Alex_
27.03.2009, 20:21 |
LM2917 Frequenz --> Spannung (Elektronik) |
Hallo zusammen,
ich wollte den LM2917 testen und habe die Schaltung exakt wie im Datenblatt, also so:

aufgebaut.
An IN lege ich ein Sinussignal aus der Soundkarte an und messe die Spannung an OUT.
Sobald der Anschluß mit der Soundkarte hergestellt ist, messe ich 0.1, sonst immer 0. Die Frequenz des Signals hat keine Auswirkungen auf den Ausgang.
Mache ich irgendwas falsch oder eignet sich das Soundkartensignal nicht?
Gruß
Alex |
Theo

Düsseldorf, 27.03.2009, 21:28
@ Alex_
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LM2917 Frequenz --> Spannung |
Hallo
Irgendwie sieht das auf dem Datenblatt aber anders aus:

Theo |
Theo

Düsseldorf, 27.03.2009, 21:29
@ Alex_
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LM2917 Frequenz --> Spannung |
Hallo
Irgendwiemsieht das auf dem Datenblatt aber anders aus: |
Alex_
27.03.2009, 22:27
@ Theo
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LM2917 Frequenz --> Spannung |
» Hallo
»
» Irgendwiemsieht das auf dem Datenblatt aber anders aus:
Hmm ich habe das von dort:
http://www.datasheetcatalog.org/datasheetnationalsemiconductor/DS007942.PDF
Seite 6 |
Eberhard

27.03.2009, 22:33
@ Alex_
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LM2917 Frequenz --> Spannung |

Pin 1 des LM2917 benötigt eine Wechselspannung mit ausreichend Pegel relativ zu Masse (0V). Damit der Arbeitspunkt stimmt, z.B. einen 10kOhm-Widerstand von Pin 1 nach Masse legen.
Die Soundkarte muss wirklich reine Wechselspannung liefern und darf keine Gleichspannung überlagert haben (zur Sicherheit an Pin 1 des LM2917 nachmessen!). Falls das nicht der Fall ist, die Soundkarte per Kondensator entkoppeln.
Dann scheinen mir die 100nF an Pin 2 für Audiofrequenzen um wenigstens den Faktor 10 zu hoch. Welcher Frequenzbereich soll denn gewandelt werden?
Schließlich noch an Pin 6 überprüfen, ob sich die 7,6V Z-Spannung einstellen. Falls es weniger ist, die 470 Ohm geringfügig verkleinern (z.B. auf 390 Ohm).
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Alex_
27.03.2009, 22:40
@ Eberhard
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LM2917 Frequenz --> Spannung |
» 
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» Pin 1 des LM2917 benötigt eine Wechselspannung mit ausreichend Pegel
» relativ zu Masse (0V). Damit der Arbeitspunkt stimmt, z.B. einen
» 10kOhm-Widerstand von Pin 1 nach Masse legen.
»
» Die Soundkarte muss wirklich reine Wechselspannung liefern und darf keine
» Gleichspannung überlagert haben (zur Sicherheit an Pin 1 des LM2917
» nachmessen!). Falls das nicht der Fall ist, die Soundkarte per Kondensator
» entkoppeln.
»
» Dann scheinen mir die 100nF an Pin 2 für Audiofrequenzen um wenigstens den
» Faktor 10 zu hoch. Welcher Frequenzbereich soll denn gewandelt werden?
»
» Schließlich noch an Pin 6 überprüfen, ob sich die 7,6V Z-Spannung
» einstellen. Falls es weniger ist, die 470 Ohm geringfügig verkleinern
» (z.B. auf 390 Ohm).
Hallo,
vielen Dank erstmal für Deine Hilfe! Ich wollte einen Frequenzbereich 0 Hz bis 1kHz messen. Werde Deine Ratschläge ausprobieren und berichten!
Grüße
Alex |
Alex_
28.03.2009, 11:17
@ Alex_
|
LM2917 Frequenz --> Spannung |
Hallo,
gerade nochmal ausprobiert:
Auf dem Signal kann ich keine Gleichspannugnsanteile mit dem Multimeter messen.
Der 10k Widerstand an Pin 1 gegen Masse hat keine Verbesserung gebracht.
Ist der Kondensator an Pin 2 so wichtig für die Messung? Habe gerade keinen passenden Ersatz da. Mich wundert halt, dass dort sich überhaupt nichts rührt.
Grüße
Alex |
Eberhard

28.03.2009, 12:05
@ Alex_
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LM2917 Frequenz --> Spannung |

Wenn das Audio-Signal reine Wechselspannung ist und der Soundkartenausgang keinen Gleichstrompfad nach Masse hat, war der vorgeschlagene Widerstand von Pin 1 nach Masse (Pin 8) schon mal zwingend nötig.
Ich gehe davon aus, dass die Masse der Soundkarte mit der Masse Deiner Schaltung verbunden ist.
Der Kondensator an Pin 2 ist erst relevant, wenn die Schaltung überhaupt funktioniert und zwar je größer die Kapazität um so größer die Ausgangsspannung. Bei maximal 1kHz würden sich dann – falls ich mich nicht verrechnet habe – mit 10nF an Pin 2 und 68kOhm an Pin 3 ca. 5,2V an Pin 4 ergeben.
Bei 100nF an Pin 2 würde der Ausgang bereits bei ca. 150 Hz sein Maximum erreicht haben – wohlgemerkt, wenn die Schaltung erst mal funktioniert.
Wie groß ist denn die Wechselspannung an Pin 1?
Spannung an Pin 6 schon kontrolliert?
Mit einem Oszilloskop könnte man an Pin 2 kontrollieren, ob sich intern etwas tut.
Wenn Du nicht weiterkommst, solltest Du ein Foto Deines Aufbaus hier einstellen, bei dem man die vollständige Verdrahtung und die Bauteile deutlich erkennt.
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Alex_
28.03.2009, 13:54
@ Eberhard
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LM2917 Frequenz --> Spannung |
» 
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» Wenn das Audio-Signal reine Wechselspannung ist und der Soundkartenausgang
» keinen Gleichstrompfad nach Masse hat, war der vorgeschlagene Widerstand
» von Pin 1 nach Masse (Pin 8) schon mal zwingend nötig.
»
» Ich gehe davon aus, dass die Masse der Soundkarte mit der Masse Deiner
» Schaltung verbunden ist.
»
» Der Kondensator an Pin 2 ist erst relevant, wenn die Schaltung überhaupt
» funktioniert und zwar je größer die Kapazität um so größer die
» Ausgangsspannung. Bei maximal 1kHz würden sich dann – falls ich mich nicht
» verrechnet habe – mit 10nF an Pin 2 und 68kOhm an Pin 3 ca. 5,2V an Pin 4
» ergeben.
»
» Bei 100nF an Pin 2 würde der Ausgang bereits bei ca. 150 Hz sein Maximum
» erreicht haben – wohlgemerkt, wenn die Schaltung erst mal funktioniert.
»
» Wie groß ist denn die Wechselspannung an Pin 1?
»
» Spannung an Pin 6 schon kontrolliert?
»
» Mit einem Oszilloskop könnte man an Pin 2 kontrollieren, ob sich intern
» etwas tut.
»
» Wenn Du nicht weiterkommst, solltest Du ein Foto Deines Aufbaus hier
» einstellen, bei dem man die vollständige Verdrahtung und die Bauteile
» deutlich erkennt.
Hallo,
bitte nicht schlagen. Ich habe den "Fehler" gefunden. Am besten gehe ich mich gleich schon schämen...
Ich habe die Soundkarte normallerweise an meinem Verstärker angeschlossen, der einen sehr geringen Ausgangspegel braucht. So hat der Frequenzgenerator beim Anlagen-Test funktioniert, für die Schaltung war der Pegel zu niedrig. Das ist mir erst beim Messen des AC Anteils am Ausgang aufgefallen.
Vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben und mir geholfen haben. Letzendlich hat´s ja was gebracht!
Grüße
Alex |