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murdoc

E-Mail

29.03.2009,
08:49
 

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!! (Elektronik)

Hallo liebes Forum

Ich habe hier zwei Batterien (6V),Model: DM6-10.

Die Batterien lagen die letzten vier Jahre auf dem Dachboden und wurden seit dem her nicht mehr benutzt.Auch an sich wurden sie nicht oft benutzt(wenn es hoch kommt mal grade plus minus 150 h.Jedoch funktionierten sie zu dem Zeitpunkt des Gebrauchs 1A einwandfrei.
Im groben sind sie ca.8 Jahre alt,und stammen aus einem elektrisch betriebenen Kindermotorad(halt so ein Spielzeug für Kinder bis 6 Jahre).

Nun wollte ich die Batterien für andere Zwecke benutzen und habe sie runtergehollt und das aufladeGerät dran angeschlossen.

Das Ladegerät:
IN :230v Wechsels.50-60Hz
Out:6V Gleichs.0,6 A.3´6VA
Typ.E6CFIS

Das Ladegerät funktioniert(habe eine Leuchte zum Test dran angeschlossen,und sie leuchtete)

Die Batterie Hing jetzt ca.26 h am Ladegerät,doch es tut sich nichts aus der Batterie.
Das Ladegerät besitzt eine Meldeleuchte die erlischt wenn die Batterie aufgeladen ist und hört dann auf automatisch weiter zu laden.Doch heute morgen (nach ca.26h)leuchtete die Meldeleuchte immer noch und die Batterie wird einfach nicht aufgeladen.

Angeschlossen habe ich Plus an Plus,Minus an Minus.

Ich bin mit meinem Latein am Ende und kann es mir einfach nicht erklären wieso es so ist.....
hatt jemand von euch evt. eine Idee worum die Batterie einfach nicht will???

Kann etwa eine Batterie einfach so kaputt gehen???

wäre euch sehr Dankbar um eure Hilfe..

Nette Grüße an alle...

murdoc

E-Mail

29.03.2009,
09:36

@ murdoc

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

Habe mich grad noch eigegoogelt und heraus gefunden das man Bleiakkus nicht Tiefenentladen darf,da sie sonst zerstört werden könnten......

Die Selbstentladung erfolgt plus minus ca.5% pro Monat...
Also wenn ich mir das dann so ausrechne ist es sehr wohl möglich das die Akkus total tiefenentladen waren bzw. sind.

Giebt es da evt. ihrgendwelche Tricks wie ich die Batterien wieder zum Laufen bekommen kann,oder ist es wirklich sinnlos und die Schätzchen einfach nur Reif für den Sondermüll???

x y

29.03.2009,
10:10

@ murdoc

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

» Giebt es da evt. ihrgendwelche Tricks wie ich die Batterien wieder zum
» Laufen bekommen kann,oder ist es wirklich sinnlos und die Schätzchen
» einfach nur Reif für den Sondermüll???

Keine Tricks, R.I.P.

Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
29.03.2009,
11:04

@ x y

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

» » Giebt es da evt. ihrgendwelche Tricks wie ich die Batterien wieder zum
» » Laufen bekommen kann,oder ist es wirklich sinnlos und die Schätzchen
» » einfach nur Reif für den Sondermüll???
»
» Keine Tricks, R.I.P.

Ich habe hier ein Akku-Lade-Messgerät von ELV. Es gibt da die Funktion "Auffrischen" auch für Blei-Akkus. Damit habe ich schon Akkus die einen Winter in der Garage im Motorrad verbracht haben wieder zum Leben erweckt, aber ob das bei deinen noch funktioniert bezweifle ich.

A-Freak(R)

Homepage E-Mail

29.03.2009,
11:08

@ murdoc

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

Mit "Bleiakku" statt "Batterie" macht das ganze gleich mehr Sinn.

Als erstes solltest du mal schauen ob die Gehäuse ausgebeult sind und/oder irgendwas rasselt wenn du sie leicht schüttelst. Wenn ja --> Recycling , die Platten zerbröseln und es ist ganz sicher nichts mehr zu retten.

Ist der Akku mechanisch OK und hat noch ein paar Volt besteht noch eine *kleine* Chance die Zellen wieder zum Leben zu erwecken. Sulfatiert ist er auf jedem Fall, durch die Hitze im Sommer warscheinlich auch schon stark ausgetrocknet.

Versuche als erstes mal die kleinen runden Plastikdeckel abzuhebeln und die Gummikappen darunter ohne Beschädigung hochzuheben. In die Löcher füllst du jetzt mit einer Spritze ohne Nadel wenig destiliertes Wasser (rund 1 bis 2mL je Ah) ein und läßt den Akku ein paar Stunden ruhen bis sich die Glasfasermatte vollgesogen hat.

Danach schließt du eine Spannungsquelle mit 2,3V/Zelle (6,9V für einen "6V"-Akku) an, aber über einen relativ großen Vorwiderstand um den Strom auf sehr kleine Werte zu begrenzen, weniger als 10mA pro Ah. Auf diese Weise lädst du für mindestens eine Woche, noch besser längere Zeit mit Ruhepause dazwischen. Auch gut geeignet ist ein kleines Solarpaneel.

Zwischendurch schließt du immer mal wieder für einen kurzen Moment eine "dicke" Glühlampe an, sollte gut 1A pro Ah brauchen. Wenn diese für mehrere Sekunden hell bleibt sind die Chancen hoch daß der Akku langsam wieder zum Leben erwacht.

x y

29.03.2009,
11:12

@ A-Freak

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

[Anleitung zum Wassernachfüllen bei VRLA]

Selbst wenn der Akku wieder etwas Leben zeigt, er hat deutlich an Kapazität verloren, und an Innenwiderstand gewonnen. Bei einem Preis von unter EUR 15,- für einen nagelneuen Akku lohnt sich die ganze Aktion einfach nicht.

murdoc

E-Mail

29.03.2009,
11:20

@ A-Freak

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

ooooha....sehr sehr informativ...thx

also der eine Akku hatt eine Leichte Delle(fast nicht erkennbar aber da)....und beim Schütteln raschelt tatsächlich etwas kleines hin und her im Innere.........
MMhh schade-na gut RIP-werde ich sie wohl beerdigen müssen.

Ich habe jetzt die andere Batterie angeschloßen-Bei der sind keine Dellen erkennbar,jedoch bei schütteln ist ganz Schwach etwas zu hören (aber nicht so wie bei dem erstbeschriebenen Akku)-könnte das die Säureflüßigkeit seien?(oder auch kaputt?)

Da bin ich ja mal gespannt ob die andere wenigstens überlebt hat......werde falls das nichts bringt mit dem aufladen des zweiten Akkus das mit dem destillierten Wasser ausprobieren.....Oder soll ichs dann besser gleich vergessen?(wegen diesem leichtem geräusch beim schütteln)?

Thx schon mal für die Hilfen (ihr seit die Besten!!!;-) )

Kendiman

29.03.2009,
11:21

@ murdoc

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

» Hallo liebes Forum
»
» Ich habe hier zwei Batterien (6V),Model: DM6-10.
»
» Die Batterien lagen die letzten vier Jahre auf dem Dachboden und wurden
» seit dem her nicht mehr benutzt.Auch an sich wurden sie nicht oft
» benutzt(wenn es hoch kommt mal grade plus minus 150 h.Jedoch
» funktionierten sie zu dem Zeitpunkt des Gebrauchs 1A einwandfrei.
» Im groben sind sie ca.8 Jahre alt,und stammen aus einem elektrisch
» betriebenen Kindermotorad(halt so ein Spielzeug für Kinder bis 6 Jahre).
»
» Nun wollte ich die Batterien für andere Zwecke benutzen und habe sie
» runtergehollt und das aufladeGerät dran angeschlossen.
»
» Das Ladegerät:
» IN :230v Wechsels.50-60Hz
» Out:6V Gleichs.0,6 A.3´6VA
» Typ.E6CFIS
»
» Das Ladegerät funktioniert(habe eine Leuchte zum Test dran
» angeschlossen,und sie leuchtete)
»
» Die Batterie Hing jetzt ca.26 h am Ladegerät,doch es tut sich nichts aus
» der Batterie.
» Das Ladegerät besitzt eine Meldeleuchte die erlischt wenn die Batterie
» aufgeladen ist und hört dann auf automatisch weiter zu laden.Doch heute
» morgen (nach ca.26h)leuchtete die Meldeleuchte immer noch und die Batterie
» wird einfach nicht aufgeladen.
»
» Angeschlossen habe ich Plus an Plus,Minus an Minus.
»
» Ich bin mit meinem Latein am Ende und kann es mir einfach nicht erklären
» wieso es so ist.....
» hatt jemand von euch evt. eine Idee worum die Batterie einfach nicht
» will???
»
» Kann etwa eine Batterie einfach so kaputt gehen???
»
» wäre euch sehr Dankbar um eure Hilfe..
»
» Nette Grüße an alle...

Hallo murdoc,
es handelt sich bei der Batterie um einen Blei-Akkumulator mit einen schwefelhaltigem Elektrolyt. Werden die Bleiplatten nach dem Gebrauch nicht sofort nachgeladen, dann setzt sich der Schwefel auf der Platten ab. die Bleiplatten sulfatieren und können nicht mehr geladen werden. Mit diesem Problem haben sich schon Generationen beschäftigt und geärgert. Es wurden verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, jedoch ohne viel Erfolg. Da die Selbstentladung meist noch höher als 5% je Monat ist, ist die Gefahr sehr groß, wenn sie nur herumsteht. Dafür gibt es Ladungserhaltungsgeräte, an die ein Bleiakkumulator angeschlossen werden sollte, wenn er nicht gebraucht wird.
Typisch sind die Akku-Rasenmaäher, die im Herbst abgestellt werden. Im Frühjahr sind sie entladen und die Platten sind sulfatiert. Ein Laden ist nicht mehr möglich. Auch Autobatterien leiden stakt, wenn sie während der Winterperiode voll gefordert werden (Licht, Stereoanlage, Heckscheibenheizung, Gebläse, Sitzheizung, häufiges Starten usw). Da die kurzen Stadtfahrten nicht ausreichen um die Autobatterie wieder voll aufzuladen sulfatieren in jeder Winterperiode die Platten immer mehr. Im 4. Herbst springt der Wagen nicht mehr an. Die bösen Batteriehersteller liefern immer schlechtere Batterien-heißt es dann. Im Herbst und im Winter lade ich mit einem Kleinladegerät die Autobatterie zwischendurch voll auf und kontrolliere den Säurestand. dann hält bei mir jede Autobatterie mindesten 9-12Jahre. Ist erst mal die Batterie sulfatiert, was man auf die Dauer nie ganz vermeiden kann, dann ist leider nichts mehr zu machen. Es wurden schon Versuche mit extrem hohen Ladeströmen experimentiert, um die Sulfatschicht abzusprengen. Meist wird soviel Material abgetragen, daß der Bleischlamm sich unten absetzte und einen Kurzschluß zwischen den Platten verursachte. Dann ist die Selbstentladung noch viel größer.
Ein Bleiakku muß gepflegt werden, dann erfüllt er auch seinen Dienst, indem man den Säurestand über der Plattenoberfläche hält und dafür sorgt, daß der Akku immer voll geladen ist. Sinkt der Säurestand, dann trocknen die Bleiplatten aus. Der ausgetrockene Plattenabscnitt sulfatiert und ist für immer verloren.
Es wird wohl nichts anders übrig bleiben, als den Batterie (Bleiakku) zu entsorgen.
Gruß Kendiman

otti(R)

E-Mail

D,
29.03.2009,
12:15

@ murdoc

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

Hi,
schau mal unter "Akku formieren".

--
Gruß
otti
_____________________________________
E-Laie aber vielleicht noch lernfähig

Irgendeiner

29.03.2009,
15:10

@ murdoc

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

Bitte nicht beerdigen...das sind kleine Chemiewerke :-D

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

29.03.2009,
17:04

@ murdoc

Batterien lassen sich nicht aufladen.Hilfe!!!

» Habe mich grad noch eigegoogelt und heraus gefunden das man Bleiakkus nicht
» Tiefenentladen darf,da sie sonst zerstört werden könnten......
»
» Die Selbstentladung erfolgt plus minus ca.5% pro Monat...
» Also wenn ich mir das dann so ausrechne ist es sehr wohl möglich das die
» Akkus total tiefenentladen waren bzw. sind.
»
» Giebt es da evt. ihrgendwelche Tricks wie ich die Batterien wieder zum
» Laufen bekommen kann,oder ist es wirklich sinnlos und die Schätzchen
» einfach nur Reif für den Sondermüll???

Das lässt sich recht einfach feststellen. Wenn
die Leerlaufspannung der Akkus ohne Ladegerät
weniger als 90 % der Nennspannung beträgt, sind
sie hin.
Gruss
Harald