere Wochen daraus
» Strom nukeln.
»
» Grüße
» Gerald

--
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Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
31.03.2009,
00:07

@ geralds

Elektroautos u. deren Sparsamkeit

In der Krise will man jetzt alternative Transportmöglichkeiten auch in Form von Elektroautos/oder Hybrid etc. forcieren.
Dabei freuen sich wieder die Stromenergieerzeuger weil die Batterien ja ständig deren Abhängigkeit (vom Erzeuger) verlangen.
Beim Hybrid läd zu gewissen Zeiten der Generator/Lichtmaschine über den Benzinmotor wieder die Batterie die dann zu anderer Zeit wieder geleert wird.
Beim Holzpelletsofen wird mit einem Bestückungsautomat, der auch wieder Strom benötigt, die Brennkammer gefüllt.
Bei der Erdwärmepumpe wird die vermeintlich ersparte Energie durch den Stromverbrauch der Umwälzung wieder ausgeglichen.
Man macht sich also immer abhängig von irgendeinem Stromkonzern ..... und spart nichts!!

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
31.03.2009,
00:47

@ Jüwü

Elektroautos u. deren Sparsamkeit; - Atomauto

» In der Krise will man jetzt alternative Transportmöglichkeiten auch in Form
» von Elektroautos/oder Hybrid etc. forcieren.
» Dabei freuen sich wieder die Stromenergieerzeuger weil die Batterien ja
» ständig deren Abhängigkeit (vom Erzeuger) verlangen.
» Beim Hybrid läd zu gewissen Zeiten der Generator/Lichtmaschine über den
» Benzinmotor wieder die Batterie die dann zu anderer Zeit wieder geleert
» wird.
» Beim Holzpelletsofen wird mit einem Bestückungsautomat, der auch wieder
» Strom benötigt, die Brennkammer gefüllt.
» Bei der Erdwärmepumpe wird die vermeintlich ersparte Energie durch den
» Stromverbrauch der Umwälzung wieder ausgeglichen.
» Man macht sich also immer abhängig von irgendeinem Stromkonzern ..... und
» spart nichts!!

----
Ganz relativ wirds dann mit einem Atomauto. Wie beim Atom-U-Boot, nur etwas kleiner.
Ich weiß schon, Vorsicht Strahlung, aber dafür hälts länger.
Das Alpha-Teilchen
für den Alpha-Mann. Das so schwirrt über seinem Kopfe dann.
Das hält ihn am Leben, so dass er sich immer kratzen kann.


Die Blitzenergie,
wäre doch was - das Auto schützt ja eh
als Faraday-Käfig, nur den passenden Speicher brauchst noch.
Oder ein Sonnen-Blitz Auto, wäre doch eine Idee.

Meiner Meinung nach sollten 'alle' KFZ Hersteller sich zusammensetzen
und ein gutes Konzeptfahrzeug bauen, das für die Allgemeinheit leistbar ist.
Ein Fahrzeug sollte eine Menschheitsangelegenheit sein,
und nicht eine von geldgierigen Magnaten.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Thomas Z

31.03.2009,
07:56

@ Werner

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

»
» 10 Stunden lang = 400Ah aus der Batterie.
»
» nur wenn ich die maximalen Zyklen (6000) bei OPzS Zellen in der maximal
» garantiereten Akkulebensdauer (15 Jahre) wie erreichen will, sollte ich
» den Akkusatz maximal mit 20% belasten und bräuchte dann eine 8000Ah
» Batterieanlage.
»
» Ist da mein Gedankengang richtig?

nein
wenn die benötigten 400Ah/Tag nur 20% der Akkukapazität sein sollen (wegen Lebensdauer) dann muss der Akku "nur" 2000Ah haben

Michael Krämer

E-Mail

Düsseldorf,
31.03.2009,
09:47

@ Werner

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

Hallo Werner,

» Ist mehr eine Gesinnungsfrage als vernünfig.
Die Frage ist dabei ja immer, was die Gesinnung einem wert ist. Der eine kann sie sich schlichtweg finanziell nicht leisten, der andere ist bereit, vielleicht auch aus einem Spieltrieb heraus, eine gewisse begrenzte Menge dafür zu bezahlen und für den Dritten spielt Geld sowieso keine Rolex. Ich vermute mal, daß die meisten hier zur ersten oder zweiten Kategorie gehören.

Ich zähle mich zur zweiten Kategorie und habe deshalb vor drei Wochen endlich eine Photovoltaikanlage auf Haus- und Garagendach in Betrieb genommen. Sie hat eine Leistung von 9.4kWp und erzeugt hier in Düsseldorf voraussichtlich um die 8000kWh im Jahr. Das ist ein gutes Stück mehr, als unser Haushalt verbraucht, aber wir sind mangels Speicher nicht autark. Wir haben auch hin- und herüberlegt, sind aber zu dem Schluß gekommen, daß Akkus heutzutage mehr etwas für Personen der Kategorie drei sind. Ich rechne fest damit, daß sich das innerhalb der nächsten zehn Jahre ändert, weil die Nachfrage nach Elektroautos stark steigt.

Bis dahin nutzen wir das Netz als Speicher. Wo ist das Problem? Das Netz ist immer verfügbar und für jede kWh, die wir einspeisen, muß in irgendeinem E-Werk irgendjemand ein paar Briketts weniger auflegen. Auch wenn er nachts und im Winter auch für uns welche auflegen muß, werden im Mittel doch soviele eingespart, wie unsere Anlage an Strom einspeist. Solange zu keinem Zeitpunkt aus dem Netz weniger Leistung entnommen wird, wie eingespeist wird, muß man die überschüssige Energie nicht wirklich speichern.

Trotzdem wünsche ich viel Erfolg. Irgendjemand muß ja die hohen Anfangsinvestitionen tätigen. Ich steige dann ein, wenn es auch für Kategorie zwei Sinn macht :-D

Schönen Gruß,

Michael

ArndM

31.03.2009,
10:45

@ Werner

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

An deiner Rechnung irritiert mich, dass du die benötigte Speicherkapazität aus den Verbrauch für einen Tag berechnest. Es ist doch eher interessant, wie lange man ohne Sonne auskommen möchte. Auch im Sommer gibt es Tage, an denen die Anlage drastisch weniger liefern wird als bei Sonnenschein.

Ich würde einen anderen Ansatz wählen. Pack dir so viel Solarzellen aufs Dach, dass du bei Sonnenschein damit deinen Strombedarf decken kannst - nicht mehr. Der Hauptstromliferant wird dann deine Kraft-Wärme Anlage. Dieselbetrieben ist das bewährte Technik. Ich vermute, du willst unabhängig vom Öl sein - daher ist bei dir der Brenner dann halt holzbetrieben.

So kommst du mit minimalem Speicheraufwand aus.

Strom per Fotovoltaik zu erzeugen ist nicht sonderlich effektiv. Auch die Ökobilanz ist nicht toll.



Gruß, Arnd

Gast

31.03.2009,
10:59

@ Werner

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

20kw/h halt ich für sehr verschwenderisch. Vielleicht solltest Du Deinen Energieverbrauch neu überdenken.

Ich benötige aktuell pro Tag ca 2kw/h, das sind gerade mal 10% von Deinem Verbrauch. Das Argument ich habe Familie zählt nicht, da wohl alle in den selben Fernseher schauen (sollten) und alle das gleiche Licht nutzen und ob 3 Kartoffeln mehr gekocht werden, spielt auch keine Rolle. Es ist intelligenter Energie zu sparen, als Technik einzusetzen um den verschwenderischen Verbrauch zu ermöglichen.

Von Pelletsöfen rate ich dringend ab. Meine Freundin hat einen. Von den Wartungs/Kaminfeger/Ausfallkosten, hätte sie locker das Heizöl für einen Ölofen finanzieren können. Diese PÖs sind sehr wartungsintensiv. Ein Kaminfegerbesuch kostet knapp 200 EUR, eine Wartung 250 EUR und bei jedem Ausfall nochmals ca. 250 EUR. Alleine die Unterhaltskosten pro Jahr (ohne Stromkosten) belaufen sich auf ca. 750-1000 EUR


Gruß
ein Gast

Kendiman

31.03.2009,
11:02

@ Michael Krämer

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

» Bis dahin nutzen wir das Netz als Speicher. Wo ist das Problem? Das Netz
» ist immer verfügbar und für jede kWh, die wir einspeisen, muß in
» irgendeinem E-Werk irgendjemand ein paar Briketts weniger auflegen. Auch
» wenn er nachts und im Winter auch für uns welche auflegen muß, werden im
» Mittel doch soviele eingespart, wie unsere Anlage an Strom einspeist.
» Solange zu keinem Zeitpunkt aus dem Netz weniger Leistung entnommen wird,
» wie eingespeist wird, muß man die überschüssige Energie nicht wirklich
» speichern.
»
Hallo Michael,
leider ist das Problem nur zum Teil gelöst. Natürlich kann man die überschüssige Energie gegen gute Kostenerstattung den E-Werken zur Verfügung stellen. Dafür könne sie dann ein Brikett weniger auflegen. So weit – so gut.
Dann kommt auch der Nachbar mit seiner Solaranlage. Wieder ein Brikett weniger. Die Windmühlen sind in ihrer Leistung auch nicht zu verachten. Also noch ein paar Briketts weniger. Die Kraftwerke reduzieren Ihre Leistungen. Generatoren sind nicht mehr voll ausgelastet. Ihr Wirkungsgrad reduziert sich drastisch.
Die Sonne scheint. Der Wind steht gut. Es wird viel erneuerbare Energie erzeugt.
Plötzlich ein Wetterumschwung, Sonne ist weg, der Wind wird zum lauen Lüftchen.
Die E-Werke haben die Feuerung mit Kohle und Braunkohle aber reduziert. Sie müssen jetzt aber die volle Leistung liefern und die Versorgung der Bürger mit elektrischer Energie sicherstellen. Wie schnell kann man Kraftwerke wieder hochfahren, wenn man vorher aber weniger Briketts aufgelegt hat.
Oben steht ein bemerkenswerter Satz
Wo ist das Problem? Das Netz ist immer verfügbar.
Warum ist ein Netz immer verfügbar. Wer trägt die Verantwortung, wenn Stromlieferanten (Solaranlagen- und Windkraftanlagenbetreiber) keinen Strom mehr liefern?
Alles nur Gedanken, die ich mir gemacht habe!
Gruß Kendiman

Michael Krämer

E-Mail

Düsseldorf,
31.03.2009,
11:16

@ Kendiman

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

» Dann kommt auch der Nachbar mit seiner Solaranlage. Wieder ein Brikett
» weniger. Die Windmühlen sind in ihrer Leistung auch nicht zu verachten.
» Also noch ein paar Briketts weniger. Die Kraftwerke reduzieren Ihre
» Leistungen. Generatoren sind nicht mehr voll ausgelastet. Ihr Wirkungsgrad
» reduziert sich drastisch.
» Die Sonne scheint. Der Wind steht gut. Es wird viel erneuerbare Energie
» erzeugt.
» Plötzlich ein Wetterumschwung, Sonne ist weg, der Wind wird zum lauen
» Lüftchen.
» Die E-Werke haben die Feuerung mit Kohle und Braunkohle aber reduziert.
» Sie müssen jetzt aber die volle Leistung liefern und die Versorgung der
» Bürger mit elektrischer Energie sicherstellen. Wie schnell kann man
» Kraftwerke wieder hochfahren, wenn man vorher aber weniger Briketts
» aufgelegt hat.
Diese Diskussion kenne ich natürlich und im Prinzip ist die Argumentation auch korrekt. Aber solange die eingespeiste Energiemenge sich im Bereich weniger Prozent bewegt, ist das problemlos zu handhaben. Die Regelung des E-Werks bricht ja auch nicht zusammen, wenn ich die Waschmaschine und den Trockner gleichzeitig einschalte und abschalte. Wenn 20 oder 30% eingespeist werden, dann ist das wohl nicht mehr zu vernachlässigen, aber soweit sind wir noch lange nicht.

» Oben steht ein bemerkenswerter Satz
» Wo ist das Problem? Das Netz ist immer verfügbar.
» Warum ist ein Netz immer verfügbar. Wer trägt die Verantwortung, wenn
» Stromlieferanten (Solaranlagen- und Windkraftanlagenbetreiber) keinen
» Strom mehr liefern?
Worauf spielst Du hier an? Auf die Stromausfälle in USA vor einigen Jahren? Da haben die Stromkonzerne zu wenig Geld verdient, um die Netze in Schuß zu halten. Das darf natürlich nicht passieren. Es muß ein fairer Strompreis bezahlt werden, so daß keiner die Lust an dem Geschäft verliert.

Michael

Michael Krämer

E-Mail

Düsseldorf,
31.03.2009,
11:22

@ Gast

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

» 20kw/h halt ich für sehr verschwenderisch. Vielleicht solltest Du Deinen
» Energieverbrauch neu überdenken.
»
» Ich benötige aktuell pro Tag ca 2kw/h, das sind gerade mal 10% von Deinem
» Verbrauch. Das Argument ich habe Familie zählt nicht, da wohl alle in den

2kW/h ist etwas ganz anderes, als 2kWh. Wenn Du da mal nichts verwechselst...
Aber der Stromverbrauch ist nicht direkt vergleichbar. Wenn jemand einen Ölofen für die Heizung hat und einen Gasherd verwendet, aber fast immer in der Kantine ißt, dann hat er einen ganz anderen Verbrauch, als einer mit elektrischem Durchlauferhitzer und zwei warmen Mahlzeiten am Tag.

Michael

Werner

31.03.2009,
11:29

@ Gast

Antworten + Gedanken

Danke für die Antworten

Ich gebe durchaus zu ganz "normal" ist das Projekt nicht. Da ich aber beim Hausbau planen bin überlege ich mir ernsthaft das umzusetzen.

Es ist theoretisch alles möglich aber spannend wird es erst in der Praxis und damit meine ich aber nicht Kerzenschein und mit den Hühnern schlafen gehen.

@ Michael
Spieltrieb ist nicht so falsch. Ein Hobby kostet eben Geld. Voltaik (nur 4kw weil zuwenig Dach) habe ich jetzt schon und das Nezt als Speicher plus den netten Einspeisetarif läuft ja überzeugt mich als Konzept nicht wirklich. (Reserveleistung muss vorgehalten werden)und ist das was Kendiman auch anspricht.

@ArndM
Das ist mal das worst case Szenario. Tagsüber wird eine kleine PV viel helfen. Mit der normalerweise nur 20% Auslastung will ich die Lebendsaduer möglichst hoch halten und kann mir bei Sauwetter einige Tiefentladungen = 4 Tage leisten
Die Ökobillanz der PV ist schon toll. Da muss ich energisch Einspruch erheben.
Gedankenbeispiel: Modul 200Wp = 15kg
realistische Lebensdauer 25 Jahre
CO2 freie erzeugte Energiemenge 180kWh/jahr * 25 Jahre = 4500kWh Das kann niemals in der Produktion benötigt werden.

@Gast
Also so 5000-6000kWh/jahr (4 Personen) sind es immer. Standby und Licht ist optimiert, Desktops werden durch Notebooks ersetzt und die Poolfilteranlage bekommt heuer Voltaik (-1000kWh)
Alle gleicher Fernseher ist mit pupertierenden Kindern eine Illussion Waschmaschine und Trockner läuft auch einmal am Tag. 4000/Jahr wäre optimal

@ Thomas Z
Danke! Macht die Investitionskosten gleich interessanter

Danke allen fürs mitdenken

ArndM

31.03.2009,
11:53

@ Werner

Antworten + Gedanken

» @ArndM
» Die Ökobillanz der PV ist schon toll. Da muss ich energisch Einspruch
» erheben.
» Gedankenbeispiel: Modul 200Wp = 15kg
» realistische Lebensdauer 25 Jahre
» CO2 freie erzeugte Energiemenge 180kWh/jahr * 25 Jahre = 4500kWh Das kann
» niemals in der Produktion benötigt werden.
»

Die energetische Amortisation tritt je nach Zellentyp nach 3-7 Jahren ein.
Problematisch sind die Vorhersagen der Lebensdauer von Zelle und Umrichter. Gerade letztere neigten anscheinend dazu, die versprochene Lebendauer bei weitem nicht zu erreichen.
Entsorgung der Zellen und Elektrik muss auch noch betrachtet werden.

Ich will damit nicht sagen, die Bilanz sei negativ! Nur sonderlich toll finde ich sie nicht.

Insbesondere die ineffiziente Speicherung von elektrischer Energie macht Solarzellen für Insellösungen problematisch.

Hast du die Möglichkeit ein Windrad aufzustellen? Es gibt da Anlagen in allen Größen. das entzerrt die Schwankung in der Stromerzeugung etwas.

Bei Verwendung eines Blockheizkraftwerkes (Kraft-Wärme-Kopplung) sollten Wasch- und Spülmaschiene unbedingt an Warmwasser angeschlossen werden.

Ein Gasherd ist für dich wahrscheinlich nicht akzeptabel, oder? Strom zum Heizen zu verwenden ist aber ökologischer Unsinn.

Gruß, Arnd

Gast

31.03.2009,
13:11

@ Michael Krämer

Bitte Rechnungskontrolle für verrücktes E Technik Projekt

» » 20kw/h halt ich für sehr verschwenderisch. Vielleicht solltest Du Deinen
» » Energieverbrauch neu überdenken.
» »
» » Ich benötige aktuell pro Tag ca 2kw/h, das sind gerade mal 10% von
» Deinem
» » Verbrauch. Das Argument ich habe Familie zählt nicht, da wohl alle in
» den
»
» 2kW/h ist etwas ganz anderes, als 2kWh. Wenn Du da mal nichts
» verwechselst...
» Aber der Stromverbrauch ist nicht direkt vergleichbar. Wenn jemand einen
» Ölofen für die Heizung hat und einen Gasherd verwendet, aber fast immer in
» der Kantine ißt, dann hat er einen ganz anderen Verbrauch, als einer mit
» elektrischem Durchlauferhitzer und zwei warmen Mahlzeiten am Tag.
»
» Michael

Hallo

ich meinte natürlich 2kwh pro Tag. Hatte das wohl aus dem Fragesteller falsch übernommen.
Es kommt nicht darauf an, ob man in der Kantine isst (ich ess nicht in der Kantine, habe auch keinen Gasherd). Es kommt nur darauf an, ob man verschwenderisch mit energie umgeht. 6000-7000kwh sind definitiv viel zu viel. Leider ist es beim Gesetzgeber noch nicht durchgedrungen, dass weniger Verbrauch billig und hoher Verbrauch teuer werden muss. Aktuell ist es umgekehrt. Je weniger verbraucht wird, desto teurer ist die kwh. Der Preis für die prioaten kwh sollten exponentiell ansteigen. Ich denke, dann würden die Leute ihre (pubertierenden) Kinder (besser)erziehen und ihnen beibringen, dass man mit den Ressourcen verantwortungsvoll umgeht.

Gast

Werner

31.03.2009,
14:35

@ ArndM

Antworten + Gedanken

»
» Insbesondere die ineffiziente Speicherung von elektrischer Energie macht
» Solarzellen für Insellösungen problematisch.

ist leider richtig
meine Hoffnungen setzte ich auf
http://www.eestorbatteries.com/
aber nur wenn sich das nicht als riesen Schwindel herausstellt
»
» Hast du die Möglichkeit ein Windrad aufzustellen? Es gibt da Anlagen in
» allen Größen. das entzerrt die Schwankung in der Stromerzeugung etwas.
Seit 1 Woche steht am zukünftigen Bauplatz eine Windmessung mit Datenlogger um Grundlagen zu schaffen. Windräder gibt es einen große Vielfalt und die Auswahl bedarf mal einer Grundlagenerfassung.

» Bei Verwendung eines Blockheizkraftwerkes (Kraft-Wärme-Kopplung) sollten
» Wasch- und Spülmaschiene unbedingt an Warmwasser angeschlossen werden.
Das habe ich in der jetzigen Behausung gerade umgesetzt (sind zwar noch keine Geräte mit expilzitem Warmwasseranschluß) um die Einsparungsmöglichkeit zu testen. Jetzt kommt das Warmwasser von einer Gastherme
»
» Ein Gasherd ist für dich wahrscheinlich nicht akzeptabel, oder? Strom zum
» Heizen zu verwenden ist aber ökologischer Unsinn.
zugegeben ist ein offener Punkt im Konzept. Gas ist aus ideologischen Überlegungen nicht so toll. Gäbe es endlich gasbetriebebe Wärmepumpen wäre gleich alles wieder anders. Da müsste ich über Gas als Primärenergiequelle nachdenken. Gasbetriebene Wärmepumpen gibt es zwar aber sind viel viel zu Leistungsstark.
Heizen ist mir mir selbst noch nicht ausdisskutiert. Ich rechne gerade an einem Speicher (90m³ Sole Schottermischung) weil im Gegensatz zur Erdwärme oder Wasser/Wasser Wärmepumpe müsste sich die Wärmepumpe dadurch geringer auslegen lassen. Zum Beginn der Heizsaison reicht Wärmetauscher und Umwältzpumpe.
Was aber beim kochen nix hilft

Baubeginn ist frühestens 2011 - also noch Zeit zum nachdenken
»
» Gruß, Arnd